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Изходен канал @clockstackwheels · Post #554 · 14.09

В сети пишут, что у Patreon финансовые сложности: закрыли подразделения в Берлине и Дублине, увольняют сотрудников. Патреон — сравнительно простой технически сайт, у которого толком не было мажорных обновлений. Самое сложное там это работа с выплатами, но вряд ли она у них своя самописная, наверняка пользуются чем-то типа Stripe. При этом у Патреона очень понятная бизнес-модель с линейным масштабированием и почти нет потребности в сложном маркетинге (популярные блогеры сами тебя постоянно рекламируют миллионам людей, потому что ты источник их заработка). Короче, просрать Патреон это надо уметь. Кажется, топ менеджеры покупали себе слишком дорогие яхты, иначе я не могу объяснить. Перегруженность и непрозрачность процессов, низкая эффективность как сотрудников, так и финансовых вложений — одни из фундаментальных проблем энтерпрайза, я вам как-то уже об этом рассказывал. При этом сама модель мне нравится. Я рад, что она заработала, хотя внутренний менталитет русского человека видит тут некоторое противоречие: как же это отдать деньги добровольно не за товар или услугу, а просто чтобы поддержать факт существования какого-то интересного для тебя явления? Можно же поддержать лайком или хорошим комментарием, но деньги??? Нет, деньги надо только на хлеб обменивать. Так думают многие мои знакомые. Но не все, и не я. До остановки платежей был подписан на десяток проектов и нигде не читал, собственно, саму ленту Патреона. Мне не слишком интересны бэкстейджи и ранний доступ, я продолжал смотреть всех тех же ребят на Ютубе на общих началах. Сейчас поддерживаю пару русских блогеров на boosty. Добровольная подписка на и без того доступный контент — это почти буквально голосование рублём. Способ отдать что-то, действительное представляющее для тебя ценность (деньги) в знак поддержки какого-то начинания, а не в обмен на товар. Это, на мой взгляд, самый честный индикатор: человеку что-то нужно/нравится, если он готов за это платить. А уж если готов платить даже при условной возможности не платить — значит очень нравится. #web

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Das Bolschoi-Theater an der Schwelle der Zeiten – wenn große Geschichte von kleinen Zufällen lebt 🎭 Im Jahr 1923 kündigte die Leitung des Bolschoi-Theaters ein Werk an, das vor allem eines versprach: hohe Einnahmen. Offiziell sollten diese einem Unterstützungsfonds für alternde Künstler zugutekommen. Der gewählte Ausweg war ebenso kühn wie ungewöhnlich: Der Regisseur Wladimir Losski inszenierte "Der Barbier von Sevilla" so, dass sämtliche Männerrollen von Frauen und alle Frauenrollen von Männern gespielt wurden. Was zunächst als Skandal wahrgenommen wurde, entwickelte sich rasch zu einem sensationellen Erfolg. Das Publikum strömte in Scharen ins Theater, die Vorstellungen waren ausverkauft – und die Kassen füllten sich wie lange nicht mehr. Ein riskantes Experiment hatte sich als glücklicher Zufall erwiesen. 🎶Das Bolschoi wurde auch zu einem wichtigen Ort im Leben von Pjotr Iljitsch Tschaikowski. Hier stand der Komponist 1887 selbst am Dirigentenpult bei der Uraufführung seiner Oper "Tscherewitschki". Bereits einige Jahre zuvor, am 4. März 1877, hob sich hier der Vorhang für ein Werk, das später weltberühmt werden sollte: "Schwanensee". Heute gilt es als Inbegriff des klassischen Balletts – doch sein Weg zum Ruhm begann genau auf dieser Bühne. 🌷 Eine Liebeserklärung der besonderen Art ward dem Bolschoi zuteil – in Tulpenform: Ein niederländischer Blumenzüchter war so tief beeindruckt von einer Aufführung des „Schwanensees“ mit Galina Ulanowa in der Hauptrolle, dass er zwei neue Tulpensorten züchtete – benannt nach dem Theater und der Tänzerin. Bis heute werden diese Tulpen jedes Frühjahr auf dem Theaterplatz gepflanzt. Sie sind ein lebendiges Denkmal aus Blüten und Duft und erinnern daran, wie eng Kunst und Leben miteinander verwoben sein können. #KulturRusslands#BolschoiTheater#Ballett#Oper

🎭 250 Jahre Bolschoi-Theater Das Bolschoi-Theater gehört zu den größten und ältesten Theatern Russlands und zählt weltweit zu den bedeutendsten Bühnen für Oper und Ballett. Im Jahr 2026 feiert es sein 250-jähriges Jubiläum. 📖Als Gründungsdatum gilt der 28. März 1776, als Fürst Pjotr Urusow von Kaiserin Katharina II. die Erlaubnis erhielt, Theateraufführungen, Konzerte und Maskenbälle zu veranstalten. 🏛 Das erste Gebäude, das Petrowski-Theater, wurde nach dem Entwurf von Christian Rosberg errichtet. Es bot Platz für rund 800 Zuschauer im Saal sowie ebenso viele auf den Galerien. Insgesamt wurden dort 425 Opern- und Ballettaufführungen inszeniert. 🔥1812 wurde das Gebäude durch ein Feuer zerstört. Die Truppe trat danach in verschiedenen Spielstätten auf, bis sie ein neues Theater erhielt. Der Platz vor dem Theater, einst Petrowskaja genannt, ist heute als Theaterplatz bekannt. ✨ Der Schriftsteller Wladimir Odojewski bewunderte die Aufführungen und schrieb: „Der Glanz der Kostüme, die Schönheit der Dekorationen – kurz, hier vereint sich die ganze Pracht des Theaters.“ 🏛1853 brannte das Theater erneut ab. Der Architekt Albert Cavos gewann den Wettbewerb zum Wiederaufbau, und das Gebäude wurde innerhalb von drei Jahren neu errichtet. 🎶 Im 20. Jahrhundert wurde das Theater zum akademischen Theater. Während des Zweiten Weltkriegs wurde es nach Samara evakuiert. 1942 fand dort die erste Aufführung von Schostakowitschs Siebter Symphonie statt. 1943 wurde die Hauptbühne mit Glinkas Oper «Iwan Susanin»wiedereröffnet. 🎭 Im 21. Jahrhundert wurde das Theater von 2005 bis 2011 umfassend renoviert. Heute begeistert das Bolschoi-Theater erneut Zuschauer aus aller Welt mit seinen legendären Inszenierungen. #KulturRusslands#BolschoiTheater#Ballett#Oper