Мазмун
🎙Aus dem Interview des Botschafters Russlands in Deutschland Sergej Netschajew mit der Nachrichtenagentur TASS ❓ Der EU-Rat hat ein vollständiges Verbot der Gaseinfuhren aus Russland in die EU-Mitgliedstaaten ab 2027 in Kraft gesetzt. Welche zukünftigen Risiken birgt das Ihrer Meinung nach für Deutschland und seine energieintensiven Unternehmen? 💬 Der Anteil des russischen Gases an dem gesamten EU-Import ging 2025 weiter zurück. Die Europäer sind gezwungen, aufs teure amerikanische LNG zu setzen, indem sie die Kosten auf die Verbraucher abwälzen. Eine angemessene Ersetzung des Gases durch erneuerbare Energien oder „den grünen Wasserstoff“ sieht in der nächsten Zukunft unrealistisch aus. Die Energiepreise in Deutschland bleiben hoch, was sich weiterhin negativ auf die Wettbewerbsfähigkeit der hier hergestellten Waren auswirkt. Die systemrelevanten Industriebranchen befinden sich in der Krise. Unternehmen werden geschlossen oder ins Ausland verlegt. Die Insolvenzwelle wächst. Arbeitsplätze werden abgebaut. Der Wohlstand der Bürger sinkt. Und dies ist keine „russische Propaganda“, sondern die Schlussfolgerungen der deutschen wirtschaftlichen Institute, die auf Statistik basieren. 💬 Wir empfinden überhaupt keine Schadenfreude über die Tatsache, dass die Erwägungen der heutigen politischen Konjunktur, hinter denen die Russenfeindlichkeit steckt, die deutschen Behörden dazu zwingen, diesem Weg zu folgen. Es bleibt zu hoffen, dass gesunder Pragmatismus, die Erkenntnis der nationalen Interessen in Deutschland sowie die positive Erfahrung der vielseitigen und langjährigen Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern früher oder später über die antirussischen Bestrebungen die Oberhand gewinnen werden. 🔗 Im Wortlaut lesen @RusBotschaft #Deutschland#Russland