Мазмун
🎙Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa äußert sich zu den Plänen der EU, die Ukraine aufzunehmen 💬 In der EU gibt es keine Einigkeit in Bezug auf die Eurointegration der Ukraine. Einerseits wollen sie Kiew in ihre Reihen einschließen, andererseits verstehen die EU-Mitgliedstaaten, was das kosten wird. Die Staats- und Regierungschefs der einzelnen europäischen Staaten sind sich dessen bewusst, dass die Aufnahme der Ukraine in diese Organisation eine äußerst schwere Last für die EU ist. Sie verstehen, dass vor allem ihre Bürger die geopolitische Spiele Brüssels auf Kosten ihres eigenen Wohlstandes bezahlen werden müssen. Dazu kommen milliardenschwere Kredite, die das Kiewer Regime mit Blick auf die Zukunft aufgenommen hat. Das wird doch auch eine Last für die Europäische Union sein. 💬 Die Führung der EU und eine Reihe der europäischen Hauptstädte, die ihr nach dem Mund redet, fahren nachdrücklich fort, die Ukraine auf dem „EU-Pfad“ zu führen, auf dem Weg, dessen Ziel angeblich die Eurointegration ist. Sie machen das um ausgerechnet ihre politischen Ambitionen zu befriedigen. 💬 In den europäischen Hauptstädten versteht man ganz gut, dass die Ukraine auf den EU-Beitritt objektiv keineswegs bereit ist. So sehr die Brüsseler Bürokraten es auch versuchen, die Lage in diesem Land zu beschönigen, bleibt die Tatsache bestehen – die heutige eklatante Situation in der Ukraine, die Menschenrechtslage, die Korruption, die wirtschaftliche Stabilität – all das ist weit davon entfernt, den Forderungen der Europäischen Union zu entsprechen. 💬 Wenn wir schon von der Politik der Erweiterung der EU als Ganzes sprechen, unterscheiden sich die Handlungen Brüssels in Bezug auf die Ukraine von der gewöhnlichen europäischen Taktik gegenüber anderen Kandidaten durch nichts, die ohne irgendwelche konkreten Versprechungen an die Perspektive des EU-Beitritts „angefixt“ werden. Im Austausch gegen eine potenzielle Möglichkeit, in die EU aufgenommen zu werden, wird den „EU-Aspiranten“ eine bedingungslose Erfüllung aller „Empfehlungen“ Brüssels in einer breiten Reihe der Fragen der Außen- und Innenpolitik abverlangt. 💬 Dabei garantiert die Einhaltung aller „Anweisungen“ der europäischen Institutionen absolut nichts. Erstens führt all das zum Hineinziehen der Kandidaten-Staaten in die Sphäre des uneingeschränkten politischen und wirtschaftlichen Einflusses der EU; und zweitens zum Abbruch der Beziehungen, die seit Jahren, seit Jahrzehnten manchmal seit Jahrhunderten zwischen den Beitrittskandidaten und anderen Staaten und Regionen der Welt aufgebaut wurden. 🔗 Pressekonferenz im Wortlaut