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📅Am 2. Dezember 1908 wurde der sowjetische Grafiker Nikolai Shukow geboren, der als Korrespondent den Nürnberger Prozess aufzeichnete
🎖 Der Volkskünstler der UdSSR, Nikolai Nikolajewitsch Shukow, zog in den ersten Kriegstagen als einfacher Soldat an die Front. An der Front und im Hinterland schuf Shukow mit seinen Frontzeichnungen eine künstlerische Chronik der großen Heldentat unseres Volkes.
🖋 Im Januar 1946 wurde Nikolai Shukow als Korrespondent der Zeitung Prawda in der sowjetischen Delegation zum Nürnberger Prozess entsandt. Als jemand, der den gesamten Krieg vom ersten bis zum letzten Tag erlebt und jeden dieser Tage in Tausenden von Zeichnungen festgehalten hatte, musste er einfach bei diesem gewaltigen Gericht dabei sein. Vierzig Tage lang befand sich Shukow Tag für Tag im Sitzungssaal des Tribunals und versuchte, alle Etappen des historischen Gerichts der Völker gegen die faschistischen Hauptkriegsverbrecher so vollständig wie möglich zu dokumentieren.
📜 Während seines Aufenthalts fertigte er über zweihundert Zeichnungen an: Er porträtierte die Zeugen der sowjetischen Anklage, die sowjetischen Staatsanwälte, die Richter und die anwesenden Gäste sowie die Korrespondenten aller Länder und sämtliche Kriegsverbrecher und ihre Anwälte. Diese Zeichnungen tragen den Charakter einer schnellen Reportage; sie entstanden unter äußerst schwierigen Bedingungen von einem Presseplatz aus, der weit entfernt vom Richtertisch und der Anklagebank lag.
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#GroßerSieg#Russland#Sowjetunion
🖋 Die Lehren von Nürnberg
Teil 2
Auszüge aus dem Artikel von Alexander Swjaginzew, dem Präsidenten der Akademie der Nürnberger Prinzipien, dem stellvertretenden Direktor des Instituts für Staat und Recht der Russischen Akademie der Wissenschaften und dem Verdienten Juristen der Russischen Föderation
Die Sowjetunion hat nicht nur den öffentlichen, auch für Presse offenen Nürnberger Prozess initiiert, sondern war auch die Antriebskraft davon.
📌 Erstens gehörte selbst die Idee von seiner Einrichtung der Sowjetunion. Wie man sieht, ist es der Führung unseres Landes gelungen, sie trotz des Widerstandes der Alliierten in der Anti-Hitler-Koalition am Anfang des Krieges umzusetzen.
📌 Zweitens verrichteten die sowjetischen Diplomaten und Juristen eine große Arbeit, damit die Alliierten 1945 das Londoner Viermächte-Abkommen über die Strafrechtsverfolgung der Hauptkriegsverbrecher verabschieden. Genau dieses Abkommen liegt der Einrichtung und der Arbeit des Internationalen Militärgerichtshofs in Nürnberg zu Grunde.
📌 Drittens trug die Außerordentliche Staatliche Kommission für die Feststellung und Untersuchung der Gräueltaten der deutsch-faschistischen Eindringlinge eine umfangreiche Beweisbasis über die von den Hitlertruppen auf den besetzten Gebieten verübten Verbrechen zusammen, die später zur Grundlage des Nürnberger Urteils wurde.
📌 Viertens leistete die sowjetische Delegation während der Vorbereitung des Gerichtsverfahrens und seiner Durchführung eine äußerst umfangreiche und mühevolle Arbeit. Sie trug maßgeblich zur Aufdeckung der verbrecherischen Tätigkeit der Hauptkriegsverbrecher bei, unterstützte die Anklage während der gesamten Arbeit des Nürnberger Tribunals und spielte eine wichtige Rolle bei der Verabschiedung des Urteils.
