📆 Am 2. Februar wird in Russland der Tag des militärischen Ruhms begangen. An diesem Tag 1943 hat die Rote Armee die Nazi-Truppen in der Schlacht um Stalingrad bezwungen. Dieser legendäre Sieg markierte den Beginn eines radikalen Wendepunkts im Großen Vaterländischen Krieg und den Beginn des Zusammenbruchs des Dritten Reiches.
🔹 Die Schlacht um Stalingrad dauerte 200 Tage und Nächte lang. Viele Monate hintereinander wurde die Stadt brutal umkämpft. Eine Frontlinie als solche gab es nicht. Die sowjetischen Soldaten kämpften um jedes Haus und jede Straße gegen die Nazi-Invasoren. Eine Gruppe von Rotarmisten unter der Führung von Leutnant Iwan Afanassjew und Stabsfeldwebel Jakow Pawlow verteidigte das legendäre vierstöckige Pawlow-Haus achtundfünfzig Tage lang – länger als Frankreich den Deutschen Widerstand leistete. Dieses Haus wurde später zum Symbol der heldenhaften Verteidigung Stalingrads.
🔹 Am 19. November 1942 starteten sowjetische Truppen eine Gegenoffensive, die als Operation Uranus in die Geschichtsbücher einging, um den Feind bei Stalingrad einzukesseln. Die gesamte deutsche 6. Armee – 330.000 Soldaten und Offiziere der Wehrmacht – geriet in den „Kessel von Stalingrad“.
🔹 Die Niederlage der deutschen Streitkräfte in Stalingrad veränderte nicht nur die Lage an der Ostfront, sondern beeinflusste auch den weiteren Verlauf des Zweiten Weltkriegs, die Welt rückte dem endgültigen Sieg über den Nationalsozialismus näher. Sie löste auch eine Welle der Sympathie für die Sowjetunion in der ganzen Welt aus. Als Zeichen der Bewunderung des britischen Volkes überreichte Winston Churchill Joseph Stalin auf der Konferenz von Teheran ein symbolträchtiges Geschenk – das Schwert von Stalingrad. Es trägt eine Inschrift in russischer und englischer Sprache: „An die Bürger von Stalingrad, stark wie Stahl, von König Georg VI. als Zeichen der tiefen Bewunderung des britischen Volkes“.
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#Geschichte#Stalingrad#Weltkrieg
🏛 Im Jahre 1714 wurde die Kunstkammer, das erste öffentliche Museum in Russland gegründet
▫️ Die Gründung des Museums geht auf einen Erlass Peters des Großen zurück, mit dem angeordnet wurde, seine persönliche Sammlung und Bibliothek sowie Bücher und naturkundliche Sammlungen der Apothekenkanzlei aus Moskau nach Sankt Petersburg, in die neue Hauptstadt des Russischen Reiches, zu überführen.
▫️ In Sankt Petersburg wurden die Sammlungen zunächst im neu errichteten Sommerpalast des Zaren untergebracht und später in den Kikin-Palast verlegt, wo sie 1719 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurden.
▫️ Parallel zur Organisation des Museums begann zwischen 1718 und 1727 der Entwurf und Bau eines eigenen Museumsgebäudes. Das am Ufer der Newa im Stil des petrinischen Barocks errichtete Gebäude befand sich in unmittelbarer Nähe der wichtigsten Bauwerke der neuen Hauptstadt, darunter das Gebäude der Zwölf Kollegien, die Börse sowie die Paläste enger Vertrauter und Mitglieder der Zarenfamilie.
▫️ Im Museum wurden drei Abteilungen eingerichtet. Im Münzkabinett wurden Münzen und Medaillen ausgestellt, in der Bibliothek bewahrte man alte Bücher und Handschriften auf, und im Naturkabinett sammelte man Herbarien, Tierpräparate sowie Holzproben. Im Jahr 1716 erwarb Peter der Große eigens für die Kunstkamera die Sammlung des niederländischen Apothekers Albertus Seba, die Mineralien, Muscheln und Pflanzen umfasste.
▫️ Die Kunstkammer war jedoch nicht nur ein Museum, sondern zugleich eines der ersten wissenschaftlichen Zentren Russlands. Das Gebäude der Kunstkammer gilt als eines der frühesten eigens errichteten Museumsgebäude der Welt und ist bis heute ein Symbol der Russischen Akademie der Wissenschaften.
