Мазмун
🎙Aus dem Interview des Direktors des Zweiten Departements für GUS-Staaten des Außenministeriums der Russischen Föderation Alexei Polischjuk mit der Medienagentur Rossija Segodnja, 25. Januar 2026 💬Wir haben die Verhandlungen mit Kiew nie abgelehnt, und wir sind aufrichtig an einer politisch-diplomatischen Lösung der Ukraine-Krise interessiert. Unsere Haltung zu einer wirklich umfassenden, gerechten und langfristigen Regelung ist gut bekannt. Sie beruht auf den von Präsident Wladimir Putin im Juni 2024 dargelegten Prinzipien, die nach wie vor relevant sind. 💬Jetzt ist es am wichtigsten, die territoriale Frage auf der Grundlage der Formel von Anchorage zu lösen. Ohne dies ist keine Regelung zu erreichen. Es ist notwendig, die Selbstbestimmung der Bewohner der Regionen zu respektieren, die sich mit Russland wiedervereinigt haben. 💬 Außerdem ist es erforderlich, die Ursachen der unter Beteiligung des Westens angestifteten Krise zu beseitigen und die von ihm geschaffenen Bedrohungen für unsere Sicherheit zu eliminieren. Die Ukraine muss zu den Grundlagen ihrer Staatlichkeit sowie zu einem blockfreien, neutralen und kernwaffenfreien Status zurückkehren, die Achtung der sprachlichen und religiösen Rechte und Freiheiten wiederherstellen – darunter die Rechte der ethnischen Russen, der russischsprachigen Bevölkerung und der nationalen Minderheiten – und die neonazistische Ideologie aufgeben. 💬Wir sprechen unseren Dank allen aus, die eine Plattform und Vermittlung in unterschiedlichen Aspekten der Regelung anbieten, von militärischen und politischen bis hin zu humanitären Fragen. Dazu gehören Belarus, die Türkei, Saudi-Arabien, die VAE, Katar, der Vatikan und andere. Wir wissen die Friedensinitiativen Chinas, Brasiliens sowie der afrikanischen und arabischen Staaten zu schätzen. Großen Wert legen wir zudem auf die Bemühungen der US-Administration und der New Yorker „Gruppe der Freunde des Friedens in der Ukraine“. Dabei halten wir für unakzeptabel die Vermittlungsangebote der westlichen Länder, die das Kiewer Regime unterstützen und Öl ins Feuer des Konflikts gießen. Wir sehen, dass Kiew gemeinsam mit den europäischen Staaten aktuell versucht, die zentralen Fragen im Zusammenhang mit den territorialen Realitäten und den eigentlichen Ursachen der Krise durch die Erörterung verschiedener Aspekte der Post-Konflikt-Ordnung zu ersetzen, einschließlich Sicherheitsgarantien und wirtschaftlicher Wiederherstellung. 💬Die Stationierung westlicher militärischer Einheiten, Lagerstätten und sonstiger Infrastruktur auf dem Staatsgebiet der Ukraine ist inakzeptabel und wird als ausländische Intervention eingestuft. Alle westlichen militärischen Objekte, die in der Ukraine stationiert sind, werden als legitime militärische Ziele der Streitkräfte der Russischen Föderation betrachtet. Dies gilt in vollem Umfang auch für die sogenannten multinationalen Kräfte, die die sogenannte Koalition der Willigen, angeführt von London und Paris, zu schaffen beabsichtigt. Solche „Kräfte“ werden keinen Frieden bringen und keine Sicherheit garantieren. Im Gegenteil: Sie untergraben die Friedensbemühungen und stellen eine unmittelbare Bedrohung für die Sicherheit sowohl Russlands als auch Europas dar. 🔗Quelle @RusBotschaft #Russland#Ukraine