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@RusBotschaft

Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺

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Жарыяланган20-апр.2026-20-04 15:58
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🎙 Am 18. April 2026 fand im Theater OST in Berlin-Adlershof die Veranstaltung „Verständigung zwischen Ost und West – Mehr Diplomatie wagen“ statt. An der Diskussion nahmen der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew, die Journalistin Gabriele Krone-Schmalz und die Politologin Petra Erler teil. Die Moderation übernahm der Journalist Tilo Gräser. Zentrale Aussagen des Botschafters: Zur Lage in der Ukraine: 💬 Wir sind für eine Verhandlungslösung. Wir brauchen keinen provisorischen Waffenstillstand, sondern eine rechtlich bindende Vereinbarung, die die Ursachen des Konflikts beseitigt und sich auf die neuen territorialen Realitäten stützt, die in der russischen Verfassung festgeschrieben sind. Entscheidend ist die Anerkennung eines neutralen, blockfreien und nuklearwaffenfreien Status der Ukraine – verankert in völkerrechtlichen Dokumenten, unterzeichnet von legitimen Vertretern aller Vertragsparteien. Zur Sicherheitsarchitektur: 💬 Eine Sicherheitsarchitektur ohne oder gegen Russland ist absolut aussichtslos. Ohne Russland kann kein dauerhafter Frieden in Europa erreicht werden. Wer Russland als ewigen Feind definiert, legt eine Mine in jede Friedensordnung. Zum deutsch-russischen Verhältnis: 💬 Mit der Zeitenwende wurde das einzigartige Netzwerk der deutsch-russischen Beziehungen zerstört, das jahrzehntelang aufgebaut wurde – 80 Milliarden Euro Handelsvolumen, über 6.000 deutsche Unternehmen auf dem russischen Markt, 400 Hochschulpartnerschaften. Die Politik der strategischen Niederlage Russlands, die einige europäische Politiker anstreben, ist kontraproduktiv ist und entspricht nicht den Interessen der beiden Seiten. 💬 Wir haben keine Brücken verbrannt und sind zu einem konstruktiven Dialog auf Augenhöhe bereit. Russland wird in Zukunft jedoch nicht mehr naiv sein und von möglichen Gesprächspartnern einen ernsthaften Willen erwarten, unsere Interessen zu berücksichtigen und Vereinbarungen schriftlich zu verankern. Zur Erinnerungskultur: 💬 Ideen zur Beseitigung sowjetischer Ehrenmale werden in die Atmosphäre geworfen, um zu testen, ob sie gesellschaftlich verfangen. Das Bild der Roten Armee als Befreier passt nicht in eine Politik, die das gesellschaftliche Bewusstsein auf einen Konflikt mit Russland vorbereiten will. Ich setze auf die Vernunft der deutschen Bevölkerung. 💬 Der Schmerz des Großen Vaterländischen Krieges – 27 Millionen sowjetische Todesopfer, mehrheitlich Zivilisten – lebt bis heute in den Seelen der Menschen in Russland fort. Die Pflege der sowjetischen Kriegsgräber durch deutsche Bürger ist eines der wenigen noch funktionierenden Felder unserer bilateralen Beziehungen 🤝 Botschaft an die deutsche Bevölkerung: «Seien Sie etwas optimistisch, meine Damen und Herren. Die Zeit der Diplomatie wird kommen». Die vollständige Diskussion ist hier abrufbar