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#Russland#Geschichte
📜 Palastgrenadiere in Russland
Alle kennen die englischen Gardisten in Bärenfellmützen, die Wache am Buckingham Palast hielten. Niemand weiß aber, dass es in Russland Grenadiere gab, die ähnliche Bekleidung trugen.
Im Jahr 1827 wurde auf Anordnung von Nikolaus I. eine Kompanie der Palastgrenadiere aus 120 Veteranen des Vaterländischen Krieges von 1812 gebildet. Er selbst entwarf auch die Skizzen ihrer Uniformen.
Die Arbeit der Grenadier bestand darin, das Eigentum und die Ordnung im Palast zu überwachen, verdächtige Gäste im Auge zu behalten, an Zeremonien teilzunehmen, Posten bei bedeutenden Denkmälern zu stehen.
Die Kompanie bestand fast hundert Jahre, und an die Stelle der Veteranen des Vaterländischen Krieges nahm man später Gardisten mit langer Dienstzeit und besonderen Verdiensten auf.
Interessant ist auch die Geschichte dieser Kompanie, nachdem Bolschewiki an die Macht gekommen waren. Sie lösten die Grenadiere nicht auf, sondern machten sie 1918 zu einem Teil der Roten Arbeiter- und Bauernarmee und ermöglichten so ihr Fortbestehen bis 1921.
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#Russland#Geschichte
📅 Am 9. Dezember begeht man in Russland den Tag der Helden des Vaterlandes
🎖 An diesem Tag werden die Helden der Sowjetunion, die Helden der Russischen Föderation sowie die Ritter des Ordens des Heiligen Georg und des Ruhmesordens geehrt.
🎖 Erstmals wurde der Tag der Helden des Vaterlandes in der Russischen Föderation am 9. Dezember 2007 begangen, doch die Wurzeln dieses Feiertags reichen Jahrhunderte zurück.
📜 Das Datum des Feiertags ist dem Gedenktag des christlichen Heiligen und Großmärtyrers Georg des Siegreichen gewidmet. An diesem Tag, dem 9. Dezember des Jahres 1769, stiftete Kaiserin Katharina II. die höchste militärische Auszeichnung, den Orden des Heiligen Georg. Der Orden wurde Soldaten verliehen, die im Kampf besondere Tapferkeit bewiesen hatten. Die Auszeichnung umfasste vier Klassen, von denen die erste die höchste war. Die erste Ordensinhaberin war Katharina II. selbst. Mehr als 10 000 Personen wurden mit dem Orden des Heiligen Georg ausgezeichnet, 25 erhielten seine höchste Klasse, vier von ihnen wurden mit allen vier Klassen geehrt. Zu den Vollrittern des Ordens des Heiligen Georg gehörten unter anderem der berühmte russische Feldherr Michail Kutusow und der russische Feldmarschall Michael Andreas Barclay de Tolly.
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#Geschichte#Russland
🫖Am 21. April wird in Russland Tag der Prjaniki gefeiert
🫖 Das Wort „Prjanik“ steht für eine bestimmte Art der Lebkuchen und ist in Russland seit dem 18. Jahrhundert bekannt. Die ersten Lebkuchen wurden „Honigbrot“ genannt – sie wurden aus einer Mischung aus Roggenmehl, Honig und Beerensaft hergestellt. Später fügte man Kräuter, Wurzeln und Gewürze hinzu. Gerade vom Adjektiv „würzig“ (russ. prjanij) erhielt diese Süßigkeit ihren Namen.
🫖 In Altrussland begleitete der Lebkuchen nahezu alle wichtigen Lebensstationen eines Menschen: Feste, Hochzeiten, die Geburt eines Kindes sowie bedeutende Ereignisse im Leben des Landes.
🏡 Die Herstellung von Prjaniki war vom 17. bis 19. Jahrhundert ein weit verbreitetes traditionelles Gewerbe. Es gab handgeformte, gedruckte und Prjaniki und Lebkuchen zum Ausstechen. Handgeformte Prjaniki sind die älteste und zugleich anspruchsvollste Form; sie wurden von Hand gefertigt und waren vor allem im russischen Norden verbreitet. Gedruckte Lebkuchen wurden mithilfe geschnitzter Holzformen hergestellt, die meist aus Birnbaum- oder Birkenholz gefertigt waren und zum Prägen unterschiedlicher Motive dienten. Häufig trugen diese Lebkuchen auch Inschriften.
