📰 Aus dem Interview des Beraters des Präsidenten Russlands Nikolai Patruschew mit der Zeitung Kommersant (19. März 2026)
• Westliche Strategen haben längst erkannt: Eine der Möglichkeiten, einem Staat kritischen Schaden zuzufügen, besteht darin, seine Außenhandelsoperationen zu blockieren. Es ist daher kein Zufall, dass die USA, England, Frankreich und eine Reihe ihrer Verbündeten auf die direkte politische, militärische und finanzielle Kontrolle über die wichtigsten Seewege abzielen. Deshalb ist es notwendig, die Sicherheit des Seehandels jederzeit zu gewährleisten.
• Derzeit wird eine beispiellose Kampagne gegen die Flotte geführt, die Güter aus russischen Häfen transportiert, an der sich sogar drittrangige Seemächte beteiligen. Bei der Jagd nach Tankern, Trockenfrachtern und Containerschiffen sind einige Länder zu weit gegangen.
• Der Angriff auf den russischen LNG-Tanker „Arctic Metagaz“ im Mittelmeer war ein ungeheuerlicher Fall, den wir als internationalen terroristischen Angriff betrachten. Nach vorliegenden Informationen nimmt das Risiko der Terroranschläge und Sabotageakte gegenüber Schiffen, die russische Häfen anlaufen, nicht ab. In diesem Zusammenhang haben wir eine Reihe von Maßnahmen entwickelt und umgesetzt, um die Sicherheit der Schifffahrt zu gewährleisten.
• Es wird die Möglichkeit geprüft, über die Hafenkapitäne die Begleitung von Schiffen unter russischer Flagge durch mobile Feuergruppen anzufordern. Derzeit wird auch die Ausrüstung von Schiffen mit speziellen Schutzmitteln erarbeitet.
• Vorgesehen sind Maßnahmen zur Begleitung der Handelsflotte durch Schiffe der Marine. Immer häufiger stellen wir fest, dass politische, diplomatische und rechtliche Maßnahmen nicht immer ausreichen, um der vom Westen begonnenen Kampagne gegen die russische Schifffahrt entgegenzuwirken. Im Falle neuer Bedrohungen auf See seitens europäischer Länder werden wir von unserer Seite zusätzliche Maßnahmen erarbeiten.
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#Sicherheit
🗣Aus der Pressekonferenz der Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa, Moskau, 25. Dezember 2025
💬 Die Russische Föderation setzt sich konsequent für den Aufbau einer stabilen Architektur der europäischen Sicherheit ein, die auf den Prinzipien der Gleichberechtigung, der gegenseitigen Achtung der Interessen und der Unteilbarkeit der Sicherheit beruht.
💬 Vor diesem Hintergrund sind die Erklärungen des Präsidenten Russlands Wladimir Putin und des Außenministers Sergej Lawrow über die Bereitschaft, das Fehlen aggressiver Pläne gegenüber den NATO- und EU-Staaten auf gegenseitiger Basis rechtlich verbindlich festzuschreiben, eine natürliche und logische Fortsetzung unserer unverrückbaren und prinzipiellen Linie.
💬 2021 haben wir entsprechende Grundsätze ausgearbeitet und zur Erörterung im Rahmen gemeinsamer Arbeit vorgeschlagen. Diese Grundsätze sollten nicht nur diskutiert, sondern als Sicherheitsgarantien verbindlich festgeschrieben werden. Dies war eine Einladung zu einem solchen umfassenden Gespräch. Wir haben unsere Vorschläge sowohl nach Washington als auch nach Brüssel übermittelt. Wir waren bereit, „in einem breiten Kreis“ zu arbeiten – sowohl mit der NATO als auch mit der OSZE. Als Antwort erhielten wir strategisches Schweigen.
💬 Russland ist bereit, entsprechende Verpflichtungen in Form eines schriftlichen, rechtlich verbindlichen Dokuments festzuhalten. Seine konkrete Ausgestaltung kann im Laufe der Verhandlungen festgelegt werden, es muss aber ein vollwertiger völkerrechtlicher Akt sein.
💬 Im Unterschied zu den meisten westlichen Staaten, die den Weg des militärisch-politischen und wirtschaftlichen Drucks eingeschlagen haben, bleibt Russland für einen ernsthaften Dialog auf dieser pragmatischen und gleichberechtigten Grundlage offen. Gerade diese Staaten tragen die volle Verantwortung für die Eskalation der Lage und für die verpassten Möglichkeiten im Bereich der europäischen und globalen Sicherheit insgesamt.
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#Sacharowa#Sicherheit
🔗Pressekonferenz im Wortlaut
🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa äußert sich zu den Ergebnissen der 62. Münchner Sicherheitskonferenz
💬Wir stellen eine Tendenz fest, die damit verbunden ist, dass die Münchner Sicherheitskonferenz ihren Status als Dialogplattform für ernsthafte Diskussionen über die Probleme, mit denen die Welt konfrontiert ist, verloren hat. Früher war sie tatsächlich eine Plattform des Dialogs, die Möglichkeiten für einen offenen Meinungsaustausch bot. Später begannen wir zu beobachten, wie die von Russland geäußerten Positionen – auf die unser Land ein Recht hat – teils blockiert, teils ausgebuht oder in irgendeiner Weise retuschiert wurden. Alles begann sich in eine Art Show zu verwandeln. Der Dialog wurde vor unseren Augen zerstört, als es mitunter nicht einmal mehr möglich war, das Wort zu ergreifen.
