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Analyse von Ulrich Reitz SPD-Anheizer lancieren neue Attacken Häuser können, anders als Wohlhabende, nicht weglaufen. Deshalb will SPD-Vordenker Fratzscher Immobilien stärker besteuern. Damit nicht genug: Auch an die Pendlerpauschale will er ran. Die Vorschläge von Marcel Fratzscher bringen die Union noch jedes Mal auf die Palme. So ist es auch diesmal. Der DIW-Präsident will, weil Häuser, anders als wohlhabende Menschen, nicht weglaufen können, Immobilien schärfer besteuern. Fratzscher wagt dabei einen doppelten Zangengriff auf die Häuser – über die Grundsteuer zum einen, über eine Besteuerung des Wertzuwachses zum anderen. Für Steuergierige würde aus den Häusern, die beim Auswandern niemand mitnehmen kann, ein stetiger Quell der Freude. CDU-Mann: Fratzscher-Vorschlag ist ein "Schlag ins Gesicht" Dieser "Vorschlag von Fratzscher ist ein Schlag ins Gesicht der hart arbeitenden Menschen in Deutschland", sagt CDU-Mann Johannes Steiniger. "Viele sparen ihr Leben lang und sichern durch eine eigene Immobilie das Alter ab. Genau diese fleißigen Menschen will Fratzscher nun bestrafen", sagte der Generalsekretär der rheinland-pfälzischen CDU zu FOCUS online. Steiniger weist, sachlich richtig, auf ein großes Aber in der Fratzscher-Idee hin: "Im Übrigen trifft Fratzscher auch die Mieter, denn die Grundsteuer wird an diese weitergegeben. Insofern macht der Vorschlag Wohnen in Deutschland noch teurer." Der Bundesregierung geht das Geld aus – es gibt jetzt drei Optionen Bestrafen will Fratzscher die Hausbesitzer nicht. Er sieht allerdings, dass die Bundesregierung auf den nächsten Haushaltsnotstand zusteuert. Das Geld – das viele Geld – ist schon wieder weg. Das nächste Haushaltsloch ist kratergroß: 30 Milliarden Euro. Die Bundesregierung, SPD-Finanzminister Lars Klingbeil vorneweg, braucht bald frisches Geld. Um dort heranzukommen, gibt es drei Möglichkeiten: https://archive.ph/UGvHH 🔘Unterstützen & Abonnieren ! 📱www.kulturstudio.tv