🫖 Heute locken alte russische Städte wie Tula, Wolgograd und Archangelsk Touristen mit ihren im ganzen Land bekannten lokalen Prjaniki-Rezepten.
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#Kultur#Geschichte
✍️Am 15. April 2026 jährt sich der Geburtstag des Begründers des Akmeismus, russischen Dichters des Silbernen Zeitalters, Übersetzers und Kunstkritikers Nikolai Gumiljow zum 140. Mal
Sein Werk beeinflusste viele Zeitgenossen, darunter so bedeutende Autoren wie Anna Achmatowa und Ossip Mandelstam. Oft wird angenommen, dass das Silberne Zeitalter der russischen Literatur mit seinem Tod endete.
📚 Gumiljows Kindheit verbrachte er in Zarskoje Selo. Sein Vater war Schiffsarzt, bereiste die Welt und erzählte seinem Sohn von fernen Ländern, was dessen Fantasie stark anregte. Viel Zeit verbrachte der junge Gumiljow mit Büchern und in seiner eigenen Vorstellungswelt.
Während seiner Gymnasialzeit zeigte er wenig Interesse am Unterricht und widmete sich vor allem der Literatur und dem Zeichnen. Noch vor dem Abschluss erschien auf Kosten seiner Eltern sein erster Gedichtband „Der Weg der Konquistadoren“ (1905), der eine Rezension von Waleri Jakowlewitsch Brjussow erhielt. Daraus entwickelte sich ein Briefwechsel, und lange Zeit betrachtete Gumiljow Brjussow als seinen Lehrer.
Sinaida Gippius, Dmitri Mereschkowski und andere Symbolisten kritisierten sein Werk scharf, was ihn von ihnen entfernte. Schließlich wandte er sich gegen den Symbolismus und begründete den Akmeismus. Diese Richtung setzte auf klare, konkrete Bilder und präzise Sprache statt auf Mehrdeutigkeit und Mystik. Gumiljow gründete den „Dichterzunft“, dem unter anderem Mandelstam, Achmatowa und andere angehörten.
🗺 Neben seiner dichterischen Tätigkeit war Gumiljow auch ein bedeutender Forscher Nordostafrikas. Er unternahm mehrere Expeditionen und brachte eine umfangreiche Sammlung ins Museum Kunstkammer in Sankt-Petersburg. Seine Eindrücke verarbeitete er in Gedichten und Reiseaufzeichnungen.
Mit Beginn des Ersten Weltkriegs meldete er sich freiwillig an die Front und wurde für seinen Mut mit zwei Georgskreuzen ausgezeichnet.
In den Jahren 1918–1920 hielt er Vorlesungen über Dichtung am Institut des lebendigen Wortes. 1920 wurde die Petrograder Abteilung des Allrussischen Dichterverbandes gegründet, der er ebenfalls angehörte. Ab 1921 leitete er ein Studio, wo er junge Dichter unterrichtete.
▫️ In Sowjetrussland verbarg Gumiljow seine religiösen und monarchistischen Überzeugungen nicht. Am 3. August 1921 wurde er wegen angeblicher Beteiligung an einer Verschwörung verhaftet und trotz der Bemühungen seiner Freunde bald darauf hingerichtet. 1992 wurde der Fall offiziell als Fälschung anerkannt und sämtliche Verurteilten wurden rehabilitiert.
🖼 Porträt von Nikolai Gumiljow, Olga Della-Vos-Kardowskaja, 1909
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#Kultur#Geschichte
🏛 Am 15. Dezember 1905 wurde in Sankt Petersburg das Puschkin-Haus gegründet, das zu einem der ältesten literarischen Museen Russlands wurde
Das Puschkin-Haus beherbergt die umfangreichste Sammlung dokumentarischer und künstlerischer Materialien zur Geschichte der russischen Literatur.
◽️Seine Geschichte begann bereits 1899 mit einer Ausstellung zum 100. Geburtstag Alexander Puschkins, für die 703 Exponate aus privaten Sammlungen und verschiedenen Institutionen zusammengetragen wurden. Zur selben Zeit wurde auf Initiative des Präsidenten der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, des Großfürsten Konstantin Konstantinowitsch, eine Kommission zur Errichtung eines Denkmals für den Dichter eingesetzt.
