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Niemand hat die Absicht ..... Mitarbeiter für Wehrübungen freistellen: Debatte über Ende der Freiwilligkeit Damit die Bundeswehr ihre personellen Ziele erreicht, fordert der neue Präsident des Reservistenverbandes, Bastian Ernst, eine Wiedereinführung der Wehrpflicht im kommenden Jahr. Auch sollen Unternehmen künftig nicht mehr einer Einberufung zur Reservistenübung von Mitarbeitern widersprechen dürfen. Der Bundestagsabgeordnete und neue Präsident des Reservistenverbandes, Bastian Ernst, spricht sich für die Einführung einer Wehrpflicht aus. Wie der CDU-Politiker in einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ erklärte, sei dies nötig, um das Ziel von 200.000 Soldaten und 260.000 Reservisten zu erreichen. Daher spricht er sich auch dafür aus, die Wehrpflicht im kommenden Jahr wieder einzuführen. Reservisten stopfen Personallücken bei der Wehr Laut Bundeswehr gibt es in Deutschland derzeit 860.000 Reservisten. Sie werden in Friedenszeiten ausschließlich aufgrund ihrer freiwilligen schriftlichen Verpflichtung zu Dienstleistungen herangezogen. Dabei gilt das sogenannte Prinzip der doppelten Freiwilligkeit. Demnach können Angehörige der Reserve nur dann zum Dienst herangezogen werden, wenn sie selbst sowie ihr Arbeitgeber zustimmen. Dieses Prinzip wurde 2011 nach Aussetzung der Wehrpflicht eingeführt. Wer sich freiwillig zum Reservedienst meldet, absolviert als sogenannter beorderter Reservist regelmäßig Übungen auf einem bestimmten Dienstposten. Beorderte Reservisten können je nach Leistung und Eignung bis zum Spitzendienstgrad Oberst der Reserve befördert werden. Reservisten können längstens bis zum Ablauf des Monats Reservistendienste leisten, in dem sie das 65. Lebensjahr vollenden. Ernst wies darauf hin, dass die Reserve die Bundeswehr bereits in großem Umfang unterstütze. Sie füllten vielerorts personelle Lücken. So sei rund ein Viertel der Dienstposten von Reservisten besetzt. Das verzerre allerdings das tatsächliche Personalbild der Streitkräfte. Zudem benötige die Reserve ihre eigenen Kräfte, weil Deutschland im Einsatzfall eine zentrale Rolle als NATO-Drehscheibe innehabe. Ein Großteil der logistischen Aufgaben im Inland trage dann die Reserve. Sie sei daher weit mehr als ein Personallager. https://archive.ph/KS4Xg 🔘Unterstützen & Abonnieren ! 📱www.kulturstudio.tv