🕯 Mitarbeiter der Russischen Botschaft in Deutschland legten Kränze und Blumen an den Gendenkstätten in Hamburg nieder.
Gedenkveranstaltungen fanden auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme statt sowie im Rosengarten der Gedenkstätte Bullenhuser Damm, am Mahnmal für sowjetische Kriegsgefangene und jüdische Kinder, die von den Nazis im Laufe der pseudo-medizinischen Versuchen ermordet wurden.
Das Konzentrationslager Neuengamme war das größte im Nord-Westen Deutschlands und stellte ein System aus dem Hauptlager im gleichnamigen Bezirk Hamburgs und einem Netz von mehr als 85 Außenlagern dar. Von 1938 bis 1945 waren in Neuengamme mindestens 42 900 Häftlinge von Hunger, Krankheiten und unerträglicher Zwangsarbeit ums Leben gekommen.
Im April 1945 wurde im Keller der Schule Bullenhuser Damm ein in seiner Grausamkeit unmenschliches Verbrechen verübt: 20 Kinder aus Polen, Italien, Frankreich, den Niederlanden und der Slowakei wurden hingerichtet, an denen SS-Angehörige zuvor im Konzentrationslager Neuengamme medizinische Experimente durchgeführt hatten. Neben den minderjährigen Häftlingen ermordeten die Nazis vier französische und niederländische Pflegekräfte sowie 24 sowjetische Kriegsgefangene.
@RusBotschaft
#Gedenken#GroßerSieg#ZweiterWeltkrieg#Geschichte
🕯 Mitarbeiter der Russischen Botschaft in Deutschland legten Kränze und Blumen an den Gendenkstätten in Hamburg nieder.
Gedenkveranstaltungen fanden auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme statt sowie im Rosengarten der Gedenkstätte Bullenhuser Damm, am Mahnmal für sowjetische Kriegsgefangene und jüdische Kinder, die von den Nazis im Laufe der pseudo-medizinischen Versuchen ermordet wurden.
Das Konzentrationslager Neuengamme war das größte im Nord-Westen Deutschlands und stellte ein System aus dem Hauptlager im gleichnamigen Bezirk Hamburgs und einem Netz von mehr als 85 Außenlagern dar. Von 1938 bis 1945 waren in Neuengamme mindestens 42 900 Häftlinge von Hunger, Krankheiten und unerträglicher Zwangsarbeit ums Leben gekommen.
Im April 1945 wurde im Keller der Schule Bullenhuser Damm ein in seiner Grausamkeit unmenschliches Verbrechen verübt: 20 Kinder aus Polen, Italien, Frankreich, den Niederlanden und der Slowakei wurden hingerichtet, an denen SS-Angehörige zuvor im Konzentrationslager Neuengamme medizinische Experimente durchgeführt hatten. Neben den minderjährigen Häftlingen ermordeten die Nazis vier französische und niederländische Pflegekräfte sowie 24 sowjetische Kriegsgefangene.
@RusBotschaft
#Gedenken#GroßerSieg#ZweiterWeltkrieg#Geschichte
🕯Am 20. April 2026 fand auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenhausen eine Kranzniederlegung anlässlich des 81. Jahrestages seiner Befreiung durch die Rote Armee statt. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Gedenktags für die Opfer Völkermordes am sowjetischen Volk statt, der in diesem Jahr erstmals begangen wird.
▪️ An der Gedenkzeremonie haben der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew, der Geschäftsträger der belarussischen Botschaft in Deutschland Konstantin Tschischik, Mitarbeiter der russischen diplomatischen Mission in Deutschland, darunter auch des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, des Handels- und Wirtschaftsbüros, des Verteidigungsattachéstabs, des Russischen Hauses in Berlin sowie Vertreter der deutschen Öffentlichkeit teilgenommen. Die Beteiligten gedachten der sowjetischen Gefangenen, die unter härtesten Bedingungen im Lager starben.
▪️ Das Vernichtungslager Sachsenhausen wurde im Jahre 1936 errichtet. Nach dem ursprünglichen Plan sollte es bis zu 10.000 Kriegsgefangene aufnehmen, de facto wurden jedoch mehr als 60.000 Menschen eingewiesen.