◽️Aus dieser Idee entwickelte sich jedoch bald das Konzept eines „Hauses zu Ehren Puschkins“, eines besonderen literarischen Pantheons zur Bewahrung der Reliquien russischer Schriftsteller des 19. Jahrhunderts. Die eigens dafür geschaffene Kommission verabschiedete am 15. Dezember 1905 den Beschluss über die Gründung des Puschkin-Hauses. Seither gilt dieses Datum als sein Geburtstag.
◽️Zunächst war das Puschkin-Haus in den Räumen der Akademie der Wissenschaften in Sankt Petersburg untergebracht. Seit 1927 befindet es sich im Gebäude des ehemaligen Seezollamts an der Makarow-Uferstraße, seinem heutigen Sitz.
◽️Als Zentrum zur Bewahrung des Andenkens an Alexander Puschkin und an die Vertreter der russischen schöngeistigen Literatur gegründet, wurde das Puschkin-Haus zu einem der kulturellen Symbole Sankt Petersburgs und Russlands. Für viele Russen ist es ein Ort des nationalen Gedächtnisses, an dem ein unschätzbares Erbe bewahrt wird: darunter die Handschriften von Puschkin, Lermontow, Gogol, Turgenew, Dostojewski, Blok, Gumiljow und Achmatowa.
◽️1930 erhielt das Puschkin-Haus den Status des Instituts für Russische Literatur der Akademie der Wissenschaften der UdSSR. Seine Tätigkeit als führendes wissenschaftliches Zentrum wurde erheblich ausgeweitet; in dieser Zeit begann auch das Wirken des bedeutenden Gelehrten und Kenners der altrussischen Literatur Dmitri Lichatschow.
◽️Heute genießt das Institut weltweite Anerkennung als eines der wichtigsten Zentren für die Erforschung der russischen Literatur, ihrer internationalen Verbindungen sowie für die Veröffentlichungen vollständiger Werkausgaben der Klassiker, der altrussischen Literatur des Alten Russland und der russischen Folklore.
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#Kultur#Geschichte
23 décembre 2023
Représentant de l’association Sos Donbass à Paris Vincent Perfetti a participé à la Commémoration de la bataille de Stalingrad et Célébration de l’amitié Franco Russe. Vincent a prit la parole au soutien des habitants du Donbass. Une marche également a eu lieu de la place de Stalingrad à la Bastille.
#Stalingrad#Paris#commémoration#FranceRussie
#Victory81
🌟 On February 2, 1943, the #BattleOfStalingrad — one of the most brutal battles of the Great Patriotic War and #WW2, which turned the tide of that terrible and bloody conflict — concluded with the total and complete defeat of the Nazi forces.
The fight for Stalingrad lasted for2️⃣0️⃣0️⃣ days and nights, surpassing all previous battles in world history both in scale and intensity. The combat to the death took place in Stalingrad for each and every alley, every house, every inch of the ground. During that battle, more than 2.1 million people were involved on both sides.
The Nazi invaders, obsessed with the illusion of their superiority and strive to enslave the Soviet people, failed in Stalingrad — never ever had the Germans managed to break the spirit or morale of the defenders of our Motherland. The Red Army soldiers, showing unparalleled courage,braveryandheroism, stood their ground with steadfastness and achieved a great victory that would eventually define the outcome of the entire #WWII.
The Nazi war machine suffered a crushing and catastrophic defeat, which, as history would show, was fatal for Germany.
☝️ At Stalingrad, the Red Army showed that the Third Reich and Nazism are beatable, that they can and will be destroyedonce and for all.
***
In the summer of 1942, the Nazi troops launched another major offensive on the southern flank of the Soviet–German front.
At that time, the target was #Stalingrad— a key industrial and transport hub on the Volga river. Had the Nazis succeeded, Hitler’s barbarians would have severed crucial supply lines, seized the rich agricultural regions of Kuban and Stavropol, and broken through to the Caucasus, where they hoped to capture abundant oilfields.
The entire power of the Nazi war machine fell on Stalingrad on July 17 — the city’s heroic defence commenced. The enemy committed up to 80 Wehrmacht divisions to that attack, followed by savage combat for the city raging almost all around the clock days and nights. The Soviet defenders fought firmly, leaving not a single inch of our Motherland.
