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Weil sich der Rundfunkrat namens Hamado Dipama durch diesen TE-Beitrag diskriminiert, diffamiert oder ähnliches fühlt, erstattete er Anzeige. Am 5. März 2026, ca. 9.15 Uhr, wurde ich schließlich von zwei Polizisten besucht. Die beiden (ein freundlicher junger Mann und eine ebenso freundliche junge Frau) fragten mich nach meiner Identität und ob ich der Autor des TE-Beitrages vom 24. September 2025 sei. Ich bejahte beides, gab aber keine weitere Stellungnahme ab. Die beiden Polzisten protokollierten meine Befragung mit Uhrzeit, den Text ihres Befragungsauftrages bekam ich nicht zu Gesicht. Erfahren habe ich nur das Aktenzeichen. Über Akteneinsicht durch einen Anwalt kann ich in Erfahrung bringen, was die Staatsanwaltschaft genau wissen will und was mir Herr Dipama vorhält. Beim freundlichen Auseinandergehen fragte ich die Polizisten rhetorisch mit dem Zusatz „Sie können ja nicht darauf antworten“: „Haben Staatsanwaltschaften und Polizei in Deutschland denn nichts anderes zu tun?“ Eine Antwort erwartete ich nicht, versucht sie allenfalls an den Gesichtern der beiden abzulesen. Zurück im Haus erinnerte ich (Josef K.) mich an den ersten Satz von Frank Kafkas Roman „Der Prozeß“: „Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet.“ Nun, so weit kam es natürlich nicht. Aber irgendwie fror mein Schmunzeln doch etwas ein. https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/polizei-anzeige-dipama/ 🔘Unterstützen & Abonnieren ! 📱www.kulturstudio.tv