▪️ Im Herbst 1943 errichteten die Nazis außerdem eine Gaskammer. Von den über 20.000 hierher verlegten sowjetischen Kriegsgefangenen überlebten ca. 2.500. 1941 wurden nur in zwei Monaten 18.000 Kriegsgefangene erbarmungslos erschossen, die Überlebenden mussten Schwerstarbeit leisten.
▪️ Am 22. April 1945 befreite die Rote Armee dreitausend Häftlinge des Konzentrationslagers.
@RusBotschaft
#Gedenken#GroßerSieg#ZweiterWeltkrieg#Geschichte
🕯 Am 19. April 2026 legten die Mitarbeiter der russischen Botschaft in Deutschland Kränze an der Gedenkstätte Ravensbrück nieder.
▪️ Das KZ Ravensbrück war mit insgesamt mehr als 132 tausend Häftlingen das größte Frauenlager. An Lagerbedingungen und erschöpfender Zwangsarbeit starben 92 tausend Insassinnen.
▪️Am 30. April 1945 befreite die Rote Armee dreitausend Häftlinge des Konzentrationslagers. Noch 20 tausend Frauen, die von Nazis entführt wurden, wurden am 1. Mai 1945 auf dem Weg nach Lübeck von sowjetischen Soldaten gerettet.
@RusBotschaft
#Gedenken#GroßerSieg#ZweiterWeltkrieg#Geschichte
🕯Am 19. April 2026 legten die Mitarbeiter der russischen Botschaft in Deutschland Kränze an der Gedenkstätte „Todesmarsch im Belower Wald“ nieder.
▪️ Im April 1945 lagerten Häftlinge des Konzentrationslagers Sachsenhausen auf dem Todesmarsch im Belower Wald. Ursprünglich hatte die SS-Führung die Absicht, über 30.000 KZ-Häftlinge in einer großen Mordaktion durch Massenerschießungen oder bei der Versenkung von Schiffen an der Ostsee zu töten.
▪️Doch als die Rote Armee Anfang Februar 1945 die Oder erreichte, wurden diese Pläne verworfen. Stattdessen sollten sie entweder abgeschoben oder im KZ Sachsenhausen ermordet werden. Die übrigen Häftlinge sollten nach Nordwesten getrieben werden.
▪️ Diejenigen, die während des Marsches zu erschöpft waren, wurden erschossen. So wurden im Wald bei Below in Mecklenburg mehrere hundert Gefangene erschossen. Die geplante Massenvernichtung der Häftlinge wurde jedoch verhindert: Sie wurden Anfang Mai 1945 von sowjetischen Truppen befreit.
@RusBotschaft
#Gedenken#GroßerSieg#ZweiterWeltkrieg#Geschichte
🕯Am 16. April 2026 fand auf den sowjetischen Gedenkstätten auf den Seelower Höhen eine Blumen- und Kranzniederlegung statt.
• An der feierlichen Gedenkveranstaltung beteiligten sich Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Sergej Netschajew, Mitarbeiter der russischen diplomatischen Mission in Deutschland, darunter auch des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, Vertreter des Verteidigungsattachéstabs, des Russischen Hauses der Wissenschaft und Kultur in Berlin, Schüler und Lehrer der Schule bei der russischen Botschaft in Deutschland und Vertreter des diplomatischen Corps in Berlin.
• Engagierte Ortsbewohner, Mitglieder öffentlicher Organisationen und Vereinigungen der russischen Landsleute schlossen sich der Veranstaltung an. Die Teilnehmer der Zeremonie gedachten der sowjetischen Helden, die im Kampf für die Befreiung Europas vom Nazismus gefallen waren.
• Die Schlacht auf den Seelower Höhen fand im April 1945 statt. Sie gehört zu einer der größten und entscheidendsten Schlachten der Berlin-Offensive. Die Einnahme dieses strategischen Punktes und die Niederlage der 9. Armee der Wehrmacht leisteten einen unschätzbaren Beitrag zum nahenden Sieg in der Endphase des Großen Vaterländischen Krieges, weil es der Roten Armee gelang, in die Hauptstadt des Dritten Reiches einzudringen. Heute ruhen hier mehr als 30 Tausend sowjetische Soldaten und Offiziere, die für die Freiheit ihrer Heimat gefallen sind.