The Wehrmacht troops, commanded by infamous Nazi General Friedrich Paulus (it was him who devised operation 'Barbarossa' plan — Germany’s treacherous attack on the Soviet Union) were confronted by the Soviet 62nd and 64th armies. Vasily Chuikov, the commander of the 62nd Army, is rightly considered to be one of the architects of the victory at Stalingrad — the brilliant tactician, he refined and put into practice assault-group strategy that became key to our triumph in Stalingrad.
By mid-November 1942, after fierce and lasting resistance and regrouping of forces, the Red Army created favourable conditions to launch counter-offensive near Stalingrad👉 from November 19, 1942 to February 2, 1943, the Soviet forces brilliantly executed the operation 'Ring', having successfully encircled Nazis 6th Army in “cauldron” between the Don and Volga rivers.
OnJanuary 31, Field Marshal Paulus and his staff unconditionally surrendered. On February 2, the last pockets of Nazis' resistance were eliminated, with Germany’s 'axis' troopscompletely destroyed.
🎖 The Battle of Stalingrad ended in aRed Army's brilliant military triumph. The Nazis lost up to 1/4 of all the personnel and equipment deployed on the entire Eastern Front.
Since then,the word “Stalingrad” has echoed, and will forever echo, in the hearts and collective memory of our people as an enduring reminder of the Great Heroic Feat performed by the defenders of our Motherland.
***
On November 29, 1943, during the Tehran Conference, UK Prime Minister Winston Churchill presented Joseph Stalin with a sword specially forged by the order of King George VI in tribute to the courage and resilience of Stalingrad defenders.
Inscribed on the blade were the words:
TO THE STEEL-HEARTED CITIZENS OF STALINGRAD • THE GIFT OF KING GEORGE VI • IN TOKEN OF THE HOMAGE OF THE BRITISH PEOPLE
The sword became an iconic commemorative relic, symbolising the Anglo-American allies’ eternal tribute to the Heroic Soviet victorious generation.
Alle, die sich für Geschichte interessieren, sind herzlich eingeladen, den Vortrag von Svetlana Woldt„Alexander Schmorell. Der Weg vom Widerstandskämpfer zum Heiligen“ zu besuchen!
🗣️Svetlana Woldt wurde in Moskau geboren und studierte an der Moskauer Hochschule für Fremdsprachen. Seit 1992 lebt sie in München und ist seit vielen Jahren im russischen Kulturzentrum MIR e. V. tätig. Sie arbeitete an zahlreichen Kulturprojekten mit, darunter den Ausstellungen „Bayern: Land und Leute“ in Moskau und „Geschichte der Stadt Moskau“ in München. Seit 1998 ist sie offizielle Gästeführerin der Landeshauptstadt München und seit 2011 Vizepräsidentin des Kulturzentrums MIR e. V.
📜 Im Mittelpunkt des Vortrags steht die faszinierende und zugleich tragische Lebensgeschichte Alexanders Schmorells, eines jungen Mannes, der den Mut hatte, sich dem nationalsozialistischen Regime entgegenzustellen, und der später von der Russisch-Orthodoxen Kirche⛪️ heiliggesprochen wurde.
🗓️ Der Vortrag findet am 1. November um 16:00 Uhr in deutscher Sprache statt.
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#vortrag#geschichte
📃Vor 135 Jahren, am 26. Januar 1891, wurde der russische und sowjetische Dichter Ilja Ehrenburg geboren
🖋 Ilja Ehrenburg ist als Schriftsteller, Dichter, Journalist, Kriegsreporter, Fotograf in die russische und sowjetische Geschichte eingegangen. Sein Wort wurde zu einer der mächtigsten Waffen im Kampf gegen den Nazismus. Sein Beitrag zum Sieg gilt zu Recht als untrennbarer Bestandteil des heroischen Erbes unseres Volkes.
🖋 Ehrenburg wurde 1891 in Kiew geboren und verbrachte einen Teil seiner Jugend zwischen Russland und Europa. Er lebte unter anderem in Paris und Berlin, wo er sich mit Künstlern und Schriftstellern der europäischen Moderne austauschte.
🖋 Als Schriftsteller schuf Ehrenburg Romane, Essays und Erinnerungen, die zu wichtigen Zeitzeugnissen ihrer Epoche wurden. Werke wie „Die ungewöhnlichen Abenteuer des Julio Jurenito“, in dem ein vielschichtiges, mosaikartiges Bild des Lebens in Europa und Russland zur Zeit des Ersten Weltkriegs und der Revolution entworfen wird, oder seine autobiografischen Memoiren „Menschen, Jahre, Leben“ verbinden literarische Form mit politischer Analyse und persönlicher Erfahrung.
