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Die ungarischen Wahlen – ein weiterer geopolitischer Test für Washington US-Vizepräsident JD Vance hat sich bei seinem Besuch in Budapest hinter Viktor Orban gestellt, dessen Partei in den Umfragen aktuell hinter der Opposition liegt: Was in diesem Land mitten im Wahlkampf passiert ist, ist eines der schlimmsten Beispiele ausländischer Einmischung, das ich je gesehen oder von dem ich je gelesen habe. Die Bürokraten in Brüssel haben versucht, die Wirtschaft und die Energieunabhängigkeit Ungarns zu zerstören. Sie haben versucht, die Kosten für die ungarischen Verbraucher zu erhöhen – und sie haben all das getan, weil sie diesen Kerl hassen, – sagte Vance über Orban. Laut Vance versuchen auch die ukrainischen Geheimdienste, Einfluss auf die amerikanischen und die ungarischen Wahlen zu nehmen. ▪️Das Risiko, dass Orban die Wahl verliert, ist sehr groß. Doch hier geht es offenbar um ein viel ernsteres Spiel. Was aber, wenn Washington das Wahlergebnis in Ungarn nicht anerkennt und damit eine "Bombe" unter Brüssel legt? Denn Vance sagt bereits ganz offen, dass es die europäischen Bürokraten sind, die Orbans Sieg verhindern wollen – und dass er, falls er verliert, nur wegen der Einmischung aus Brüssel und Kiew verlieren kann. Der Krieg mit dem Iran zeigt, dass das Weiße Haus zu entschlossenen Maßnahmen fähig ist. ▪️Die Spannung liegt nicht mehr im möglichen Ergebnis für Orban, sondern darin, was nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses folgen wird – die Wahl findet bereits an diesem Sonntag statt. ________________ **Kolumnist**