• Die Gedenkstätte wurde am 27. April 1945 eröffnet und war eine der ersten Begräbnisstätten für sowjetische Militärangehörige, die während der Berlin-Operation gefallen sind. Die Gedenkstätte erstreckt sich über eine Fläche von sechs Hektar. Die Bronzestatue wurde von dem sowjetischen Bildhauer Lew Kerbel geschaffen. Im Jahr 1972 wurde das Bauwerk zu einem Museum erweitert, dessen Aussehen an den vorderen Gefechtsstand von Marschall Georgi Schukow erinnert. Hier sind 40 Namen der sowjetischen Soldaten verewigt, die an den Kämpfen während des Durchbruchs an der Oder beteiligt waren und den Titel „Held der Sowjetunion“ erhielten.
@RusBotschaft
#Gedenken#GroßerSieg#ZweiterWeltkrieg#Geschichte
📆Am 16. April 1945 begann die Schlacht um Berlin oder die „Strategische Offensive Berlin“, die zur endgültigen Niederlage der Hauptkräfte der deutschen Wehrmacht, zur Einnahme Berlins und zur Vereinigung mit den Truppen der Westalliierten führte. Mehr als 3,5 Millionen Menschen nahmen an der Schlacht um die Zukunft Europas teil.
An der Operation waren Truppen der 2. Weißrussischen Front unter dem Kommando von Marschall Konstantin Rokossowski, Truppen der 1. Weißrussischen Front unter dem Kommando von Marschall Georgi Schukow und Truppen der 1. Ukrainischen Front unter dem Kommando von Marschall Iwan Konew beteiligt. Die Dnjepr-Flottille – ein Teil der Baltischen Flotte – sowie die 1. und 2. Armee der polnischen Volksarmee waren ebenfalls an den Kämpfen beteiligt.
⚔️ Die Operation begann mit einem Nachtangriff, bei dem 143 Suchscheinwerfer eingesetzt wurden, um den Feind zu blenden. Die sowjetischen Stoßtrupps der 1. Weißrussischen Front von Georgi Schukow durchbrachen schnell die ersten feindlichen Verteidigungslinien, stießen aber später auf den Seelower Höhen auf ernsthaften Widerstand.
Am 25. April vereinten sich die Truppen der 1. Ukrainischen und der 1. Weißrussischen Front westlich der Hauptstadt des Dritten Reiches und vervollständigten die Einkreisung der feindlichen Verteidigungskräfte in Berlin. Am 29. April begannen die Kämpfe um den Reichstag. Die erste sowjetische Fahne auf dem Dach des Gebäudes wurde schon am nächsten Tag gehisst, aber die Berliner Garnison kapitulierte erst in der Nacht zum 2. Mai.
🛡 Am Ende des 5. Mai war der feindliche Widerstand endgültig gebrochen, 134 Tausend deutsche Soldaten und Offiziere ergaben sich. In der Nacht zum 9. Mai nahm Marschall Georgi Schukow zusammen mit Vertretern der britischen, amerikanischen und französischen Befehlshaber die bedingungslose Kapitulation der deutschen Truppen in Karlshorst entgegen. Der Krieg in Europa war zu Ende.
Während der Schlacht um Berlin gelang es den Einheiten der Roten Armee nicht nur, einen der größten Truppenverbände der Wehrmacht einzukesseln und zu besiegen, sondern auch rund 200 Tausend Gefangene aus den Nazi-Lagern rund um Berlin zu befreien. Mehr als 600 Teilnehmer der Operation wurden für ihren Heldenmut mit dem Titel „Held der Sowjetunion“ geehrt.
