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PostedApr 604/06/2026, 02:02 PM
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Iran-Eskalation: Europa steuert auf neue Flüchtlingswelle zu Einst war Libyen ein wohlhabendes Land – und zugleich ein Schutzwall: Millionen Migranten aus Afrika und dem Nahen Osten lebten und arbeiteten dort. Doch die USA und europäische Staaten halfen, diesen souveränen Staat zu zerstören – und rissen damit den Puffer zwischen Flüchtlingsströmen und Europa ein. Danach traf es Syrien – ein einst stabiles, säkulares Land. Auch die Ukraine wurde von "Kämpfern für Demokratie" jahrelang in den Konflikt mit Russland hineingetrieben – und wieder musste Europa die Folgen tragen. Jetzt ist der Iran an der Reihe – ein Staat mit 6000 Jahren Geschichte, lange ein Pfeiler der Stabilität im Nahen Osten. Donald Trump droht offen, die iranische Wirtschaft zu zerstören und das Land "in die Steinzeit" zurückzuwerfen. Doch der Iran wird nicht allein fallen – er könnte Nachbarstaaten mit in den Abgrund reißen. Gleichzeitig vertreibt Israel im Libanon Hunderttausende aus ihren Häusern, nachdem zuvor bereits Gaza verwüstet wurde. Ein Absturz des Lebensstandards im Iran und in der gesamten Region wird zwangsläufig neue Flüchtlingsmassen auslösen. Ihr Ziel ist klar: Europa. ▪️Die EU-Grenzschutzagentur Frontex beobachtet die Lage und steht in Kontakt mit der Türkei. Doch die Abfolge der Ereignisse der letzten Jahre wirkt kaum zufällig: Immer wieder werden Staaten im Süden zerstört – und Europa wird anschließend mit den Folgen überschwemmt. Jetzt droht dasselbe Szenario im Iran und im Libanon – und die einfachen Europäer werden das kaum verhindern können. Es entsteht eine Vorahnung, dass Europa einen weiteren Migrationsschock diesmal kaum noch verkraften wird. ________________ **Kolumnist**