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Изходен канал @clockstackwheels · Post #968 · 28.03

Стругацкие, «Волны гасят ветер». Книга оформлена в виде как бы отчётов о расследовании, хотя и здесь авторы дали себе вольность и с самого начала обосновали, почему эти отчёты составлены художественным языком. Вообще, мне очень нравится идея прогрессорства. «Прогрессор» — это представитель высокоразвитой цивилизации, который тайно и, хм, насильственно влияет на ход истории более примитивной цивилизации, чтобы направить её на истинный путь. Тайно — чтобы не шокировать неокрепшие умы «неандертальцев». Насильственно — потому что примитивная цивилизация не осознаёт своего счастья и сопротивляется добру. Эта идея мне нравится своей реалистичностью. Если мы посмотрим какой-нибудь «Стартрек», то там много пафоса о том, что, дескать, люди будущего ни в коем случае не должны вмешиваться в недоразвитые устои условных средневековых обществ с других планет. Вокруг этой идеи сосредоточено очень много драмы: бабуины захватили в плен твоего коллегу-звездолётчика, и ты вроде бы можешь их всех раскидать с помощью бластера, но не должен этого делать, и вот какое сложное решение, как же быть... Выглядит, как наигранная беззубость и малодушие, прикрытые идеалистическим гуманизмом (который не работает). Всем понятно, что в реальности от бабуинов не осталось бы мокрого места по праву сильного, а может и другим бабуинам тоже досталось бы в качестве урока. Так что у Стругацких даже очень просветлённые и живущие в коммунистическом раю представители человечества с лёгкостью используют свои технологии, чтобы перекраивать и навязывать. Но когда что-то подобное вроде бы начинают делать уже с самими Землянами, поднимается паника (среди тех, кому об этом известно). Там даже есть такие рассуждения: боимся не того, что ещё более сильная цивилизация причинит нам зло, а того, что она причинит нам добро так, как сама это понимает. Концовка, конечно, переворачивает всё с ног на голову, и я бы сказал, что фантазия авторов в этом месте пошла слишком уж далеко. Ну, а к чувству незавершённости после каждого романа Стругацких я уже потихоньку привык. В целом интересно и как часть трилогии, и даже как вполне самостоятельное произведение, хотя с миром всё равно полезно быть знакомому, чтобы лучше понимать происходящее. #fiction

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Das Bolschoi-Theater an der Schwelle der Zeiten – wenn große Geschichte von kleinen Zufällen lebt 🎭 Im Jahr 1923 kündigte die Leitung des Bolschoi-Theaters ein Werk an, das vor allem eines versprach: hohe Einnahmen. Offiziell sollten diese einem Unterstützungsfonds für alternde Künstler zugutekommen. Der gewählte Ausweg war ebenso kühn wie ungewöhnlich: Der Regisseur Wladimir Losski inszenierte "Der Barbier von Sevilla" so, dass sämtliche Männerrollen von Frauen und alle Frauenrollen von Männern gespielt wurden. Was zunächst als Skandal wahrgenommen wurde, entwickelte sich rasch zu einem sensationellen Erfolg. Das Publikum strömte in Scharen ins Theater, die Vorstellungen waren ausverkauft – und die Kassen füllten sich wie lange nicht mehr. Ein riskantes Experiment hatte sich als glücklicher Zufall erwiesen. 🎶Das Bolschoi wurde auch zu einem wichtigen Ort im Leben von Pjotr Iljitsch Tschaikowski. Hier stand der Komponist 1887 selbst am Dirigentenpult bei der Uraufführung seiner Oper "Tscherewitschki". Bereits einige Jahre zuvor, am 4. März 1877, hob sich hier der Vorhang für ein Werk, das später weltberühmt werden sollte: "Schwanensee". Heute gilt es als Inbegriff des klassischen Balletts – doch sein Weg zum Ruhm begann genau auf dieser Bühne. 🌷 Eine Liebeserklärung der besonderen Art ward dem Bolschoi zuteil – in Tulpenform: Ein niederländischer Blumenzüchter war so tief beeindruckt von einer Aufführung des „Schwanensees“ mit Galina Ulanowa in der Hauptrolle, dass er zwei neue Tulpensorten züchtete – benannt nach dem Theater und der Tänzerin. Bis heute werden diese Tulpen jedes Frühjahr auf dem Theaterplatz gepflanzt. Sie sind ein lebendiges Denkmal aus Blüten und Duft und erinnern daran, wie eng Kunst und Leben miteinander verwoben sein können. #KulturRusslands#BolschoiTheater#Ballett#Oper

🎭 250 Jahre Bolschoi-Theater Das Bolschoi-Theater gehört zu den größten und ältesten Theatern Russlands und zählt weltweit zu den bedeutendsten Bühnen für Oper und Ballett. Im Jahr 2026 feiert es sein 250-jähriges Jubiläum. 📖Als Gründungsdatum gilt der 28. März 1776, als Fürst Pjotr Urusow von Kaiserin Katharina II. die Erlaubnis erhielt, Theateraufführungen, Konzerte und Maskenbälle zu veranstalten. 🏛 Das erste Gebäude, das Petrowski-Theater, wurde nach dem Entwurf von Christian Rosberg errichtet. Es bot Platz für rund 800 Zuschauer im Saal sowie ebenso viele auf den Galerien. Insgesamt wurden dort 425 Opern- und Ballettaufführungen inszeniert. 🔥1812 wurde das Gebäude durch ein Feuer zerstört. Die Truppe trat danach in verschiedenen Spielstätten auf, bis sie ein neues Theater erhielt. Der Platz vor dem Theater, einst Petrowskaja genannt, ist heute als Theaterplatz bekannt. ✨ Der Schriftsteller Wladimir Odojewski bewunderte die Aufführungen und schrieb: „Der Glanz der Kostüme, die Schönheit der Dekorationen – kurz, hier vereint sich die ganze Pracht des Theaters.“ 🏛1853 brannte das Theater erneut ab. Der Architekt Albert Cavos gewann den Wettbewerb zum Wiederaufbau, und das Gebäude wurde innerhalb von drei Jahren neu errichtet. 🎶 Im 20. Jahrhundert wurde das Theater zum akademischen Theater. Während des Zweiten Weltkriegs wurde es nach Samara evakuiert. 1942 fand dort die erste Aufführung von Schostakowitschs Siebter Symphonie statt. 1943 wurde die Hauptbühne mit Glinkas Oper «Iwan Susanin»wiedereröffnet. 🎭 Im 21. Jahrhundert wurde das Theater von 2005 bis 2011 umfassend renoviert. Heute begeistert das Bolschoi-Theater erneut Zuschauer aus aller Welt mit seinen legendären Inszenierungen. #KulturRusslands#BolschoiTheater#Ballett#Oper