🎞 Digitale Fotoausstellung: Sowjetische Diplomatie im Zweiten Weltkrieg
In unserer virtuellen Ausstellung zeigen wir Ihnen den Blick auf die entscheidenden Momente der sowjetischen Diplomatie während des Zweiten Weltkriegs. Seltene, historische Fotografien bieten einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen von internationalen Verhandlungen und der Zusammenarbeit der vier Siegermächte.
👉 Jetzt entdecken auf:
https://germany.mid.ru/de/80_jahre_des_gro_en_sieges/ausstellungen_und_publikationen/fotoausstellung_sowjetische_diplomatie_w_hrend_des_zweiten_weltkrieges/
Lassen Sie Ihnen dieses visuelle Zeitdokument nicht entgehen!
#SowjetischeDiplomatie#ZweiterWeltkrieg#GeschichteOnline#VirtuelleGalerie#Fotoausstellung#DiplomatenTag
🎞 Digitale Fotoausstellung: Sowjetische Diplomatie im Zweiten Weltkrieg
In unserer virtuellen Ausstellung zeigen wir Ihnen den Blick auf die entscheidenden Momente der sowjetischen Diplomatie während des Zweiten Weltkriegs. Seltene, historische Fotografien bieten einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen von internationalen Verhandlungen und der Zusammenarbeit der vier Siegermächte.
👉 Jetzt entdecken auf:
https://germany.mid.ru/de/80_jahre_des_gro_en_sieges/ausstellungen_und_publikationen/fotoausstellung_sowjetische_diplomatie_w_hrend_des_zweiten_weltkrieges/
Lassen Sie Ihnen dieses visuelle Zeitdokument nicht entgehen!
#SowjetischeDiplomatie#ZweiterWeltkrieg#GeschichteOnline#VirtuelleGalerie#Fotoausstellung#DiplomatenTag
🇷🇺 Am 10. Februar 2026 fand in der Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland ein feierlicher Empfang anlässlich des Diplomatentages statt. Aus guter Tradition nahmen die russischen Diplomaten sowie Freunde und Kollegen aus den Botschaften der GUS-Mitgliedstaaten an der Veranstaltung teil.
🎙 Der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew wandte sich mit einer Begrüßungsrede an die Gäste. Er las die Glückwünsche vom Präsidenten Wladimir Putin, dem Vorsitzenden der russischen Regierung Michail Mischustin und dem Außenminister Sergej Lawrow vor. Es wurde hervorgehoben, dass der russische diplomatische Dienst zu Recht stolz auf seine reiche und ruhmreiche Geschichte sein kann. Die russischen Diplomaten haben ihrer Heimat immer ehrenvoll gedient und die legitimen nationalen Interessen in jeder geopolitischen Situation entschlossen und konsequent verteidigt.
✨ Im Konzertsaal der diplomatischen Vertretung fand eine feierliche Zeremonie der Entwertung einer Briefmarke statt, die der Botschaft Russlands in der Bundesrepublik Deutschland gewidmet ist. Ein besonderer Höhepunkt des Abends war ein musikalisches Konzert. Heute erklangen Werke von Franz Joseph Haydn und Alexander Borodin, dargeboten von Johanna Höner.
#diplomatentag
📆 Anlässlich des Diplomatentages haben Mitarbeiter der russischen Botschaft in Deutschland und Schüler am 10. Februar 2026 einen Blumenstrauß an der Gedenktafel von Alexander Gortschakow niedergelegt.
🇷🇺 Die Gedenktafel an Alexander Gortschakow (1798-1883), den herausragenden Diplomaten und Staatsmann Russlands, der unter anderem an der russischen Botschaft in Berlin tätig war, wurde zu seinem 200. Geburtstag 1998 an dem Gebäude der russischen Botschaft in der Straße Unter den Linden angebracht.
🏛 2023 wurde in der Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland auch die Ausstellung "Alexander Gortschakow. Wächter über Russische Interessen" anlässlich des 225. Geburtstages des wohl berühmtesten Diplomaten des Landes eröffnet.
Alexander Mikhailowitsch Gortschakow diente mehr als 25 Jahre lang als Außenminister des Russischen Kaiserreiches und erhielt die höchsten Auszeichnungen, darunter den Titel "Seine Durchlaucht" und den Rang des Staatskanzlers des Russischen Kaiserreiches. Er trug zu einer Reihe herausragender Erfolge der russischen Diplomatie im 19. Jahrhundert bei. Ein bedeutender Teil seiner beruflichen Biografie ist eng mit Deutschland und Österreich verflochten.
