Inhalt
Abstimmungen in der Schweiz Schweizer lehnen Senkung von Rundfunkgebühr ab Weniger zahlen und private Anbieter stärken – mit diesem Argument wollten Befürworter den Rundfunkbeitrag in der Schweiz per Volksabstimmung drastisch kürzen. Wie hat das Volk entschieden? Die Schweizer haben einer deutlichen Senkung der Rundfunkgebühr eine Abfuhr erteilt. Bei einer Volksabstimmung sprachen sich nach Behördenangaben knapp 62 Prozent der Teilnehmer dagegen aus, die Gebühren von 335 Franken (371 Euro) auf 200 Franken (222 Euro) im Jahr zu senken und Unternehmen künftig ganz von der Gebühr zu befreien. Die Ablehnung des Vorschlags war deutlicher als angenommen, wie das Politik- und Kommunikationsforschungsinstitut gfs.bern beim Fernsehsender SRF berichtete. Der Schweizer Bundesrat hatte sich im Vorfeld gegen das Vorhaben gestellt und argumentiert, in dem Land mit verschiedenen Regionalsprachen müsse der öffentlich-rechtliche Rundfunk auch weiterhin finanzierbar bleiben. Der Sender gehört zum Medienhaus SRG, das durch die Abgabe finanziert wird. Die SRG ist vergleichbar mit ARD und ZDF. Sie hat einen gesetzlichen Informationsauftrag und produziert Radio- und Fernsehprogramme in den vier Landessprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. Beitrag sinkt trotzdem Kritiker wollten die Medienabgabe senken und Unternehmen ganz befreien. Das sollte Haushalte entlasten. Sie wollten, dass die SRG Programme eindampft, damit private Anbieter etwa bei Sport und Unterhaltung mehr Raum haben. Der niedrigere Beitrag hätte etwa dem entsprochen, was Haushalte in Deutschland für ARD, ZDF und Deutschlandradio zurzeit zahlen. https://archive.ph/uBB04 🔘Unterstützen & Abonnieren ! 📱www.kulturstudio.tv