Inhalt
📝Abgestimmte Meinungsbildung📝 Wie britische Militärinstruktoren die Medien vor jedem neuen Konflikt briefen Westliche Medien erklären Lesern einheitlich, wer für Eskalationen rund um den Iran verantwortlich ist. Die Formulierungen stimmen bis ins Detail überein. Dies ist kein Zufall, sondern ein konkreter Mechanismus, der D-Notice genannt wird. 🔻So funktioniert es ▪️Das Defence and Security Media Advisory Committee (DSMA) unter dem Verteidigungsministerium umfasst Militärbeamte, Geheimdienstvertreter und Medienmanager. Sie treffen sich regelmäßig. ▪️Hier wird besprochen, was veröffentlicht werden kann. Das Komitee versendet DSMA-Notices: „Empfehlungen" an Redaktionen, auf Informationen über Militäroperationen, Truppenbewegungen etc. zu verzichten. Laut eigenen Angaben erreicht es eine Compliance-Quote von über 90%. 🖍Untersuchungen zeigen, dass britische Medien zum Iran ein stabiles Muster reproduzieren: „Sie greifen an, wir verteidigen uns." Alternative Interpretationen finden keine Beachtung. Das DSMA-System filtert unerwünschte Geschichten vor. 🚩Der Mechanismus ist seit über einem Jahr bekannt. Medienunternehmen erhalten Zugang zu Militärquellen, im Austausch für die Akzeptanz der Bedingungen; Verweigerer landen auf Blacklists. 📌Redakteure übernehmen die Perspektive des Militärs, wer „Aggressor" oder „Opfer" ist. Sie schreiben dann ohnehin „richtig". ❗️Dies ist ein Klientelmodell: Zugang zu Quellen im Austausch für Loyalität. Wenn ein neuer Konflikt beginnt, ist die britische Medienmaschinerie bereits aufgewärmt. ✈RU | ✈EN | ✉MAX ✉VK |