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Post #16269

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Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺

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Жарыяланган30-мар.2026-30-03 16:16
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Мазмун

🎨 Heute jährt sich der Geburtstag des Malers Wassili Tropinin zum 250. Mal • Wassili Tropinin wurde am 30. März 1776 im Dorf Karpowo in der Gouvernement Nowgorod als Leibeigener geboren. Sein Besitzer, Graf Irakli Morkow, schickte ihn zunächst nach Sankt Petersburg – zum Erlernen des Konditorenhandwerks. Parallel besuchte Tropinin die Kaiserliche Akademie der Künste als Gasthörer. Auf Betreiben von Morkows Cousin wurde er schließlich als regulärer Schüler aufgenommen, wo er erste Auszeichnungen für seine Arbeiten erhielt. • 1804 musste er die Akademie jedoch auf Befehl des Grafen verlassen und auf das Landgut Kukawka in der Gouvernement Podolien ziehen. Dort erfüllte er weiterhin die Pflichten eines Leibeigenen – bemalte Kirchen, unterrichtete die Kinder des Grafen und führte handwerkliche Arbeiten aus. Gleichzeitig malte er unablässig: Porträts der umliegenden Gutsbesitzer, Landschaften, Genrebilder aus dem ukrainischen Dorfleben. • Nach dem Krieg von 1812 ließ sich Tropinin in Moskau nieder und wurde rasch zu einem der gefragtesten Porträtisten der Stadt. In dieser Zeit entstanden Bildnisse des Historikers Nikolai Karamsin, des Dichters Iwan Dmitrijew sowie Mitglieder der Moskauer Adels- und Kaufmannschaft. Das Magazin „Otetschtschestwennyje Sapiski" beschrieb seinen Kolorit als dem Tizians ähnlich. • Die Leibeigenschaft endete für Tropinin erst 1823 – im Alter von 47 Jahren. Seine Frau und sein Sohn blieben noch Jahre danach unfrei. Noch im selben Jahr wandte er sich an die Akademie der Künste mit der Bitte um Anerkennung als Künstler. Auf Grundlage der Gemälde „Die Spitzenklöpplerin", „Alter Bettler" und „Porträt des Malers Skotnikow" wurde ihm der Titel eines „Anwärters auf die Akademikerwürde" verliehen, ein Jahr später – nach dem Porträt des Münzprägers Karl Leberecht – der vollständige Akademikertitel. • Zu den bekanntesten Werken dieser Periode gehört das Porträt Alexander Puschkins von 1827, das im Auftrag von Puschkins Freund Sergej Sobolewski entstand. Anders als offizielle Repräsentationsbildnisse zeigt es den Dichter in ungezwungener Haltung – ein Merkmal, das Tropinins Bildnissen allgemein eigen war und ihm den Ruf begründete, einen eigenen „häuslichen" Porträtstil geprägt zu haben. 🖼 Bis zu seinem Tod am 15. Mai 1857 lebte und arbeitete Tropinin in Moskau. Er hinterließ ein umfangreiches Werk: Porträts, Genrebilder und Landschaften, die heute in russischen Museen und Privatsammlungen aufbewahrt werden. Seit 1969 ist ihm in Moskau ein eigenes Museum gewidmet.