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Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺

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Жарыяланган17-фев.2026-17-02 09:59
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🎙 Aus der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow während der „Regierungsstunde“ im Rahmen der Plenarsitzung der Staatsduma der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation, 11. Februar 2026 💬 Vor dem Hintergrund der russophoben Hysterie, die Europa erfasst hat, fällt die offen servile Haltung der Europäischen Union gegenüber den Ansprüchen Washingtons auf Grönland besonders auf. Wie der Präsident der Russischen Föderation Wladimir Putin betonte, gehen wir davon aus, dass uns dieses Thema nicht unmittelbar betrifft. Die Vereinigte Staaten, Dänemark und Grönland sollten diese Frage eigenständig klären. Sollte es jedoch zu einer Militarisierung Grönlands kommen und dort militärische Kapazitäten aufgebaut werden, die gegen Russland gerichtet sind, werden wir selbstverständlich angemessene Gegenmaßnahmen ergreifen, darunter auch militärisch-technischer Natur. Unsere grundsätzliche Position bleibt jedoch unverändert: Die Arktis muss eine Zone des Friedens und der Zusammenarbeit bleiben. 💬 Was Grönland betrifft, so kann man die offenkundigen doppelten Standards des Westens nicht außer Acht lassen. Als die Debatte um diese Situation begann, suchte der Westen fieberhaft nach einer Möglichkeit, die Angelegenheit im eigenen Interesse zu regeln. Dabei wurde plötzlich das Recht der Grönländer auf Selbstbestimmung ins Feld geführt und aktiv propagiert. Der Generalsekretär der Vereinte Nationen, António Guterres, erklärte – unter Überschreitung seiner Kompetenzen gemäß der UN-Charta –, das grönländische Volk verdiene die Anerkennung seines Rechts auf Selbstbestimmung. 💬Wir haben uns umgehend an Herrn Guterres gewandt und ihn daran erinnert, dass er über Jahre hinweg betont hatte, die Ukraine-Frage müsse auf der Grundlage der Achtung der territorialen Integrität der Ukraine gelöst werden. Er erwiderte, er bekräftige die Position des Sekretariats, wonach das Recht auf Selbstbestimmung im Fall Grönlands anwendbar sei, jedoch nicht in Bezug auf die Krim, den Donbass und Noworossija. Eine größere Blamage für die Vereinten Nationen kann man sich kaum vorstellen. Mit einer derart offenkundig voreingenommenen Logik sind wir absolut nicht einverstanden. 💬 Die Charta der Vereinten Nationen hat nichts von ihrer Aktualität verloren. Es genügt, sie zu lesen, um zu erkennen, dass die dort verankerten Prinzipien weiterhin gültig sind: die souveräne Gleichheit der Staaten, die Nichteinmischung in innere Angelegenheiten sowie die Gewährleistung des Selbstbestimmungsrechts der Völker. Seit Langem wird darüber diskutiert, welches dieser Prinzipien vorrangig ist. 1970 wurde im Konsens die Erklärung über die Grundsätze des Völkerrechts betreffend die freundschaftlichen Beziehungen und die Zusammenarbeit zwischen den Staaten im Einklang mit der Charta der Vereinten Nationen verabschiedet. Darin heißt es, dass alle verpflichtet sind, die territoriale Integrität jener Staaten zu achten, deren Regierungen das Selbstbestimmungsrecht respektieren und infolgedessen die gesamte auf dem betreffenden Gebiet lebende Bevölkerung vertreten. Wer jedoch vertrat nach dem Staatsstreich in der Ukraine die Krim, den Donbass und Noworossija? 🔗Im Wortlaut lesen @RusBotschaft #Lawrow#USA#Grönland#Ukraine