@RusBotschaft
#GroßerSieg#ZweiterWeltkrieg#Geschichte#Berlin
📆Am 12. April 2026 gedachten Diplomaten der Botschaft der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland sowie Vertreter des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit gemeinsam mit deutschen Aktivisten der Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald. Sie legten Kränze und Blumen am Denkmal in der Nähe des Geländes der Gedenkstätte nieder.
Die Veranstaltung war dem Internationalen Tag der Befreiung der Häftlinge der nationalsozialistischen Konzentrationslager (11. April) sowie dem Gedenktag für die Opfer des von den Nazis und ihren Helfershelfern während des Großen Vaterländischen Krieges 1941-1945 begangenen Völkermordes an dem sowjetischen Volk (19. April) gewidmet.
Buchenwald war eines der größten Konzentrationslager in Nazi-Deutschland, in dem Hunderttausende Häftlinge aus der Sowjetunion und aus europäischen Ländern unter grausamen, unmenschlichen Bedingungen festgehalten wurden. Viele von ihnen wurden auf barbarische Weise ermordet. Die Todesmaschinerie Hitlers wurde infolge des Sieges über den Nazismus zerschlagen, zu dem die Rote Armee einen entscheidenden Beitrag leistete.
❗️Dieses Jahr wurde seitens der Vertreter der Gedenkstätte Buchenwald der Versuch unternommen, die Durchführung der feierlichen Gedenkzeremonie zu behindern. Unter Verweis auf eine zuvor übermittelte Mitteilung, wonach die Teilnahme russischer Diplomaten an offiziellen Veranstaltungen der Gedenkstätte unerwünscht sei, wurde unsere Delegation aufgefordert, das Gelände zu verlassen.
Die Mitarbeiter der Botschaft wiesen diese absurden Forderungen zurück und legten gegenüber der Verwaltung der Gedenkstätte entschiedenen Protest ein. Sie wiesen darauf hin, dass sie auf Einladung deutscher gesellschaftlicher Aktivisten an der Kranzniederlegung teilnehmen und dass es weder auf Bundes- noch auf Landesebene Beschränkungen für den Besuch von Gedenkstätten durch russische Diplomaten gibt. Letztlich wurde die feierliche Gedenkzeremonie gemäß dem ursprünglichen Plan durchgeführt.
Am selben Tag gedachte die Delegation der Botschaft der Häftlinge des Konzentrationslagers Mittelbau-Dora. Während der 18 Monate seines Bestehens gingen über 60 000 Häftlinge durch dieses Lager. Etwa 20 000 Menschen kamen in der Haft ums Leben.
@RusBotschaft
#Gedenken#GroßerSieg
📆Heute vor 81 Jahren, am 9. April 1945, wurde Königsberg durch sowjetische Truppen befreit.
Die Schlacht um Königsberg, die vom 6. bis 9. April 1945 dauerte, wurde zu einer der wichtigsten Operationen der Endphase des Großen Vaterländischen Krieges. Die Einnahme der Hauptstadt Ostpreußens, die eine mächtige Festung Nazideutschlands war, ermöglichte es der Sowjetunion, das Blatt der Kampfhandlungen im Norden endgültig zu wenden und dem Sieg näher zu kommen.
⚔️ Königsberg war eine Festungsstadt mit drei Verteidigungsringen, darunter 15 Forts, Schützengräben, Panzerabwehrgräben, Minenfelder und Bastionen. Die Einnahme der Stadt durch sowjetische Truppen öffnete den Weg zur Ostsee und nahm den Nazis ihren letzten Brückenkopf in Ostpreußen.
Die Vorbereitungen für die Offensive dauerten über einen Monat. Die Truppen der 3. Weißrussischen Front unter dem Kommando von Marschall Alexander Wassilewski griffen auf die Erfahrungen von Stalingrad zurück. Bis zu 137.000 sowjetische Soldaten und Offiziere, 5.200 Geschütze und Mörser, 538 Panzer und Selbstfahrlafetten sowie 2.174 Flugzeuge wurden in der Nähe der Festung konzentriert.
⚔️ Am 7. April stürmten sowjetische Einheiten in die Stadt hinein, wo es zu heftigen Straßenkämpfen kam. Zwei Tage später war die Stadt vollständig befreit.