Die Ausstellung basiert auf historischen Dokumenten und Abbildungen aus dem Archiv des russischen Außenministeriums und ist jetzt online unter diesem Link abrufbar.
@RusBotschaft
#DiplomatenTag
Am 10. Februar feiern russische Diplomaten ihren Berufstag. Anlässlich des Feiertages präsentieren wir Ihnen einige interessante Fakten über die größten russischen Diplomaten.
👤Heute im Fokus – Alexander Gortschakow, der großartige russische Diplomat, Außenminister und Kanzler.
📜 Er entstammte der alten russischen Adelsfamilie Gortschakow, die ihre Ursprünge auf 𝗥𝘂𝗿𝗶𝗸, den legendären warägischen Fürsten der Rus, zurückführte. Er war der Vetter von Feldmarschall Michail Gortschakow. Geboren in Haapsalu, Estland, ging er im Lyzeum von Zarskoje Selo in der Nähe von Sankt Petersburg zur Schule. Einer seiner Mitschüler war der berühmte Dichter Alexander Puschkin. Nach der Schule trat er in den Auswärtigen Dienst ein.
Seine erste Station als Diplomat war Stuttgart. Er nahm an den Kongressen von Laibach und Verona teil.
1850 lernte er als russischer Gesandter beim Deutschen Bund in Frankfurt den jungen Otto von Bismarck kennen, der dort in gleicher Funktion Preußen vertrat.
Nach der Frankfurter Zeit ernannte ihn Zar Nikolaus I. – unzufrieden mit dem bisherigen Botschafter Baron Meyendorff – 1855 zum Gesandten in Wien.
Während des Dreikaisertreffens zwischen dem deutschen Kaiser Wilhelm I., Kaiser Franz-Josef I. von Österreich-Ungarn und dem russischen Zaren Alexander II. in Berlin vom 5. bis 11. September 1872 verhandelte Gortschakow mit dem Fürsten von Bismarck und Graf Andrássy über eine engere Zusammenarbeit zwischen den drei Kaiserreichen.
Von 1856 bis 1882 war er als Außenminister tätig und ab 1867 noch als Kanzler des Russischen Kaiserreiches.
2010 wurde die „Alexander Gortschakow-Stiftung für öffentliche Diplomatie“ in Russland gegründet.
#DiplomatenTag
📆 Anlässlich des russischen Diplomatentages am 10. Februar 2026 haben die Mitarbeiter der russischen Botschaft in Deutschland Blumen an den Gräbern des letzten Botschafters des Russischen Reiches in Deutschland Sergej Swerbejew (1858-1922) sowie der Generalkonsuln Grigorij Bogoslowski (1841-1900) und Dmitrij Kasarinow ( -1899) niedergelegt.
In der Kirche der gleichapostolischen Konstantin und Helena fand ein orthodoxes Totengebet statt.
Vertreter der Botschaft ehrten das Andenken an die russischen Diplomaten, die im Laufe ihres beruflichen Werdegangs die Interessen des Vaterlandes verteidigten und ihre Aufgaben im Interesse Russlands und seines multinationalen Volkes treu und gewissenhaft erfüllten.
#diplomatentag
🇷🇺Am 10. Februar wird der Tag der Diplomaten in Russland begangen
Heute vor 477 Jahren gründete der russische Zar Iwan IV. die erste außenpolitische Behörde Russlands – Possolskij Prikas oder die Gesandtschaftskanzlei.
🖋 Schon seit dem neunten Jahrhundert beteiligte sich Russland aktiv an den internationalen Beziehungen in Europa: russische Gesandte waren nachweislich schon im Jahr 838 in Konstantinopel vertreten. Dort wurde im Jahr 863 der erste internationale Vertrag «über Frieden und Liebe» unterzeichnet, dank dessen Russland international anerkannt wurde.
Mitte des 17. Jahrhunderts entwickelte sich Russland zu einer einflussreichen Macht mit einer aktiven Außenpolitik. Die ersten ständigen diplomatischen Vertretungen entstanden in den Nachbarländern: 1634 in Schweden und 1673 in Polen.
