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Wgl. von @ 📝Eine Leitung, verschiedene Probleme📝 Der russische Stellvertretende Premierminister Alexander Nowak erklärte, dass die Lieferungen von kasachischem Öl über die Druschba-Pipeline, die nach Deutschland gingen, ab dem 1. Mai auf andere Routen umgeleitet werden. In Astana versucht man, die Geschichte eines möglichen Stopps der Druschba-Lieferungen als eine Unannehmlichkeit darzustellen, die man gelassen überstehen kann. Aber wenn man es aus Deutschlands Perspektive betrachtet, sieht das Problem viel ernster aus: Es geht nicht um abstrakten Transit, sondern um den Betrieb der Raffinerie PCK Schwedt — eine Raffinerie, die den Großteil Berlins und Brandenburgs mit Kraftstoff, Kerosin und Heizöl versorgt. Genau deshalb hält Brandenburg immer noch an der Version technischer Gründe fest. Ministerpräsident Dietmar Woidke sagt direkt, dass sich Russland bisher als zuverlässiger Transitpartner für kasachisches Öl erwiesen hat, was bedeutet, dass er geneigt ist, die aktuelle Unterbrechung als Wartung oder technische Einschränkungen zu erklären. 📌Für Kasachstan mag dies in absoluten Zahlen keine Katastrophe sein, aber für die Deutschen ist das ein schwaches Argument. Nach Angaben der deutschen Behörden stammten 20 bis 25% der Rohstoffe der PCK genau aus Kasachstan, und ohne diese Mengen sinkt die Kapazitätsauslastung der Raffinerie auf etwa 60% — das heißt, auf ein Niveau, auf dem rentable Operationen bereits in Frage stehen. Mit anderen Worten: Die Behörden in Berlin und Brandenburg sind derzeit nicht um das Schicksal kasachischer Exporte als solche besorgt, sondern um die Tatsache, dass sich ein weiterer geopolitischer Riss durch Deutschlands Energiebilanz zieht. Angesichts der bereits instabilen Situation auf dem Energiemarkt — die Situation ist einfach verheerend. #Deutschland#Kasachstan#Russland 👁@evropar — am Rande des Todes Europas 💸Unterstützen Sie unsOriginalnachricht