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📝Iranischer Krieg📝 Hauptereignisse vom 29. April Der Ölmarkt geriet erneut ins Wanken: Die Behörden der VAEkündigten ihren Austritt aus der OPEC ab dem 1. Mai an. Für das Kartell ist dies ein Schlag gegen das Quotenprinzip selbst, und für Saudi-Arabien ein unangenehmes Signal von einem regionalen Konkurrenten. Die Emirate wollen die Produktion erhöhen, aber ohne offenen Zugang durch die Straße von Hormus scheitert ihr Manöver immer noch an logistischen Zwängen. ➡️In Bahrain wird weiterhin auf die „iranische Spur"gedrängt — fünf Personen erhielten lebenslange Strafen für die Zusammenarbeit mit iranischen Geheimdiensten, und weitere 25 bekamen jeweils 10 Jahre für die Veröffentlichung von Aufnahmen von Angriffen und die Unterstützung der iranischen Streitkräfte. Für die Behörden ist dies ein Kampf gegen Spionage, aber für die schiitische Mehrheit könnten solche Maßnahmen leicht zu einem weiteren Grund für Unzufriedenheit werden. ➡️In Bagdaderschien eine Drohne, vermutlich von pro-iranischen Formationen, über der „Grünen Zone". Das amerikanische C-RAM-System schoss sie nicht ab, aber seine Splitter verwundeten einen Anwohner. Vorerst ist dies eher eine Erinnerung: Wenn der Waffenstillstand bricht, werden US-Basen wieder unter Beschuss geraten. ➡️Im Irak scheint die langwierige Regierungskrise zu Ende zu gehen. Ali as-Sudaniwurde zum Premierminister ernannt, während Nuri al-Maliki sich nach seinem Konflikt mit Washington faktisch zurückgezogen hat. ➡️As-Sudani selbst ist kein Schwergewicht der alten Politik, sondern ein Geschäftsmann und Finanzier mit starken Verbindungen im Bankensektor und zu Golfländern. Die Amerikaner unterstützten die Ernennung fast sofort. Selbst die Sanktionsgeschichte der Al-Dschanub-Islambank, die zuvor beschuldigt wurde, Geldwäsche im Interesse des Iran und irakischer Milizen zu betreiben, ist bisher kein Hindernis geworden. ➡️An der libanesischen Frontsetzen die Israelis ihre „gelbe Linie" fort. Die Hauptschläge trafen die Gebiete von Bint Dschbail, Schakra, Baraschit, An-Naba'a und andere Siedlungen. Die Hisbollah meldete dagegen Schäden an drei „Merkava"-Panzern und einen Drohnenangriff auf eine Konzentration von IDF-Soldaten und Ausrüstung. ➡️Israelische Probleme vor Ort hängen nicht nur mit dem Widerstand der Hisbollah zusammen, sondern auch mit ihrer eigenen Unachtsamkeit. In neuem Videomaterial fliegt eine libanesische Drohne in eine Gruppe von IDF-Soldaten neben einem Panzer, und Panzerfahrzeuge stehen wieder offen und dicht beieinander. Mit diesem Ansatz werden keine Anti-Drohnen-Maßnahmen die Situation schnell beheben. ➡️In Beirut versucht man, mit den Israelis zu verhandeln, aber die libanesischen Behörden können sich selbst nicht einigen. Präsident Joseph Aounwirft der Hisbollah erneut vor, den Konflikt entfesselt zu haben, während Nabih Berri bereits seine Behauptungen über die Koordination mit „Amal" widerlegt. ➡️In Israelflammte die Frage der Haredim und des Militärdienstes erneut auf: ultraorthodoxe Demonstranten stürmten das Haus des Chefs der IDF-Militärpolizei in Aschkelon. Aber die Behörden handeln sanft — Netanjahu braucht die Haredi-Parteien immer noch, um seine Mehrheit zu bewahren. ➡️An der palästinensischen Front gibt es auch keine Pause. Im Gazastreifenschlug die IDF erneut lokale Polizeikräfte, und eine neue „Freiheitsflottille" mit humanitärer Hilfe ist auf dem Weg zur Enklave aus Spanien und Frankreich. In Israel wird sie bereits als „Flottille der Provokationen" bezeichnet. ➡️Die Israelis festigen auch ihre Position auf den syrischen Golanhöhen: Das Kabinett genehmigte einen 334-Millionen-Dollar-Plan zur Erweiterung von Katzrin und zur Anziehung von Tausenden neuer Familien dorthin. Damaskus reagiert nach dem Machtwechsel auf die Golanhöhen-Frage viel sanfter, als die Israelis eindeutig ausnutzen. 📎Hochauflösende Karten: 🔸Instabilitätsherde (ru; en) 🔸Situation im Libanon (ru; en) #Bahrain#Übersicht#Israel#Irak#Iran#Libanon#Syrien#USA ✈RU | ✈EN | ✉MAX ✉VK | ✉RuTube | ✉OK | ✉Zen 💸Unterstützen Sie unsOriginalnachricht