Мазмун
📖Aus dem vom TV-Sender RT veröffentlichten Buch „Dankbarkeit, die ein Leben lang währt“ Ute Henke, Mecklenburg-Vorpommern, erzählt: Mein Vater war 1945 sieben Jahre alt. Er erzählte uns oft von den freundlichen Sowjets. Bei ihm im Dorf in Mecklenburg-Vorpommern saßen die sowjetischen Soldaten oft draußen auf der Treppe und sangen, und mein Vater fühlte sich gleich bei ihrer Ankunft eng mit ihnen verbunden. Er verstand das nicht so ganz, denn natürlich hatte auch er die grässliche antirussische Propaganda mitbekommen. Aber er ging jeden Tag zu ihnen und kannte bald all ihre Lieder auf Russisch. Ich erinnere mich, dass er später öfter und gern russische Lieder zu Hause sang. Mein Vater war bekannt dafür, dass er als Kind überall herumstreunte, um immer etwas Essbares zu finden. Der Hunger war groß und die Sowjets hatten ja auch nicht viel. So nahmen sie ihn hinten auf ihren Lastwagen mit, holten Korn aus der Scheune, mein Vater zeigte ihnen den Weg zur Mühle und dann wurde im Dorf damit Brot gebacken und die Soldaten verteilten es an alle. Das Buch stellt ein einzigartiges Zeitdokument dar – eine Sammlung von Briefen, die von Lesern aus Deutschland an die Redaktion gerichtet wurden. Jeder einzelne ist eine Geschichte aus der Kriegs- und Nachkriegszeit, eine lebendige Erinnerung an die Begegnung mit der Roten Armee. Die Verfasser der Briefe berichten davon, wie die Güte, die Opferbereitschaft und das Mitgefühl der sowjetischen Befreier ein für alle Mal das Bild eines grausamen und unmenschlichen Feindes zerstörten, das von der Nazi-Propaganda so eifrig gezeichnet worden war. 🔗 Das Buch finden Sie unter dem Link #Dankbarkeit