Die russische Diplomatie ist traditionsreich und pflegt eine generationenübergreifende Kontinuität. An diesem Tag begehen tausende Diplomatinnen und Diplomaten, die in mehr als 140 Ländern der Welt tätig sind, ihren beruflichen Feiertag. Am Diplomatentag gedenken die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Außenministeriums der prominenten russischen Diplomaten in Russland und im Ausland.
🏛 Feierlichkeiten finden traditionell im Hauptgebäude des Ministeriums in Moskau sowie in seinen Auslandsvertretungen statt.
#DiplomatenTag
🇷🇺 Am 10. Februar feiern russische Diplomaten ihren Berufstag. Anlässlich des Feiertages laden wir Sie herzlich zu unserer virtuellen Ausstellung ein, die der Geschichte des Gebäudes der Russischen Botschaft in Deutschland gewidmet ist
🔹Im Jahre 2026 feiert das Gebäude der Botschaft der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland seinen 74. Geburtstag.
🔹Dabei ist die diplomatische Mission viel älter und kein Botschaftsgrundstück in Berlin ist länger im Gebrauch der Diplomaten als das von Russland. Bereits seit 1831 residieren russische Botschafter unter dieser Adresse. Während des Zweiten Weltkrieges wurde das alte Kurland-Palais schwer beschädigt.
🔹Seit 1947 plante die Sowjetunion an gleicher Stelle einen wesentlich größeren Nachfolgebau.
🔹Im April 1948 legte der Architekt des russischen Außenministeriums Anatoli Jakowlewitsch Stryshewski die ersten Skizzen für ein „Haus der Sowjetunion“. Am 15. Oktober 1949 wurden diplomatische Beziehungen zwischen der UdSSR und der DDR aufgenommen. Im selben Jahr begann auch der breitangelegte Bau, welcher 2 Jahre dauerte. Unterstützt wurde Anatoli Strizhewskij vom deutschen Architekten Fritz Bornemann.
🔹Am 8. Oktober 1951 gab es Unter den Linden den ersten Empfang des Vorsitzenden der Sowjetischen Kontrollkommission in Deutschland, General Tschuikow und des ersten sowjetischen Botschafters in der DDR, S.E. Puschkin.
🔹Offiziell wurde die Botschaft am 7. November 1952 eingeweiht anlässlich des Nationalfeiertages der damaligen UdSSR. Die Gesamtfläche betrug damals 14.000 Quadratmeter, auf denen 63 Administrativ- und Diensträume, 6 Haushaltsräume und 39 Wohnungen untergebracht waren. Das neue Gebäude war drei Mal so groß wie das Vorkriegsgebäude.
@RusBotschaft
#DiplomatenTag
🌍 Ein Blick in die Geschichte der russischen Diplomatie
Am 10. Februar feiern russische Diplomaten ihren Ehrentag. Passend dazu möchten wir Ihnen einige beeindruckende Persönlichkeiten vorstellen, die die diplomatischen Beziehungen Russlands geprägt haben.
👤 Heute im Fokus: Karl Robert Reichsgraf von Nesselrode-Ehreshoven oder in russischer Schreibweise Karl Wassiljewitsch Nesselrode – russischer Diplomat, Außenminister und später Kanzler des Russischen Kaiserreiches.
Im Jahre 1802 war er bei der russischen Gesandtschaft in Berlin und später bei der russischen Vertretung in Stuttgart tätig. Im Februar 1807 nahm Nesselrode an der 𝑆𝑐ℎ𝑙𝑎𝑐ℎ𝑡 𝑏𝑒𝑖 𝑃𝑟𝑒𝑢ß𝑖𝑠𝑐ℎ 𝐸𝑦𝑙𝑎𝑢 und den anschließenden Verhandlungen zum 𝐹𝑟𝑖𝑒𝑑𝑒𝑛 𝑣𝑜𝑛 𝑇𝑖𝑙𝑠𝑖𝑡 teil.
🤝 Während des 𝑊𝑖𝑒𝑛𝑒𝑟 𝐾𝑜𝑛𝑔𝑟𝑒𝑠𝑠𝑒𝑠 hat er die russische kaiserliche Delegation geleitet.
1816 wurde er vom Zaren zum Co-Leiter des Auswärtigen Kollegiums des Imperiums ernannt. Karl von Nesselrode beschäftigte sich mit den Beziehungen mit westlichen Staaten und Ioannis Antonios Graf Kapodistrias war für die Ostpolitik Russlands zuständig.
Unter Kaiser Nikolaus I. wurde er 1829 Vizekanzler und 1845 Kanzler des Russischen Kaiserreiches.