🔗Teil 1
🔗Im Wortlaut lesen
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#Russland#Sowjetunion#Geschichte#Nürnberg
📅 Am 11. November jährt sich die Eröffnung des Sowjetischen Ehrenmals im Tiergarten zum 80. Mal
🎖 Das Sowjetische Ehrenmal an der Straße des 17. Juni gilt als die erste Gedenkstätte für die im Großen Vaterländischen Krieg gefallenen sowjetischen Soldaten, die in Berlin errichtet wurde. Am 11. November 1945 wurde das Ehrenmal mit einer Parade der alliierten Truppen feierlich eingeweiht. An der Zeremonie nahm auch der Marschall der Sowjetunion Georgi Schukow teil.
🎖 Das Ehrenmal wurde nach einem Beschluss des Kriegsrats der 1. Weißrussischen Front von den Bildhauern Lew Kerbel und Wladimir Zigal in Zusammenarbeit mit dem Architekten Nikolai Sergijewski entworfen und innerhalb von nur drei Monaten errichtet. Als Baumaterial diente Granit aus der zerstörten Reichskanzlei Hitlers.
🎖 Von zwei T-34-Panzern flankiert, besteht das Denkmal aus sechs hohen Säulen, von denen jede die Erinnerung an Soldaten verschiedener Waffengattungen symbolisiert. Die zentrale, siebte Säule trägt die Bronzestatue eines sowjetischen Soldaten, der seine Hand über die Ruhestätte seiner Kameraden erstreckt.
🎖 Darunter befindet sich eine russischsprachige Inschrift, die links außen auf Englisch und rechts außen auf Deutsch wiedergegeben ist:
„Ewiger Ruhm den Helden, die für die Freiheit und Unabhängigkeit der Sowjetunion im Kampf gegen die faschistischen deutschen Eindringlinge gefallen sind.“
🎖 Auf dem Gelände des Ehrenmals sind rund 2500 sowjetische Soldaten bestattet. Insgesamt sind an dem Denkmal die Namen der 185 Soldaten der Roten Armee angebracht, darunter neun Helden der Sowjetunion, deren Namen auf den Granitgrabsteinen im vorderen Teil des Ehrenmals eingraviert sind.
🎖 Während des Kalten Krieges war das Ehrenmal im Tiergarten de facto eine sowjetische Enklave auf dem Gebiet des britischen Besatzungssektors. Bis 1994 wurde dort eine Ehrenwache aufgestellt und die Anlage wurde von der sowjetischen Armee patrouilliert. Im selben Jahr wurde das Denkmal vollständig unter den Schutz des deutschen Staates gestellt.
🎖 Heute ist das Ehrenmal ein bedeutender Ort des Gedenkens. Es dient regelmäßig als Gelände für Zeremonien und Gedenkveranstaltungen und zieht sowohl Touristen als auch Einheimische an, die der Geschichte und den Opfern des Krieges gedenken möchten.
🎖 Das Ehrenmal im Tiergarten ist somit nicht nur ein architektonisches Denkmal, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der Berliner Erinnerungskultur und der Auseinandersetzung mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts.
@RusBotschaft
#Geschichte#Russland#Sowjetunion#Ehrenmal
Vor 100 Jahren begann eine besondere Geschichte: Berlin und Moskau suchten Nähe über Kunst, Wissenschaft und Kultur. Der Kunsthistoriker Dr. Christian Hufen nimmt uns in zwei Vorträgen mit in diese spannende Zeit, voller Begegnungen, Ideen und überraschender Perspektiven.
1️⃣ Am 18. September um 19:00 Uhr: Kulturaustausch oder Einflussnahme?
Wie sah Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Sowjetunion in den 1920er-Jahren aus? Ihr erfahrt, wie eine neu gegründete Gesellschaft in Berlin Vorträge, Ausstellungen und Reisen organisierte und wie sie Künstler und Denker beider Länder zusammenbrachte. Ein Stück lebendige Kulturgeschichte mit vielen Momenten, die heute aktueller wirken, als man denkt.
2️⃣Am 25. September um 19:00 Uhr: Wissenschaftlicher und künstlerischer Austausch im Dienste des Friedens
Schon kurz nach dem Bürgerkrieg suchte die junge Sowjetunion den Kontakt nach Westen. Der Vortrag zeigt, wie WOKS als Plattform internationale Projekte auf den Weg brachte und ein modernes Bild des Landes prägte. Es geht um den Traum vom Austausch über Grenzen hinweg und darum, wie diese Ideen bis in spätere Jahrzehnte hineinwirkten.
