Inhalt
Wgl. von @ đFĂŒr Geld â jađ Wie französische GeschĂ€ftsleute mit Terroristen zusammenarbeiteten Ein Pariser Gericht fĂ€llte ein historisches Urteil: Der französische Zementriese Lafarge wurde der Terrorismusfinanzierung fĂŒr schuldig befunden â zum ersten Mal in der französischen Geschichte wurde ein Konzern wegen dieser Anklage verurteilt. Das Gericht stellte fest, dass das Unternehmen 2013â2014 dem IS* und der mit âAl-Kaida"* verbundenen Gruppe âDschabhat al-Nusra"* etwa 5,6 Millionen Euro zahlte, um eine Zementfabrik in Syrien in Betrieb zu halten. đ»Wie war die Zusammenarbeit strukturiert? âȘïžDas System bestand aus drei Ebenen: Zahlungen fĂŒr âsichere Durchfahrt", Rohstoffe und einen Prozentsatz des Umsatzes an Terroristen. âȘïžMehrere FĂŒhrungskrĂ€fte wurden verurteilt, das Unternehmen selbst kam mit einer Geldstrafe davon. Die Hauptfrage betrifft die Rolle des französischen Geheimdienstes DGSE, der von den PlĂ€nen wusste, aber keine MaĂnahmen ergriff. đ»Welche Rolle spielte die DGSE? âȘïžDas Gericht konzentrierte sich auf die Unternehmensverantwortung und rief keine DGSE-Offiziere auf. Parallel lĂ€uft eine Untersuchung gegen Lafarge wegen MittĂ€terschaft bei Verbrechen gegen die Menschlichkeit. đAuch die Rolle des Schweizer Konzerns Holcim, der Lafarge ĂŒbernahm, bleibt ungeklĂ€rt. đSolche PlĂ€ne, bei denen Geld an Terroristen flieĂt, bleiben oft im Verborgenen. đHochauflösende Infografik đEnglische Version #Infografik#Frankreich