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... die fehlte ja noch .... „95 Prozent der sexistisch aggressiven Männer in meinem Leben waren Kartoffeldeutsche und keine Migranten“ Kanzler Merz verweist in der Debatte um Gewalt gegen Frauen auf Zuwanderer. Die Koalitionspartnerin SPD zeigt sich irritiert und Jutta Ditfurth findet klare Worte. Frankfurt am Main – Gewalt gegen Frauen im digitalen Bereich ist eine gesetzliche Lücke, die es zu schließen gilt. Angestoßen hat die Debatte die Schauspielerin Collien Fernández: Ihr Ex-Partner Christian Ulmen soll von ihr sexualisierte Fake-Profile erstellt haben. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verknüpfte das Thema mit Migration, was selbst die Koalitionspartnerin SPD irritierte: „Ich finde, das war keine adäquate Antwort des Kanzlers“, sagte etwa SPD-Fraktionschef Matthias Miersch dem RND. Die linke Politikerin Jutta Ditfurth (ÖkoLinX) hat sich für die Frankfurter Rundschau von Ippen.Media auch zur Sache geäußert. Sie ist bekannt für ihren antirassistischen und feministischen Ansatz. Frau Ditfurth, wie verfolgen Sie die Debatte über digitale Gewalt gegen Frauen, nun stark in der Öffentlichkeit wegen der Schauspielerin Collien Fernandes? Mit Zorn. Zorn auf all das, was Frauen sich gefallen lassen sollen. Auf die Täter, die sich anmaßen, Frauen analog oder digital zu vergewaltigen. Auf die Typen, die feige kneifen, wenn sich andere Männer sexuell anzüglich oder abwertend über Frauen äußern. Auf einen Staat, der winzige Eigentumsdelikte hart bestraft, aber Frauen weder vor Femiziden noch vor Pornofakes schützt. Fall Fernandes: „Männern ein gewisses Maß an Verfügungsgewalt über Frauen zugestanden“ In den sozialen Medien wird vielfach die „Unschuldsvermutung“ für Christian Ulmen angemahnt. Geht es um andere Delikte, wird hier ja weniger rücksichtsvoll argumentiert … https://archive.ph/tYfo4 🔘Unterstützen & Abonnieren ! ➡️www.kulturstudio.tv