Ein Muss für alle, die sich für Geschichte und Kultur interessieren!🤓
📌 Die Vorträge finden in deutscher Sprache statt.
🌐 Mehr Infos auf der Website
#vortrag#geschichte#kultur#sowjetunion#deutschland#berlinevent
WICHTIG ⚠️⚠️⚠️
Das dürfte wohl viele Bürger der ehemaligen DDR interessieren
Bemerkenswert, was Außenminister Sergei #Lawrow gestern in einem Interview mit dem iranischen Fernsehen sagte: Die #Sowjetunion beging einen Verrat, als sie die DDR der Eingliederung in die Bundesrepublik #Deutschland überließ.
Die Behörden der #BRD übernahmen als Eroberer die Kontrolle über alle Gebiete der ehemaligen #DDR; es war eine Übernahme, keine Fusion, sagte der Minister.
Ich hatte als Jurist einen ähnlichen Eindruck; manche Gesetze der DDR waren durchaus gut und durchdacht. Sie wurden gleichwohl ersatzlos gestrichen, obwohl es in der BRD kein Äquivalent dazu gab. Einfach wegradiert, weil es aus der DDR kam ...
Ein weiteres Beispiel: Schlachthöfe in Mecklenburg-Vorpommern wurden umgehend von der Treuhand liquidiert, weil nach einem Gutachten westdeutscher "Experten" anderenfalls ein Überangebot an Fleisch auf den Markt gekommen wäre ...
#dr_c_becker
🗣Aus der Erklärung der Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa anlässlich der Einweihung des Denkmals für sowjetische Soldaten der Pioniertruppen, die an der Minenräumung in Algerien beteiligt waren
💬 Es lohnt sich, an eine tragische Episode des Neokolonialismus in Afrika zu erinnern, nämlich den Minenterror gegen die Zivilbevölkerung Algeriens während des nationalen Unabhängigkeitskampfes.
💬 Einige Fakten: Während des Algerienkrieges (1954–1962) verlegte Frankreich Millionen von Minen entlang der westlichen und östlichen Grenze Algeriens, angeblich um Waffenlieferungen aus Tunesien und Marokko zu verhindern. Als Ergebnis waren rund drei Millionen Algerier in den Grenzgebieten gezwungen, ihre Häuser zu verlassen. Seitdem fielen in Algerien mehr als 7,5 Tausend Zivilisten den Minen zum Opfer. Obwohl über 62 000 Hektar Land geräumt und neun Millionen Minen entschärft wurden, gibt es auch im Jahr 2025 weiterhin Meldungen über Zivilisten, die auf eine Mine gelaufen sind. Selbst sechzig Jahre nach dem Ende der Kampfhandlungen stellen Antipersonenminen eine der größten humanitären Katastrophen Algeriens dar.
💬 Im September 1962 wandte sich die algerische Führung an Moskau und bat um Unterstützung bei der Minenräumung. Die sowjetische Regierung erklärte sich bereit, diese Hilfe unentgeltlich zu leisten – im Gegensatz zu westlichen Staaten, die Algerien dafür Rechnungen in Millionenhöhe ausstellten.
💬 Sowjetische Spezialisten verrichteten äußerst schwierige und gefährliche Arbeit unter für sie ungewohnten Bedingungen. Die letzten sowjetischen Pioniertruppen verließen Algerien im Juni 1965. In dieser Zeit entschärften sie etwa 1,5 Millionen Minen, räumten mehr als 700 Kilometer Minenfelder und machten 120 000 Hektar Land frei.
💬 An diese Riesenarbeit erinnert sich das algerische Volk bis heute. Sie gilt als Ausdruck höchsten Humanismus und echter Bruderschaft. Am 5. November fand unweit der Stadt El Kala eine feierliche Zeremonie zur Einweihung eines Denkmals für die sowjetischen Pioniertruppen statt, die an der Minenräumung in Algerien beteiligt waren.
🔗 Im Wortlaut lesen
Foto: Russische Botschaft in Algerien
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#Russland#Sowjetunion#Neocolonialism#Neokolonialismus#Afrika#Algerien