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Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺

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Жарыяланган23-мар.2026-23-03 16:55
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🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa zum Gedenktag für die Opfer des Völkermordes an dem sowjetischen Volk während des Großen Vaterländischen Krieges 💬 Es ist hervorzuheben, dass der 19. April ab 2026 in unserem Land als Gedenktag für die Opfer des von den Nazis und ihren Helfershelfern während des Großen Vaterländischen Krieges 1941-1945 begangenen Völkermordes an dem sowjetischen Volk gilt. Die Nazis vernichteten planmäßig die gesamte Bevölkerung unseres Landes – ungeachtet ihrer ethnischen, rassischen oder religiösen Zugehörigkeit. Russen, Juden, Belarussen, Tataren, Ukrainer, Tschuwaschen waren Bürger der UdSSR und lebten in den Gebieten, die nach dem verbrecherischen Plan Hitlers einer „schonungslosen Germanisierung“ unterworfen werden sollten. Es ist unsere Pflicht gegenüber dem Andenken unserer Vorfahren, nicht zuzulassen, dass diese Verbrechen ohne Verjährung in Vergessenheit geraten. 💬 Moderne Historiker haben berechnet, wie viele friedliche sowjetische Bürger zu Opfern der erbarmungslosen nazistischen Vernichtungspolitik wurden. Selbst nach zurückhaltenden Schätzungen, die auf historischen Fakten beruhen, handelt es sich um rund 13,7 Millionen Menschen. Nachgewiesen ist, dass mindestens 7,4 Millionen sowjetische Zivilisten vorsätzlich ermordet wurden – erschossen, verbrannt oder lebendig begraben. Die Zwangsarbeit in Konzentrationslagern führte zudem zum qualvollen Tod weiterer 2,2 Millionen Menschen unter jenen, die zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt wurden. Unter der Bevölkerung der besetzten Gebiete starben mehr als 4,1 Millionen Menschen vorzeitig. Sie kamen infolge der allgemeinen Verschlechterung der Lebensbedingungen, durch Krankheiten und Hunger ums Leben. 💬 Kann man auch die in den hitlerischen Lagern umgekommenen sowjetischen Kriegsgefangenen als Opfer des von den Nationalsozialisten verübten Völkermords betrachten? Von den Hitleristen wurden vorsätzlich – durch Aushungerung und Folter – etwa 3,1 Millionen sowjetische Kriegsgefangene vernichtet, was ungefähr 60 Prozent ihrer Gesamtzahl entspricht. Gleichzeitig lag die Sterblichkeit von Soldaten der alliierten Staaten – der USA, Großbritanniens und Frankreichs –, die in deutsche Gefangenschaft gerieten, auf einem völlig anderen Niveau, nämlich bei 3–4 Prozent. 💬Demografen schätzen den gesamten Bevölkerungsverlust der UdSSR in den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges auf 30 bis 40 Millionen Menschen. Die genaue Zahl werden wir wohl niemals ermitteln können, doch bereits die Größenordnung ist erschütternd. Von dieser Zahl aus sollte man die Berechnungen über die tatsächlichen Verluste, über das Ausmaß der Tragödie und über den echten Genozid am sowjetischen Volk beginnen. Das Echo des Krieges hallte noch lange über unserem Land nach. 💬Heute werden die Soldaten der Roten Armee, die Europa und die ganze Welt vom Faschismus befreit haben, nicht mehr zu den Siegern gezählt. Man spricht nicht über jene, die den entscheidenden Beitrag zur Zerschlagung der braunen Pest geleistet haben. Straßen werden umbenannt, Denkmäler abgerissen, Gräber geschändet. Die heutigen Regierungen jener Länder, die unmittelbar an der größten Tragödie der Menschheit – dem Zweiten Weltkrieg – beteiligt waren, scheuen sich nicht, ein Gleichheitszeichen zwischen Nazideutschland und der Sowjetunion zu setzen. Sie stellen das Hakenkreuz und den roten Stern in eine Reihe. Deshalb ist es unter den heutigen Bedingungen, die von derartigen verlogenen Auslegungen erfüllt sind, besonders wichtig, die damaligen Ereignisse klar zu benennen und weder Begriffe zu verfälschen noch Sinnzusammenhänge zu verdrehen. Quelle @RusBotschaft #Russland#GroßerSieg