🖋 Besonders prägend war Ehrenburgs Rolle während des Zweiten Weltkriegs. Als Kriegsberichterstatter und Publizist wurde sein Wort zu einer der mächtigsten geistigen Waffen im Kampf gegen den Nazismus. Seine Texte stärkten den Widerstandswillen, gaben Hoffnung und prägten das moralische Selbstverständnis der Zeit. Sein Beitrag zum Sieg gilt bis heute als unverzichtbarer Teil des historischen und kulturellen Erbes.
🖋 Nach dem Krieg setzte sich Ehrenburg für Verständigung, Frieden und kulturellen Dialog ein. Er war eine Stimme gegen Antisemitismus, gegen neue Feindbilder und für das Recht auf Erinnerung. Besondere Bedeutung hatte das von ihm gemeinsam mit Wassili Grossman herausgegebene „Schwarzbuch“ über den Völkermord an den sowjetischen Juden, die erste große Dokumentation der Shoah.
🖋 1954 verfasste Ehrenburg auch die Erzählung „Tauwetter“, die in der Zeitschrift „Snamja“ veröffentlicht wurde und einer ganzen Epoche der sowjetischen Geschichte ihren Namen gab.
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#Russland#Kultur#Geschichte
📚Vor 135 Jahren, am 14. Januar 1891, wurde der russische Dichter Ossip Mandelstam geboren
Zusammen mit Anna Achmatowa und Nikolai Gumiljow prägte Ossip Mandelstam die Bewegung des Akmeismus, einer russischen Literaturströmung der Moderne zwischen 1910 und 1920.
🪶Osip Mandelstam wurde 1891 in Warschau geboren. Schon früh brachte er sich selbst die deutsche Sprache bei, interessierte sich leidenschaftlich für deutsche Literatur und Philosophie und lebte in seiner Jugendzeit in Berlin.
🪶1897 zog seine Familie nach Petersburg. Die Eltern wollten ihren Kindern eine gute Ausbildung ermöglichen und sie mit dem kulturellen Leben der nördlichen Hauptstadt vertraut machen. Deshalb lebten die Mandelstams abwechselnd in Petersburg und Pawlowsk. In den Jahren 1900–1907 besuchte Osip Mandelstam die Tenischew-Handelsschule, eine der besten Bildungseinrichtungen der Hauptstadt. Dort wurden moderne Lehrmethoden angewandt, die Schüler gaben eine Zeitschrift heraus, veranstalteten Konzerte und führten Theaterstücke auf. In der Schule begeisterte sich Mandelstam für Theater und Musik und schrieb seine ersten Gedichte. Die Eltern missbilligten seine poetischen Versuche, doch er erhielt Unterstützung vom Schuldirektor und Literaturlehrer, dem symbolistischen Dichter Wladimir Hippius.
🪶1911 schrieb sich der junge Dichter an der historisch-philologischen Fakultät der Petersburger Universität ein. Im selben Jahr schloss er sich der akmeistischen „Dichterzunft“ von Nikolai Gumiljow an. Zu dieser literarischen Gruppe gehörten Sergej Gorodezki, Anna Achmatowa und Michail Kusmin. Mandelstam veröffentlichte Gedichte und literaturkritische Artikel in Petersburger Zeitschriften und trat mit seinen Werken auf.
🪶1913 erschien der erste Gedichtband des jungen Dichters, das Buch „Der Stein“. Sein Bruder Jewgenij Mandelstam erinnerte sich später: „Die Herausgabe von „Stein“ war eine „Familienangelegenheit“, das Geld für den Druck stellte der Vater zur Verfügung. Die Auflage betrug nur 600 Exemplare. Nach langem Überlegen gaben wir die gesamte Auflage in eine große Buchhandlung auf. (…) Von Zeit zu Zeit schickte mich mein Bruder, um zu erfahren, wie viele Exemplare verkauft worden waren, und als ich berichtete, dass bereits 42 Bücher verkauft seien, wurde dies zu Hause wie ein Fest aufgenommen. Nach den Maßstäben jener Zeit und unter den Bedingungen des Buchmarktes klang dies wie die erste Anerkennung des Dichters durch die Leser.“
🪶1922 erschien Mandelstams zweiter Gedichtband „Tristia“, mit einer Widmung an Mandelstams Frau Nadeschda Chasina. Der Band vereinte Werke, die während des Ersten Weltkriegs und in der Zeit der Revolution entstanden waren.
