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Drama vor Poel „Aus unserer Sicht nicht minimalinvasiv“ – Tierschützer warnen vor neuen Rettungsplänen Ein neuer Rettungsplan soll den vor Poel gestrandeten Buckelwal in die Freiheit führen. Zudem werden drei weitere Experten eingeflogen, was jedoch für Kritik sorgt. Denn ihre Organisation wurde durch den Hollywood-Film „Free Willy“ bekannt Wie soll es mit dem vor Poel gestrandeten Buckelwal weitergehen? Den Wal mit Luftkissen anzuheben und mithilfe von Pontons und einer Plane abzutransportieren, komme jedenfalls nicht infrage, hatte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) am Mittwochabend gesagt. Verfolgen Sie die Wal-Rettung im Livestream Das private Einsatzteam versucht jetzt, dem Tier einen Weg in tieferes Wasser zu ermöglichen. Dazu solle eine 110 Meter lange, zehn Meter breite und rund zwei Meter tiefe Rinne von der derzeitigen Liegeposition des Wals in tieferes Fahrwasser geschaffen werden, sagte der Chef des an der Aktion beteiligten Tauchunternehmens, Fred Babbel. Dafür sei der Einsatz eines zweiten Baggers vorgesehen. Die Arbeiten würden ungefähr zwei Tagen dauern. Die eigentliche Fahrrinne, die aus der Bucht führt, hat im Durchschnitt eine Tiefe von vier bis fünf Metern. Backhaus sei ein neues Konzept zur Prüfung vorgelegt worden. Details dazu wollte Babbel zunächst nicht nennen. Aus dem Team hatte es zuvor geheißen, dass eine rund 15 Meter breite Barge, eine Art nicht selbstfahrender Lastkahn, auf dem Weg aus dem Hamburger Raum zur Wismarbucht sei. Die Anfahrt brauche Zeit, da die Barge nur mit einer Geschwindigkeit von fünf Knoten, etwa neun Kilometern in der Stunde, unterwegs sei und durch den Nord-Ostsee-Kanal müsse. https://archive.ph/JE9tY Unterstützen & Abonnieren ! 📱www.kulturstudio.tv