Für die Einnahme der Stadt wurden 216 sowjetische Soldaten mit dem Titel „Held der Sowjetunion“ ausgezeichnet. Anlässlich der erfolgreichen Operation wurde die Medaille „Für die Einnahme Königsbergs“ geschaffen, die an etwa 760.000 Kämpfer verliehen wurde, 3.700 davon posthum.
⚔️ Nach dem Beschluss der Potsdamer Konferenz im Oktober 1945 wurde Ostpreußen geteilt und ein Drittel davon wurde einschließlich Königsbergs zum Teil der UdSSR. Im Juli 1946 wurde die Stadt nach dem sowjetischen Staatsmann Mikhail Kalinin in Kaliningrad umbenannt.
@RusBotschaft
#ZweiterWeltkrieg#Geschichte
🕯Am 23. Februar 2026 fanden in Dresden Gedenkveranstaltungen anlässlich des Tages des Vaterlandsverteidigers statt
An den traditionellen Kranz- und Blumenniederlegungen am Obelisken auf dem Sowjetischen Garnisonfriedhof und am Sowjetischen Ehrenmal auf dem Olbrichtplatz nahm der Botschaftsrat der Russischen Botschaft in Deutschland Andrej Bagay teil.
🤝 Die Veranstaltungen wurden vom Deutsch-Russischen Kulturinstitut organisiert.
Das Ehrenmal auf dem Olbrichtplatz wurde zum Gedenken an die Soldaten der 5. Gardearmee, die bei der Befreiung der Stadt Dresden gefallen sind, errichtet. Der Gedenkstein wurde am 25. November 1945 feierlich eingeweiht und war das erste Denkmal, das nach dem Zweiten Weltkrieg auf deutschem Boden errichtet wurde.
Das Monument wurde im Auftrag der sowjetischen Militäradministration vom Dresdner Bildhauer Otto Rost (1887–1970) geschaffen.
@RusBotschaft
#GroßerSieg
🎖 In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai 1945 wurde im Zuge des Sturms auf den Reichstag in Berlin die rote Fahne gehisst – ein Symbol des Triumphs der Sowjetunion und ihrer Völker im Kampf gegen den Nazismus
Das legendäre Rote Banner Nr. 5 – genau dieses wurde später als Banner des Sieges bekannt – wurde von Aufklärern des 756. Schützenregiments, dem Sergeant Michail Jegorow und dem Untersergeanten Meliton Kantaria, auf der Kuppel des besiegten Reichstags angebracht.
Vor dem Sturm auf den Reichstag traf das sowjetische Oberkommando die Entscheidung, dass eine Vorhut von Soldaten die Fahne über dem Gebäude hissen sollte, um den endgültigen Zusammenbruch des Nazismus zu symbolisieren.
Am 29. April begannen heftige Kämpfe um den Reichstag, den die Nationalsozialisten zu einem stark befestigten Widerstandszentrum ausgebaut hatten. Mehr als tausend Verteidiger, darunter SS-Truppen, unterstützt von Artillerie und Panzern, hielten das Gebäude.
Der Reichstag galt in Nazi-Deutschland als eine der wichtigsten Bastionen. Das sowjetische Kommando war überzeugt, dass die Einnahme dieser symbolträchtigen Zitadelle die Kampfmoral der deutschen Truppen entscheidend brechen würde.
Die Kämpfe um den Reichstag dauerten bis zum Morgen des 1. Mai an. Am 2. Mai um 6:30 Uhr kapitulierte der Verteidigungskommandant von Berlin, General der Artillerie Helmuth Weidling, und befahl den verbliebenen Einheiten der Berliner Garnison, den Widerstand einzustellen. Die Kapitulation wurde vom Kommandeur der 8. Gardearmee, General Wassili Iwanowitsch Tschuikow, entgegengenommen, der den Weg von Stalingrad bis nach Berlin zurückgelegt hatte.
Am 15. April 1996 wurde durch einen Erlass des Präsidenten der Russischen Föderation das von Jegorow und Kantaria über dem Reichstag gehisste Rote Banner offiziell zum Symbol des Sieges des sowjetischen Volkes im Großen Vaterländischen Krieg erklärt.