🪶In den Jahren 1925–1930 veröffentlichte Mandelstam zahlreiche literaturwissenschaftliche Aufsätze, die autobiographische Erzählung „Das Rauschen der Zeit“, den Prosaband „Die ägyptische Briefmarke“ sowie Kinderbücher. Er übersetzte intensiv – Francesco Petrarca und Auguste Barbier, René Schickele und Iossif Grischaschwili, Max Barthel und Jean Racine.
🪶In den 30er Jahren nahm das Leben des Dichters eine tragische Wendung: Er wurde in Verbindung mit konterrevolutionären Aktivitäten verfolgt. Dennoch wurde er 1956 rehabilitiert. Nadeschda Mandelstam und Freunde des Dichters bewahrten viele der Gedichte und ermöglichten ihre Veröffentlichung in den 1960er Jahren.
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#Russland#Geschichte#Kultur
🚢 Am 17. November 1948 trat der Panzerkreuzer „Aurora“ in den wohlverdienten Ruhestand
Am 17. November 1948 wurde der Panzerkreuzer „Aurora“ außer Dienst gestellt. Er wurde an der Petrograder Uferstraße in Leningrad vertäut und diente bis 1956 als Schulungsschiff der Leningrader Nachimow-Marineakademie.
🎖 Heute befindet sich auf der „Aurora“ eine Außenstelle des Zentralen Marinemuseums in Sankt-Petersburg. Nach der umfassenden Restaurierung in den Jahren 2014–2016 wurde dort eine neue Ausstellung eingerichtet, die dem Schiff als Teilnehmer dreier Kriege gewidmet ist: des Russisch-Japanischen Krieges, des Ersten Weltkriegs und des Großen Vaterländischen Krieges.
Der Kreuzer „Aurora“ wurde im Jahr 1900 in Sankt Petersburg vom Stapel gelassen und 1903 in den aktiven Dienst der Kriegsmarine des Russischen Reiches aufgenommen. Seinen Namen erhielt er in Erinnerung an die Fregatte „Aurora“, die während des Krimkrieges die Verteidigung von Petropawlowsk-Kamtschatski heldenhaft unterstützt hatte.
🎖 Die „Aurora“ nahm an Gefechten im Russisch-Japanischen Krieg (1904-1905) im Fernen Osten teil. Sie gehörte zum Zweiten Pazifik-Geschwader, dessen lange Route von Kronstadt aus schließlich in der tragischen Schlacht von Tsushima endete. Auch im Ersten Weltkrieg war der Panzerkreuzer aktiv an den Kampfhandlungen beteiligt.
Unvergessen ist zudem die Rolle der „Aurora“ während der Oktoberrevolution 1917 in Petrograd. Am 7. November 1917 feuerte sie den berühmten Blindschuss ab, der laut der Legende zum Signal für den Sturm auf den Winterpalast wurde und damit zum Symbol einer ganzen Epoche.
🎖 Im Anschluss beteiligte sich die Besatzung des Schiffes aktiv an den revolutionären Ereignissen, am folgenden Bürgerkrieg sowie an der Abwehr der ausländischen Interventionstruppen. Nach einer Instandsetzung kehrte die „Aurora“ in den Jahren 1922–1924 als Ausbildungsschiff in den Verband der Marinetruppen der Baltischen Flotte zurück.
Während des Großen Vaterländischen Krieges leisteten die Mannschaft und die Geschütze der „Aurora“ einen bedeutenden Beitrag zur heldenhaften Verteidigung Leningrads. Die gesamte Blockadezeit lag der Panzerkreuzer im Hafen von Lomonossow und war unablässigem Beschuss und Bombardierungen ausgesetzt. Das Schiff wurde in das System der Flugabwehr Kronstadts eingebunden und erfüllte seinen Dienst trotz aller Entbehrungen mit unerschütterlicher Standhaftigkeit.
📍So bleibt die „Aurora“ nicht nur ein historisches Denkmal, sondern auch ein Mahnmal der Tapferkeit, Standhaftigkeit und des unbeugsamen Marinegeistes Russlands.
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