💬 In diesem Jahr haben wir in München faktisch eine Klärung interner Differenzen innerhalb der westlichen Gemeinschaft erlebt. Anstelle eines Dialogs zwischen Staaten oder innerhalb der politikwissenschaftlichen Gemeinschaft, die unterschiedliche Standpunkte in der Welt repräsentiert, sahen wir eine Art „Insider-Runde“, eine interne Auseinandersetzung. Das Interessanteste ist, dass sie noch vor einiger Zeit aggressiv gegenüber anderen Machtzentren (Russland, China usw.) auftrat, nun jedoch begonnen hat, die Differenzen untereinander auszutragen. Viele vom westlichen Mainstream unabhängige Analysten weisen darauf hin, dass, wenn das Forum in Davos im Januar das „Ende einer Epoche“ in den internationalen Beziehungen markiert habe, habe die Konferenz in München einen Schlusspunkt unter die Geschichte der transatlantischen Einheit gesetzt.
💬 Für Russland ist die Beobachtung der in München geführten Diskussionen zwar nützlich, aus praktischer außenpolitischer Sicht jedoch von nachrangiger Bedeutung. Aus einem einfachen Grund: Ja, es ist wichtig zu wissen, welche „Narrative“ im Westen vorherrschen – doch unsere Außenpolitik werden wir auf der Grundlage unserer nationalen Interessen gestalten.
🔗Pressekonferenz im Wortlaut
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#Russland#Westen#Sicherheit
🎙Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa
💬 Die Lage im Bereich Sicherheit im Weltraum verschlechtert sich rasant. Die Risiken der Umwandlung des Raums in einen Brückenkopf für die Aggression und den Krieg werden beispiellos hoch. Dies erfolgt als Resultat der Umsetzung eines Kurses auf Stationierung der Waffen im All und der Nutzung des erdnahen Raums für militärische Operationen durch die USA und ihre Verbündeten mit dem Ziel, ihre globale Dominanz sicherzustellen. Derartige zerstörerische Linie gefährdet massiv die langfristige Stabilität der Tätigkeit im Kosmos.
💬 Unter strikter Einhaltung der Prinzipien und der Normen des internationalen Weltraumrechts, dessen Grundstein der Weltraumvertrag von 1967 ist, setzt sich die Russische Föderation konsequent für die Bewahrung des kosmischen Raums als das Erbe der ganzen Menschheit und dessen ausschließlichen friedlichen Nutzung ein.
💬 Wir streben den Beginn der Verhandlungen zur Ausarbeitung eines internationalen rechtlich bindenden Instruments an, das einen Verbot der Stationierung der Waffen im Weltall, der Anwendung der Gewalt oder der Drohung mit Gewalt gegen Weltraumobjekte oder unter Einsatz solcher Objekte enthalten würde. Dies machen wir unter gegebenen Umständen mit dem Ziel, den zerstörerischen Schritten der westlichen Staaten entgegenzuwirken.
💬 Russland ist bereit, konstruktive Bemühungen zur Stärkung der Weltraumsicherheit im Interesse der ganzen Menschheit fortzusetzten.
🔗Quelle
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#Weltraum#Sicherheit
🎙Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa
💬 Die Lage im Bereich Sicherheit im Weltraum verschlechtert sich rasant. Die Risiken der Umwandlung des Raums in einen Brückenkopf für die Aggression und den Krieg werden beispiellos hoch. Dies erfolgt als Resultat der Umsetzung eines Kurses auf Stationierung der Waffen im All und der Nutzung des erdnahen Raums für militärische Operationen durch die USA und ihre Verbündeten mit dem Ziel, ihre globale Dominanz sicherzustellen. Derartige zerstörerische Linie gefährdet massiv die langfristige Stabilität der Tätigkeit im Kosmos.
💬 Unter strikter Einhaltung der Prinzipien und der Normen des internationalen Weltraumrechts, dessen Grundstein der Weltraumvertrag von 1967 ist, setzt sich die Russische Föderation konsequent für die Bewahrung des kosmischen Raums als das Erbe der ganzen Menschheit und dessen ausschließlichen friedlichen Nutzung ein.
💬 Wir streben den Beginn der Verhandlungen zur Ausarbeitung eines internationalen rechtlich bindenden Instruments an, das einen Verbot der Stationierung der Waffen im Weltall, der Anwendung der Gewalt oder der Drohung mit Gewalt gegen Weltraumobjekte oder unter Einsatz solcher Objekte enthalten würde. Dies machen wir unter gegebenen Umständen mit dem Ziel, den zerstörerischen Schritten der westlichen Staaten entgegenzuwirken.
💬 Russland ist bereit, konstruktive Bemühungen zur Stärkung der Weltraumsicherheit im Interesse der ganzen Menschheit fortzusetzten.
🔗Quelle
@RusBotschaft
#Weltraum#Sicherheit