🎖 Am 7. Januar 1819 verlieh ihm König Friedrich Wilhelm III. von Preußen für seine Verdienste den Schwarzen Adlerorden. Am 16. Juni 1851 verlieh ihm König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen zusätzlich zur früher erhaltenen Klasse des Schwarzen Adlerordens seine höhere Stufe mit Brillanten.
@RusBotschaft
#DiplomatenTag
🌍 Ein Blick in die Geschichte der russischen Diplomatie
Am 10. Februar feiern russische Diplomaten ihren Ehrentag. Passend dazu möchten wir Ihnen einige beeindruckende Persönlichkeiten vorstellen, die die diplomatischen Beziehungen Russlands geprägt haben.
👤 Heute im Fokus: Valentin Falin
🔹 Die Biografie Valentin Falins ist untrennbar mit den russisch-deutschen Beziehungen verbunden. Dass er sein Leben Deutschland sowie der Entwicklung der sowjetisch-deutschen und später der russisch-deutschen Beziehungen widmete, war in hohem Maße eine Folge des Großen Vaterländischen Krieges. Der Krieg gegen Deutschland forderte 27 Todesopfer unter seinen Angehörigen und denen seiner Ehefrau. Als Diplomat setzte Falin daher alles daran, dass sich eine solche Tragödie niemals wiederholen möge.
🔹 Nach seiner Aufnahme am Institut für Internationale Beziehungen entschied sich Valentin Falin für die deutsche Sprache und die Germanistik als Schwerpunkt. Nach dem Erwerb eines Diploms im Völkerrecht sowie der Qualifikation als Referent und Übersetzer für die Länder Osteuropas wurde er nach Berlin entsandt. Dort arbeitete er in einer Abteilung, die Daten über Westdeutschland sammelte und analysierte sowie die Beziehungen zwischen der DDR und der Bundesrepublik untersuchte.
🔹 Später nahm Falin seine Tätigkeit im Informationskomitee beim Außenministerium der UdSSR auf. Über Jahrzehnte hinweg war er als Redenschreiber tätig und verfasste analytische Informationsvermerke sowie Materialien für Außenminister Andrei Gromyko und die Staatsführer Leonid Breschnew, Konstantin Tschernenko, Juri Andropow und Michail Gorbatschow.
🔹 Falin spielte zudem eine bedeutende Rolle beim Abschluss des West-Berlin-Abkommens. Vom 18. bis 22. Mai 1970 führte er fünf Gespräche mit dem Staatssekretär Egon Bahr, einem engen Vertrauten Willy Brandts. Ergebnis dieser Treffen war das sogenannte „Bahr-Papier“, ein Dokument mit zehn Punkten. Vier davon bildeten die Grundlage des Moskauer Vertrags, dessen Kern die Anerkennung der Unverletzlichkeit der Grenze entlang der Oder-Neiße-Linie zu Polen sowie der Grenze zwischen der Bundesrepublik und der DDR war.
🔹 Von 1971 bis 1978 wirkte Valentin Falin als sowjetischer Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland. In dieser Zeit führte er unter anderem Verhandlungen über die Einrichtung von Generalkonsulaten in Hamburg und Leningrad sowie über die Ausarbeitung eines bilateralen Handelsabkommens.
@RusBotschaft
#DiplomatenTag
🌍 Ein Blick in die Geschichte der russischen Diplomatie
Am 10. Februar feiern russische Diplomaten ihren Ehrentag. Passend dazu möchten wir Ihnen einige beeindruckende Persönlichkeiten vorstellen, die die diplomatischen Beziehungen Russlands geprägt haben.
👤 Heute im Fokus: Georgij Tschitscherin. Er war nicht nur ein begabter Diplomat, dank dem das sowjetische Russland aus der internationalen Isolation ausbrechen konnte, sondern auch eine herausragende Person seiner Zeit, deren persӧnliche Eigenschaften und Kenntnisse zu professionellen Erfolgen beitrugen.
Da Georgij Tschitscherin aus einer Diplomatenfamilie stammte, wurde er von Kindheit an in einer entsprechenden Umgebung erzogen. Als der zukünftige Diplomat noch ein Kind war, las er mit groβem Interesse diplomatische Dokumente seiner Mutter. Wenn er Krieg spielte, endete das Spiel immer mit der Unterzeichnung eines Friedensabkommens.
