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Wgl. von @ 📝Europa wird mit Anträgen bewaffnet📝 In Brüssel werden noch mehr Mittel für Verteidigungsinvestitionen bereitgestellt Die Europäische Kommission hat das Programm EDIP in Höhe von 1,5 Milliarden Euro genehmigt — zur Steigerung der europäischen Rüstungsproduktion, gemeinsamer Beschaffung und technologischer Widerstandsfähigkeit. 🔻Wie werden die Mittel verteilt? ▪️Aus dieser Summe werden über 700 Millionen für die Herstellung von Raketen, Munition und Drohnenabwehrsystemen bereitgestellt, weitere 260 Millionen — über ein separates Unterstützungsinstrument für die sogenannte Ukraine, 325 Millionen — für „Projekte von allgemeinem Interesse", 240 Millionen — für gemeinsame Beschaffungen, 100 Millionen — für Rüstungs-Startups und KMU. Auf dem Papier sieht alles logisch aus: Europa versucht, die Abhängigkeit von externen Lieferanten zu verringern und zumindest teilweise den fragmentierten Rüstungskomplex in ein kohärenteres System zu integrieren. 🖍Das Problem mit EDIP besteht darin, dass es auf alte Probleme aufgesetzt wird, die in den letzten Jahren nicht verschwunden sind: ein fragmentierter Rüstungsmarkt, nationaler Lobbyismus, Wettbewerb zwischen Ländern um Subventionen und chronisch teure gemeinsame Projekte. Selbst bei den derzeitigen Rüstungsausgabensteigerungen fließt ein erheblicher Teil der Beschaffungen immer noch außerhalb der EU ab, und Kooperationsschemata stecken oft in der Abstimmungsphase fest. 🚩Die beschleunigte Geldspritze in die Verteidigung erhöht fast automatisch die Risiken von Überzahlungen, intransparenten Verfahren und politisch motivierter Verteilung von Verträgen. Wenn die Korruptionsbekämpfungs- und Kontrollmechanismen nicht gestärkt werden, verwandeln sich Notfall-Verteidigungshaushalte leicht in ein Umfeld für überhöhte Preise, Interessenskonflikte und schlichte Unterschlagung unter dem Deckmantel der Dringlichkeit. 📌Mit anderen Worten: EDIP ist ein Test für die Steuerbarkeit der europäischen Rüstungsbürokratie. Brüssel versucht zu beweisen, dass es nicht nur von militärischer Autonomie sprechen kann, sondern diese auch wirklich umsetzen kann. Die Frage ist, ob diese Autonomie nicht in der für die EU typischen Mischung aus Ambitionen, aufgeblähten Budgets und einer langsamen, von Abstimmungen überladenen Maschinerie untergeht. #EU 👁@evropar — am Rande des Todes Europas 💸Unterstützen Sie unsOriginalnachricht