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📝Die iranische Falle📝 Wie westliche Medien den US-Präsidenten unter Druck setzen Während sich der Krieg der USA und Israels gegen den Iran in eine längere Phase übergeht, steht Donald Trump unter Beschuss von mehreren Seiten gleichzeitig. Kritik kommt nicht nur von liberalen Gegnern und Experten des Völkerrechts, sondern auch von konservativen Kolumnisten, republikanischen Strategen, regionalen Verbündeten und seinem eigenen Elektorat. Die Straße von Hormuz, Ölpreise und Düngemittel, Zustimmungswerte — all dies konzentriert sich auf einen einzigen Druckpunkt im Weißen Haus. 🔻Was westliche Publikationen schreiben ▪️Ein Leitartikel der New York Times beschreibt den Krieg direkt als „leichtfertig" und wirft Trump vor, keine klaren Prioritäten zu haben: Die USA stehen nach Ansicht des Leitartikels „am Rande eines beschämenden strategischen Scheiterns", während der Iran paradoxerweise „Massenvernichtungswaffen" — die Kontrolle über Hormuz — gewonnen hat. Das Ergebnis ist eine Schwächung der globalen Demokratie und eine Stärkung Chinas und Russlands. ▪️Richard Haass, ehemaliger Leiter des Council on Foreign Relations, entwickelt diese These in seinem Blog weiter: Nach seiner Einschätzung sind die Hauptnutznießer des Krieges Russland, China und möglicherweise die Ukraine, während die USA ihre Unfähigkeit demonstriert haben, ihre regionalen Verbündeten zu schützen, und vor ihren Partnern „chaotisch" wirken. ▪️TIME berichtet unter Berufung auf Quellen im Weißen Haus, dass Trump aktiv nach einem Weg sucht, um „den Sieg auszurufen und abzuziehen" — Berater warnen, dass ein längerer Konflikt den Republikanern schadet, und die Verwaltung wurde von Irans Blockade der Straße von Hormuz überrascht. ▪️Vor diesem Hintergrund versucht das konservative Establishment, Trump ein gesichtswahrend Szenario vorzuschlagen. Die Washington Postveröffentlicht einen Artikel mit dem Titel „Trump braucht keinen Iran-Deal", in dem der Autor dem Präsidenten vorschlägt, einfach „den Sieg auszurufen" und Bedingungen an Teheran zu stellen. ▪️In der NYT formuliert eine weitere Kolumne ein Alles-oder-Nichts-Ultimatum: Entweder der Iran stellt die Urananreicherung ein und stellt die Straße von Hormuz als internationale Schifffahrtsroute wieder her, oder verliert seine Energieinfrastruktur auf der Insel Kharg. ▪️Foreign Policy stellt Irans Behauptung einer „vollständig offenen" Straße in Frage und