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Gepostet22. März22.03.2026, 15:23
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Mehr braucht man nicht zu wissen. Klima-Aktivistin meldete Demo in Berlin an: Erst „Fridays for Future“, jetzt für Collien Berlin – Wird aus Solidarität jetzt eine politische Bewegung? Das neu gegründete Bündnis „Feminist Fight Club!“ hat für Sonntag eine Demo in Berlin angekündigt. Es geht um die aktuelle Debatte rund um digitale Gewalt, vor allem gegen Frauen. Kira Bönisch („Fridays for Future“) hat die Veranstaltung organisiert. Auch Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes (44), die selbst Opfer wurde, warb dafür. Sonntagnachmittag um 16 Uhr beginnt die Demonstration mit dem Motto „Gegen sexualisierte digitale Gewalt – Solidarität mit allen Opfern“ am Brandenburger Tor. 500 Teilnehmer wurden vom „Feminist Fight Club!“ angemeldet. Bei der Kundgebung in Berlin soll unter anderem auf aktuelle Gesetzeslücken hingewiesen und für das Verbot von Porno-Deepfakes geworben werden. Collien Fernandes wird nach letzten Informationen nicht selbst vor Ort sein, Kira Bönisch hingegen schon. Bönisch für mehrere Organisationen aktiv Viel bekannt ist über die bislang eher regional in Erscheinung getretene Aktivistin nicht. Laut Informationen der Maecenata Stiftung – ein unabhängiger Think Tank zum Themenfeld Zivilgesellschaft, Bürgerengagement, Philanthropie und Stiftungswesen – ist Bönisch dort als studentische Hilfskraft im Bereich Kommunikation aktiv. Sie hat ihren Bachelor an der Hochschule Fulda im Fach „Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Interkulturelle Beziehungen“ absolviert und studiert aktuell an der Freien Universität Berlin im Master „Gender, Intersektionalität und Politik“. Seit mindestens fünf Jahren ist Bönisch in ihrer Freizeit bei „Fridays for Future“ aktiv, trat auf früheren Demos als Rednerin auf und arbeitet ehrenamtlich etwa mit Geflüchteten und mit obdach- und wohnungslosen Menschen. In einem Interview mit dem Magazin „Mission Morgen“ erklärte die Mittzwanzigerin im letzten Juni, warum sie trotz sinkender Aufmerksamkeit weiter Klimaaktivismus betreibt und warum sie überzeugt ist, dass Veränderung notwendig ist. Das Bündnis „Feminist Fight Club“ bestehe aktuell aus etwa 20 Menschen und sei erst am Freitag wegen des „Spiegel“-Berichts um den Fall Fernandes gegründet worden, sagte Kira Bönisch „rbb|24“. Das Nachrichtenmagazin titelte: „Du hast mich virtuell vergewaltigt“ – womit die 44-Jährige ihren Ex-Mann Christian Ulmen anspricht. https://archive.ph/WT1ye 🔘Unterstützen & Abonnieren ! 📱www.kulturstudio.tv