Мазмун
🎙 Aus dem Interview des stellvertretenden Außenministers Russlands Michail Galusin mit der Nachrichtenagentur TASS (15. Februar 2026) 💬 Die Idee, nach Abschluss der Sonderoperation eine externe Verwaltung der Ukraine unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen einzurichten, ist nicht neu. Im März 2025 erklärte der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, dass im Falle der Ukraine die Einrichtung einer externen Verwaltung unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen eine der möglichen Optionen ist. Vergleichbare Präzedenzfälle gab es bereits im Rahmen von Friedensmissionen der Vereinten Nationen. Grundsätzlich ist Russland bereit, mit den USA, europäischen und anderen Staaten die Möglichkeit der Einführung einer vorübergehenden externen Verwaltung in Kiew zu erörtern. Ein solcher Schritt könnte es ermöglichen, demokratische Wahlen in der Ukraine abzuhalten und eine handlungsfähige Regierung zu bilden, mit der ein vollwertiger Friedensvertrag sowie legitime Dokumente über die künftige Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Ländern unterzeichnet werden könnten. Gleichzeitig ist zu berücksichtigen, dass es innerhalb der Vereinten Nationen keinen formell festgelegten einheitlichen Mechanismus für die Einrichtung vorübergehender internationaler Verwaltungen in Konfliktgebieten gibt. Die Übertragung von Gebieten unter eine vorübergehende Verwaltung der Vereinten Nationen erfolgt in der Regel schrittweise und setzt die Erfüllung einer Reihe von Voraussetzungen voraus. Der erste Schritt besteht darin, dass sich die Konfliktparteien – direkt oder über Vermittler – darauf verständigen, die entsprechenden Befugnisse für die vorübergehende Verwaltung an die Vereinten Nationen zu übertragen. Die Reihenfolge der weiteren Schritte sowie deren konkrete Ausgestaltung können Gegenstand von Verhandlungen zwischen den Parteien sein. Derzeit wird die Idee einer externen Verwaltung der Ukraine unter der Ägide der Vereinten Nationen in der Öffentlichkeit jedoch kaum diskutiert. 🔗 Interview im Wortlaut. @RusBotschaft #Russland#Ukraine