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Изходен канал @clockstackwheels · Post #53 · 23.06

Instagram запустил у себя ТикТок (назвал его Reels) и так же агрессивно, как ВК, впаривает пользователям: у некоторых уже заменилась самая главная кнопка — создание нового поста — на иконку Reels. Но здесь у меня меньше бомбит, чем от действий ВК. Во-первых, в инстаграме короткие видеоролики выглядят уместно. Они здесь и раньше были в основной ленте, просто теперь фактически то же самое в новом интерфейсе. «Соцсеть» с самого своего основания сконцентрирована на коротком жвачкоподобном контенте без вдумчивости. Во-вторых, инстаграм уже давно был, прямо скажем, не самым внимательным к пользователю сервисом. Некоторые люди ведут его вопреки, потому что там массовая аудитория (менее взыскательная), но плюются от неудобства и бестолковых ограничений. А кто мог терпеть всё, что там делалось, стерпит и кнопку. Куда показательнее другой момент: корпорации-монополисты могут позволить себе делать ну практически что угодно. И если в экономике монополию стараются пресекать специальными законами, но монополии различных сервисов и соцсетей живут себе спокойно. Причём, при наличии социального графа такие монополии очень прочны: вы можете вместо айфона купить себе андроид сегодня же, и ваших друзей это затронет слабо, но переехать из какого-нибудь Фейсбука в ВК так просто не выйдет. Именно поэтому мы видим ситуации, когда самым популярным становится сервис, уступающий конкурентам вообще по всем показателям, и на порядок менее удобный (например WhatsApp и Telegram). И поэтому, в числе прочего, крупные игроки строят экосистемы и пытаются создать внутри себя копии популярных решений конкурентов. Если привязать пользователя и сделать процесс ухода для него сложным и некомфортным, то потом можно ему хоть рекламой всё забивать, хоть кнопки менять, хоть глупые функции добавлять в главное меню — никуда он уже не денется, скушает за милую душу. В антиутопическом будущем по такому же принципу корпорации будут вшивать людям лишние предметы в тело, а те вместо отказа от услуг станут придумывать способы, как с этими предметами жить наиболее эффективно. Ещё и курсы откроют по обучению: «Раскрутка с топором в заднем проходе», «Как набрать первую воду в мешок на шее» и «Учимся таргетировать магнит в кишках на правильные объекты». #web

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Das Bolschoi-Theater an der Schwelle der Zeiten – wenn große Geschichte von kleinen Zufällen lebt 🎭 Im Jahr 1923 kündigte die Leitung des Bolschoi-Theaters ein Werk an, das vor allem eines versprach: hohe Einnahmen. Offiziell sollten diese einem Unterstützungsfonds für alternde Künstler zugutekommen. Der gewählte Ausweg war ebenso kühn wie ungewöhnlich: Der Regisseur Wladimir Losski inszenierte "Der Barbier von Sevilla" so, dass sämtliche Männerrollen von Frauen und alle Frauenrollen von Männern gespielt wurden. Was zunächst als Skandal wahrgenommen wurde, entwickelte sich rasch zu einem sensationellen Erfolg. Das Publikum strömte in Scharen ins Theater, die Vorstellungen waren ausverkauft – und die Kassen füllten sich wie lange nicht mehr. Ein riskantes Experiment hatte sich als glücklicher Zufall erwiesen. 🎶Das Bolschoi wurde auch zu einem wichtigen Ort im Leben von Pjotr Iljitsch Tschaikowski. Hier stand der Komponist 1887 selbst am Dirigentenpult bei der Uraufführung seiner Oper "Tscherewitschki". Bereits einige Jahre zuvor, am 4. März 1877, hob sich hier der Vorhang für ein Werk, das später weltberühmt werden sollte: "Schwanensee". Heute gilt es als Inbegriff des klassischen Balletts – doch sein Weg zum Ruhm begann genau auf dieser Bühne. 🌷 Eine Liebeserklärung der besonderen Art ward dem Bolschoi zuteil – in Tulpenform: Ein niederländischer Blumenzüchter war so tief beeindruckt von einer Aufführung des „Schwanensees“ mit Galina Ulanowa in der Hauptrolle, dass er zwei neue Tulpensorten züchtete – benannt nach dem Theater und der Tänzerin. Bis heute werden diese Tulpen jedes Frühjahr auf dem Theaterplatz gepflanzt. Sie sind ein lebendiges Denkmal aus Blüten und Duft und erinnern daran, wie eng Kunst und Leben miteinander verwoben sein können. #KulturRusslands#BolschoiTheater#Ballett#Oper

🎭 250 Jahre Bolschoi-Theater Das Bolschoi-Theater gehört zu den größten und ältesten Theatern Russlands und zählt weltweit zu den bedeutendsten Bühnen für Oper und Ballett. Im Jahr 2026 feiert es sein 250-jähriges Jubiläum. 📖Als Gründungsdatum gilt der 28. März 1776, als Fürst Pjotr Urusow von Kaiserin Katharina II. die Erlaubnis erhielt, Theateraufführungen, Konzerte und Maskenbälle zu veranstalten. 🏛 Das erste Gebäude, das Petrowski-Theater, wurde nach dem Entwurf von Christian Rosberg errichtet. Es bot Platz für rund 800 Zuschauer im Saal sowie ebenso viele auf den Galerien. Insgesamt wurden dort 425 Opern- und Ballettaufführungen inszeniert. 🔥1812 wurde das Gebäude durch ein Feuer zerstört. Die Truppe trat danach in verschiedenen Spielstätten auf, bis sie ein neues Theater erhielt. Der Platz vor dem Theater, einst Petrowskaja genannt, ist heute als Theaterplatz bekannt. ✨ Der Schriftsteller Wladimir Odojewski bewunderte die Aufführungen und schrieb: „Der Glanz der Kostüme, die Schönheit der Dekorationen – kurz, hier vereint sich die ganze Pracht des Theaters.“ 🏛1853 brannte das Theater erneut ab. Der Architekt Albert Cavos gewann den Wettbewerb zum Wiederaufbau, und das Gebäude wurde innerhalb von drei Jahren neu errichtet. 🎶 Im 20. Jahrhundert wurde das Theater zum akademischen Theater. Während des Zweiten Weltkriegs wurde es nach Samara evakuiert. 1942 fand dort die erste Aufführung von Schostakowitschs Siebter Symphonie statt. 1943 wurde die Hauptbühne mit Glinkas Oper «Iwan Susanin»wiedereröffnet. 🎭 Im 21. Jahrhundert wurde das Theater von 2005 bis 2011 umfassend renoviert. Heute begeistert das Bolschoi-Theater erneut Zuschauer aus aller Welt mit seinen legendären Inszenierungen. #KulturRusslands#BolschoiTheater#Ballett#Oper