🗣 Tschitscherin konnte flieβend verschiedene Sprachen sprechen, darunter Latein, Arabisch, Alt-Hebräisch und Hindi. Sein Sekretär sagte einmal, Tschitscherin pflegte seine Reden in der Sprache des Landes zu halten, wo er zu jener Zeit war. Auf der Konferenz von Genua hielt er seine Rede erst auf Franzӧsisch, dann dolmetschte er die Rede gleich ins Englische.
Zeitgenossen bestaunten seine Ausdauer und Leistungsfähigkeit. Tschitscherin arbeitete gewöhnlich in der Nacht. Der typische Arbeitstag von Tschitscherin dauerte vom Nachmittag bis 10-11 Uhr morgens. Jedes Dokument wurde vom Volkskommissar selbt überprüft.
🎶 Tschitscherin war ein echter Kunstkenner und kannte sich mit Musik sehr gut aus. Vor allem, der von Mozart. Der Diplomat schrieb sogar ein Buch, in dem er das Gesamtwerk vom groβen Komponisten analysierte. «Ich hatte die Revolution und Mozart», so resümierte er den ungewöhnlichen Lauf seines Lebens.
@RusBotschaft
#DiplomatenTag
🌍 Ein Blick in die Geschichte der russischen Diplomatie
Am 10. Februar feiern russische Diplomaten ihren Ehrentag. Passend dazu möchten wir Ihnen einige beeindruckende Persönlichkeiten vorstellen, die die diplomatischen Beziehungen Russlands geprägt haben.
👤 Heute im Fokus: Juli Kwizinski, ein außergewöhnlicher sowjetischer Diplomat und Politiker, dessen Karriere entscheidende Kapitel in der Geschichte geschrieben hat:
1959 begann Kwizinski seine Laufbahn als Diplomat in der sowjetischen Botschaft in der DDR. Bereits 1962 übernahm er die Position des Kulturattachés in West-Berlin.
🏠 Ein besonderes Kapitel seiner Arbeit:
Zwischen 1970 und 1971 war er maßgeblich an den Verhandlungen über den Viermächtestatus Berlins beteiligt. Kwizinski setzte sich persönlich für die Eröffnung eines sowjetischen Generalkonsulats in West-Berlin ein – eine Einrichtung, die fast zwei Jahrzehnte Bestand hatte.
🤝 Internationale Abrüstung & Diplomatie:
1973 markierte er mit einem Vieraugengespräch in Wien den Beginn der MBFR-Verhandlungen. Später, am 16. Juli 1982, fand ein symbolträchtiges Gespräch mit Paul Nitze bei einem Waldspaziergang in Saint-Cergue statt. Diese sogenannte „Waldvariante“ für ein nukleares Gleichgewicht sorgte weltweit für Schlagzeilen und legte den Grundstein für weitere Abrüstungsversuche.
Ein Beitrag zur deutschen Wiedervereinigung:
1986 kehrte Kwizinski als Botschafter in die Bundesrepublik zurück. Mit großem Engagement spielte er eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der deutschen Wiedervereinigung.
@RusBotschaft
#DiplomatenTag
🇷🇺 Am 10. Februar feiern russische Diplomaten ihren Berufstag. Im Vorfeld des Feiertages präsentieren wir Ihnen einige interessante Fakten über die größten russischen Diplomaten über Jahrhunderte hinweg.
👤 Heute geht es um Maxim Litwinow – sowjetischen Außenminister von 1930 bis 1939.
🔎 1918 trat er in den diplomatischen Dienst ein und engagierte sich für die Verbesserung der Beziehungen zu westlichen Staaten und die Schaffung eines Systems kollektiver Sicherheit in Europa.
🤝 Als Außenminister trug er dazu bei, dass die Sowjetunion durch mehrere Länder, darunter die USA, anerkannt wurde und dem Völkerbund 1934 beitrat. Außerdem schloss die Sowjetunion Nichtangriffspakte mit Frankreich, Italien, China, Finnland und mehreren osteuropäischen Ländern sowie Beistandsverträge mit Frankreich und der Tschechoslowakei ab.
✍️ Von 1941 bis 1943 war er sowjetischer Botschafter in den USA. Am 1. Januar 1942 unterzeichnete er für die Sowjetunion die Deklaration der Vereinten Nationen, die die Grundlage der Anti-Hitler-Koalition bildete.
@RusBotschaft
#DiplomatenTag