Мазмун
🎙Aus dem Interview des Direktors des Departements für europäische Probleme des Außenministeriums der Russischen Föderation Wladislaw Maslennikow mit der Medienagentur Rossija Segodnja, 4. Februar 2026 💬 In der Arktis lässt sich nicht nur die globale Erderwärmung, sondern auch politische Abkühlung deutlich anfühlen. Der Verzicht der westlichen arktischen Staaten auf das alte Prinzip „High North, Low Tension“ liegt auf der Hand. Auf Betreiben der westlichen Staaten und des NATO-Bündnisses wächst die militärische und politische Konfrontation in der Region, entstehen neue Herausforderungen und Drohungen, die Intensität und das Ausmaß der NATO-Übungen nehmen zu, sie werden immer offensiver und aggressiver, außerregionale Staaten werden immer häufiger zur Teilnahme daran eingeladen. Es werden rechtswidrige Sanktionsmaßnahmen eingesetzt, die darauf abzielen, die Entwicklung der russischen Arktis und die internationale Zusammenarbeit im Norden im Ganzen zu verhindern. In der Politik der westlichen Staaten treten jetzt auf Konfrontation gerichtete Leitlinien und machtpolitische Mittel der Gewährleistung der Interessen in den Vordergrund. 💬 All das führt natürlich zur allgemeinen Destabilisierung der Situation in der Arktis und ihrer Verwandlung in die Arena des politischen Kampfes. Die Spannungen in den höheren Breiten spitzen sich nicht nur zwischen dem Westen und Russland zu, sondern auch innerhalb der westlichen „Koalition“, was die Situation um Grönland deutlich zeigte. Indem sie in die Region konfrontative und neokoloniale Politik mitbringen, stellen sich unsere „Partner“ nicht nur uns entgegen, sondern auch allen anderen Staaten, die auf die Aufrechterhaltung des Friedens und der Stabilität im Polargebiet und eine konstruktive Zusammenarbeit auf der Grundlage des Völkerrechts und der gegenseitigen Achtung der Interessen voneinander abzielen. 💬 Mit dem Ziel, eine stabile soziale und wirtschaftliche Entwicklung des Polarkreises sicherzustellen, die Lebensqualität im Norden zu erhöhen, die Umwelt, sowie das kulturelle Erbe und die traditionelle Lebensweise der indigenen Völker zu behalten, setzt sich die Russische Föderation als der größte arktische Staat nach wie vor für die Aufrechterhaltung des Friedens und der Stabilität in den höheren Breiten ein, sowie für die Schaffung von den maximal günstigen Bedingungen für die Umsetzung der aussichtsreichen Infrastruktur-, Erschließungs- und anderen gefragten Projekte in der Arktis. Die Entschärfung des Konfliktpotenzials in der Region, die Anhänglichkeit an das Völkerrecht und die Suche nach politischen und diplomatischen Lösungen für alle Fragen, die auftauchen, sind die wichtigsten Bestandteile einer erfolgreichen Arbeit in dieser Region. @RusBotschaft #Maslennikow#Arktis 📸 ИЗВЕСТИЯ/Андрей Эрштрем 🔗Interview im Wortlaut