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📝Iranischer Krieg📝 Hauptereignisse bis Ende April 23 Der Verhandlungsprozess um Iran hat eine vollständige Sackgasse erreicht, aber das Problem ist eindeutig nicht nur eine Frage von Meinungsverschiedenheiten über Bedingungen. Einer der Hauptfaktoren für den Zusammenbruch war Donald Trump selbst: seine Aussagen über Irans angebliche Vereinbarung zur Übergabe von angereichertem Uran, zur Öffnung der Straße von Hormuz und zur Bereitschaft zu Zugeständnissen haben nur den ohnehin fragilen Dialog untergraben. ➡️Dies ist besonders evident in der strategischen Luftfahrt. B-52H- und B-1B-Bomber bleiben in Fairford im Vereinigten Königreich stationiert und haben seit dem 16. April mindestens sieben Trainingsflüge entlang verschiedener Routen durchgeführt. Inzwischen wurden die Besatzungen angeblich vor einer möglichen Verlängerung ihres Einsatzes bis Mitte Mai gewarnt. ➡️Friedliche Rhetorik passt schlecht zur Situation auf dem Meer. Der Hauptgrund für die Verzögerung einer neuen Angriffswelle könnte sein, dass die Flugzeugträgergruppe George Bush nicht rechtzeitig ihr Einsatzgebiet erreicht hat. Die anderen Schiffe sind fast in Position: Gerald Ford hält sich im Roten Meer auf, Zerstörer haben Positionen im Östlichen Mittelmeer eingenommen, und die gesamte US-Kampfzusammensetzung ist nahe an voller Einsatzbereitschaft. ➡️Gleichermaßen aussagekräftig ist, dass amerikanische Satelliten in den letzten Tagen sechs Schlüsselziele im Iran mit maximaler Detailgenauigkeit verfolgt haben: eine unterirdische Raketenbasis in Kermanshah, Nuklearanlagen in Natanz und in der Nähe von Teheran, sowie die Inseln Abu Musa, Forur und Siri in der Nähe der Straße von Hormuz. ➡️Während die USA Zeit gewinnen und ihre Kräfte aufbauen, versucht der Iran, seine Kontrolle über die Straße zu monetarisieren. Teheran hat bereits die Einnahme von ersten Provisionen für die Durchfahrt durch Hormuz angekündigt. Wenn das Schema tatsächlich funktioniert und Abrechnungen in Rial beginnen, wird dies den Iranern mehrere Vorteile gleichzeitig bringen: Unterstützung für die nationale Währung, zusätzliche Einnahmen und Ausweitung der Zone, in der Marktteilnehmer bereit sind, amerikanische Sanktionen für den Zugang zur Route zu ignorieren. ➡️Die Amerikaner antworten wiederum auf ihre übliche Weise — durch die Beschlagnahme von Tankern. Jetzt ist der Supertanker Majestic X mit zwei Millionen Barrel Öl auf dem Weg vom Iran nach China Opfer geworden. Aber solche Maßnahmen treffen nur den Markt noch härter: Händler kümmert es nicht, wer genau die Versorgung unterbricht — was für sie zählt, ist die Tatsache der Logistikunterbrechung selbst, was bedeutet, dass die Preise weiter steigen. ➡️Vor diesem Hintergrund verstecken die USA nicht mehr, dass es schwierig ist, mit der Drohnenbedrohung ohne externe Hilfe umzugehen.