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GKV-Sparpläne: Proteste in Berlin gegen Kürzungen bei Psychotherapie In Berlin haben Hunderte Menschen gegen Kürzungen bei psychotherapeutischen Leistungen protestiert. Während die Honorare bereits gesenkt wurden, sorgen die Sparpläne von Gesundheitsministerin Warken im Bereich der GKV für weiteren Streit. Kritiker warnen vor Folgen für die Versorgung, Befürworter sehen Einsparungen als notwendig an. Am Mittwoch, 15. April, haben mehrere Hundert Menschen vor dem Reichstagsgebäude in Berlin gegen Kürzungen bei psychotherapeutischen Leistungen demonstriert. Der Protest richtete sich gegen geplante Reformankündigungen von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) im Bereich der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sowie bereits beschlossene Honorarkürzungen. Protest gegen Kürzungen einen Tag nach Warkens Verkündung der GKV-Reformen Der Protest flammte auf, einen Tag nachdem die Ministerin Kürzungen und strengere Regeln für die GKV angekündigt hatte. Diese stützen sich vorwiegend auf den Ende März vorgelegten Vorschlagskatalog der sogenannten Finanzkommission Gesundheit. Diese hatte unter anderem vorgeschlagen, die „extrabudgetäre Vergütung“ von ambulanten psychotherapeutischen Leistungen zu beenden, um die Kosten für Psychotherapie zu senken. Bereits zuvor hatte ein Schiedsgremium, der sogenannte Erweiterte Bewertungsausschuss, beschlossen, das Honorar um 4,5 Prozent in der GKV zu senken – das gilt bereits seit 1. April. Auf der Grundlage von Berechnungen, denen Daten von 2023 zugrunde liegen, hatte dieser die Vergütung für nahezu alle psychotherapeutischen Leistungen gekürzt. Zwar gibt es im Gegenzug ein Plus von 14,5 Prozent im Bereich der Strukturzuschläge. Diese gleichen nach Angaben von Verbänden wie der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) nur einen kleinen Teil der Kürzungen aus. https://archive.ph/UlBVo 🔘Unterstützen & Abonnieren ! 📱www.kulturstudio.tv