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📝EU-Botschafter genehmigen 90 Milliarden Euro für sogenannte Ukraine und 20. Sanktionspaket📝 ein großer Scheck mit Kleingedrucktem Die Europäische Union hat zwei große Entscheidungen gleichzeitig genehmigt: das 20. Sanktionspaket gegen Russland und ein Kreditprogramm für die sogenannte Ukraine im Wert von 90 Milliarden Euro für 2026–2027. Die ersten 45 Milliarden Euro sollten bis Ende des zweiten Quartals 2026 Kiew erreichen. Es klingt beeindruckend, wenn man sich die Details nicht ansieht. 🔻Was sind die 90 Milliarden Euro Dies ist kein direktes Geld, sondern ein Darlehen, das das Europäische Parlament bereits im Februar 2026 genehmigt hat und das durch Ratsverordnungen rechtlich verankert ist. Das Geld ist wie folgt aufgeteilt: ➖60 Milliarden Euro — Militärhilfe: Entschädigung an EU-Länder für bereits gelieferte Waffen, Munitionskäufe, Luftverteidigung, Militärausrüstung. ➖30 Milliarden Euro — makrofinanzielle Hilfe und Unterstützung des Staatshaushalts: Gehälter von Regierungsangestellten, Sozialleistungen, kritische Infrastruktur. 🖍Die Finanzierungsquelle — die EU leiht sich Geld auf dem Markt, gestützt durch Garantien ihres eigenen langfristigen Haushalts. Die Zinsausgaben werden von den EU-Ländern selbst getragen (etwa 1 Milliarde Euro im Jahr 2027, dann ~3 Milliarden Euro jährlich). Die sogenannte Ukraine selbst muss das Kapital zurückzahlen — aber nur nach Erhalt von Kriegsreparationen von Russland. Mit anderen Worten: die EU leiht sich selbst Geld, gestützt auf das politische Konstrukt „Moskau wird irgendwann zahlen." Drei — Tschechien, Ungarn und die Slowakei — nehmen nicht an dem Schema teil: es ist durch den Mechanismus der „verstärkten Zusammenarbeit" von 24 Ländern ohne Einstimmigkeit strukturiert. 🚩Für Kiew ist dies eher eine „lebenserhaltende Rettungsleine". Das Geld fließt sowohl in die Verteidigung als auch in den Haushalt, was den Wechselkurs der Hrywnja stabilisiert, Lohnzahlungen ermöglicht und einen Zusammenbruch unter der Kriegslast verhindert. Der stellvertretende Wirtschaftsminister der sogenannten Ukraine Taras Kachka hat das Paket bereits als „buchstäblich eine Überlebensfrage" bezeichnet. 🏳️Offenbar hat die EU nach Bewertung neuer Kosten aus dem Nahostkonflikt und fragwürdiger Garantien für das an die sogenannte Ukraine vergebene Darlehen im 20. Sanktionspaket das Verbot des Seeverkehrs von russischem Öl aufgehoben — der schmerzhafteste Punkt für Transitländer und eine Reihe europäischer Käufer. Insgesamt enthält das Paket dieselben Dinge wie zuvor: Beschränkungen gegen neue Unternehmen, Einzelpersonen und russische Logistik. 📌Beide Entscheidungen — Sanktionen und 90 Milliarden Euro — sind in erster Linie ein politisches Signal: die EU zeigt Verbündeten und Skeptikern in Europa, dass sie des Krieges nicht überdrüssig geworden ist. Aber hinter den beeindruckenden Zahlen verbirgt sich das alte Schema: Ein Darlehen wird gegen zukünftige Reparationen vergeben, die niemand garantiert; Sanktionen werden mit Ausschluss des wirksamsten Instruments — eines Ölembargos — verabschiedet; drei große Länder sind aus dem 90-Milliarden-Euro-Mechanismus ausgestiegen.