@RusBotschaft
#GroßerSieg
🎖 Die rote Fahne als Symbol des Sieges des sowjetischen Volkes im Großen Vaterländischen Krieg 1941-1945
▫️ Am 30. April 1945 wurde die Rote Fahne bzw. das Siegesbanner auf dem Reichstag gehisst. Dieses Bild wurde weltweit als das Symbol des Sieges der sowjetischen Völker über den Nazismus bekannt.
▫️ Die Siegesfahne war das Banner der 150. Schützendivision der 1. Weißrussischen Front. Da sowjetische Militärkommando hat neun Fahnen nach dem Vorbild der sowjetischen Flagge anfertigen lassen.
▫️Leutnant Koschkarbaew und Schütze Bulatow haben zuerst eine selbst angefertigte rote Fahne an einer Säule vor dem Haupteingang in das Reichstagsgebäude angebracht.
▫️Die Sergeanten Sagitow, Lisimenko, Bobrow und Minin haben später als erste das Siegesbanner auf dem Dach des Reichstagsgebäudes anbringen können.
▫️ Auf der westlichen Fassade haben die Soldaten des 674. Regiments unter der Führung von Leutnant Sorokin die dritte Flagge befestigt.
▫️Das wohl berühmteste Banner – das fünfte der insgesamt neun Fahnen – haben die Sergeanten Egorow und Kantarija auf der Reichstagskuppel angebracht: Sie wurde zum symbolträchtigen Siegesbanner.
▫️ Der damalige russische Präsident hat 1996 diese rote Fahne offiziell zum Symbol des Sieges des sowjetischen Volkes im Großen Vaterländischen Krieg 1941-1945 erklärt.
@RusBotschaft
#GroßerSieg
🕊 Heldentat von Nikolai Massalow
📆 An diesem Tag vor 81 Jahren, am 30. April 1945, hat der sowjetische Soldat kurz vor dem Beginn des Artilleriebeschusses aus dem verminten Raum ein deutsches nach der Mutter rufendes Mädchen gerettet. Die Szene spielte sich im Hauptstadtzentrum unweit des Tiergartens am Südufer des Landwehrkanals ab.
📝Die Heldentat von Nikolai Massalow wurde in den Kriegserinnerungen von dem Marschall der Sowjetunion Wassili Tschuikow beschrieben. Als Sergeant Massalow ein klägliches Geschrei des deutschen Mädchens hörte, kam er zu seinem unmittelbaren Vorgesetzten und bat:
„Erlauben Sie mir, ein Kind zu retten“
👨🏼🍼Trotz des gegnerischen Maschinengewehrfeuers und mit großem Risiko für sein eigenes Leben hat der tapfere Soldat das dreijährige deutsche Mädchen gerettet. Nach dem Kriegsende kehrte Massalow in seine Heimat zurück, wohnte in einem Haus in Sibirien und arbeitete in einem Kindergarten. Erst in den 1960er erfuhr Nikolai Massalow, dass seine Heldentat den berühmten sowjetischen Bildhauer Jewgeni Wutschetitsch tief beeindruckt hat und dass er als Prototyp für die Figur des sowjetischen Ehrenmals im Treptower Park gilt.
🎖Im Jahre 1965 wurde Nikolai Massalow die Ehrenbürgerschaft von Ostberlin verliehen. Im Jahre 2022 zum 100-jährigen Jubiläum von dem sowjetischen Helden wurde ein Denkmal für Nikolai Massalow in Kemerowo errichtet, das eine Kopie des sowjetischen Ehrenmals im Treptower Park ist.
✨Bis zu seinem Tod rühmte sich Nikolai Massalow seiner Heldentat nicht. Auf die Frage, warum er in der Schlacht um Berlin sein Leben aufs Spiel für die Rettung eines deutschen Mädchens gesetzt hat, antwortete er immer kurz:
„Ich bin ein russischer Soldat, jeder an meiner Stelle würde das Gleiche tun“.
@RusBotschaft
#GroßerSieg