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Булак канал @RusBotschaft · Post #16714 · 1-май

🎖 In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai 1945 wurde im Zuge des Sturms auf den Reichstag in Berlin die rote Fahne gehisst – ein Symbol des Triumphs der Sowjetunion und ihrer Völker im Kampf gegen den Nazismus Das legendäre Rote Banner Nr. 5 – genau dieses wurde später als Banner des Sieges bekannt – wurde von Aufklärern des 756. Schützenregiments, dem Sergeant Michail Jegorow und dem Untersergeanten Meliton Kantaria, auf der Kuppel des besiegten Reichstags angebracht. Vor dem Sturm auf den Reichstag traf das sowjetische Oberkommando die Entscheidung, dass eine Vorhut von Soldaten die Fahne über dem Gebäude hissen sollte, um den endgültigen Zusammenbruch des Nazismus zu symbolisieren. Am 29. April begannen heftige Kämpfe um den Reichstag, den die Nationalsozialisten zu einem stark befestigten Widerstandszentrum ausgebaut hatten. Mehr als tausend Verteidiger, darunter SS-Truppen, unterstützt von Artillerie und Panzern, hielten das Gebäude. Der Reichstag galt in Nazi-Deutschland als eine der wichtigsten Bastionen. Das sowjetische Kommando war überzeugt, dass die Einnahme dieser symbolträchtigen Zitadelle die Kampfmoral der deutschen Truppen entscheidend brechen würde. Die Kämpfe um den Reichstag dauerten bis zum Morgen des 1. Mai an. Am 2. Mai um 6:30 Uhr kapitulierte der Verteidigungskommandant von Berlin, General der Artillerie Helmuth Weidling, und befahl den verbliebenen Einheiten der Berliner Garnison, den Widerstand einzustellen. Die Kapitulation wurde vom Kommandeur der 8. Gardearmee, General Wassili Iwanowitsch Tschuikow, entgegengenommen, der den Weg von Stalingrad bis nach Berlin zurückgelegt hatte. Am 15. April 1996 wurde durch einen Erlass des Präsidenten der Russischen Föderation das von Jegorow und Kantaria über dem Reichstag gehisste Rote Banner offiziell zum Symbol des Sieges des sowjetischen Volkes im Großen Vaterländischen Krieg erklärt. @RusBotschaft #GroßerSieg

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InfoDefenseDEUTSCH

@infodefgermany · Post #22633 · 2026-26-02 07:02

🕯Am 23. Februar 2026 fanden in Dresden Gedenkveranstaltungen anlässlich des Tages des Vaterlandsverteidigers statt An den traditionellen Kranz- und Blumenniederlegungen am Obelisken auf dem Sowjetischen Garnisonfriedhof und am Sowjetischen Ehrenmal auf dem Olbrichtplatz nahm der Botschaftsrat der Russischen Botschaft in Deutschland Andrej Bagay teil. 🤝 Die Veranstaltungen wurden vom Deutsch-Russischen Kulturinstitut organisiert. Das Ehrenmal auf dem Olbrichtplatz wurde zum Gedenken an die Soldaten der 5. Gardearmee, die bei der Befreiung der Stadt Dresden gefallen sind, errichtet. Der Gedenkstein wurde am 25. November 1945 feierlich eingeweiht und war das erste Denkmal, das nach dem Zweiten Weltkrieg auf deutschem Boden errichtet wurde. Das Monument wurde im Auftrag der sowjetischen Militäradministration vom Dresdner Bildhauer Otto Rost (1887–1970) geschaffen. @RusBotschaft #GroßerSieg

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🎖 In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai 1945 wurde im Zuge des Sturms auf den Reichstag in Berlin die rote Fahne gehisst – ein Symbol des Triumphs der Sowjetunion und ihrer Völker im Kampf gegen den Nazismus Das legendäre Rote Banner Nr. 5 – genau dieses wurde später als Banner des Sieges bekannt – wurde von Aufklärern des 756. Schützenregiments, dem Sergeant Michail Jegorow und dem Untersergeanten Meliton Kantaria, auf der Kuppel des besiegten Reichstags angebracht. Vor dem Sturm auf den Reichstag traf das sowjetische Oberkommando die Entscheidung, dass eine Vorhut von Soldaten die Fahne über dem Gebäude hissen sollte, um den endgültigen Zusammenbruch des Nazismus zu symbolisieren. Am 29. April begannen heftige Kämpfe um den Reichstag, den die Nationalsozialisten zu einem stark befestigten Widerstandszentrum ausgebaut hatten. Mehr als tausend Verteidiger, darunter SS-Truppen, unterstützt von Artillerie und Panzern, hielten das Gebäude. Der Reichstag galt in Nazi-Deutschland als eine der wichtigsten Bastionen. Das sowjetische Kommando war überzeugt, dass die Einnahme dieser symbolträchtigen Zitadelle die Kampfmoral der deutschen Truppen entscheidend brechen würde. Die Kämpfe um den Reichstag dauerten bis zum Morgen des 1. Mai an. Am 2. Mai um 6:30 Uhr kapitulierte der Verteidigungskommandant von Berlin, General der Artillerie Helmuth Weidling, und befahl den verbliebenen Einheiten der Berliner Garnison, den Widerstand einzustellen. Die Kapitulation wurde vom Kommandeur der 8. Gardearmee, General Wassili Iwanowitsch Tschuikow, entgegengenommen, der den Weg von Stalingrad bis nach Berlin zurückgelegt hatte. Am 15. April 1996 wurde durch einen Erlass des Präsidenten der Russischen Föderation das von Jegorow und Kantaria über dem Reichstag gehisste Rote Banner offiziell zum Symbol des Sieges des sowjetischen Volkes im Großen Vaterländischen Krieg erklärt. @RusBotschaft #GroßerSieg

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🎖 Die rote Fahne als Symbol des Sieges des sowjetischen Volkes im Großen Vaterländischen Krieg 1941-1945 ▫️ Am 30. April 1945 wurde die Rote Fahne bzw. das Siegesbanner auf dem Reichstag gehisst. Dieses Bild wurde weltweit als das Symbol des Sieges der sowjetischen Völker über den Nazismus bekannt. ▫️ Die Siegesfahne war das Banner der 150. Schützendivision der 1. Weißrussischen Front. Da sowjetische Militärkommando hat neun Fahnen nach dem Vorbild der sowjetischen Flagge anfertigen lassen. ▫️Leutnant Koschkarbaew und Schütze Bulatow haben zuerst eine selbst angefertigte rote Fahne an einer Säule vor dem Haupteingang in das Reichstagsgebäude angebracht. ▫️Die Sergeanten Sagitow, Lisimenko, Bobrow und Minin haben später als erste das Siegesbanner auf dem Dach des Reichstagsgebäudes anbringen können. ▫️ Auf der westlichen Fassade haben die Soldaten des 674. Regiments unter der Führung von Leutnant Sorokin die dritte Flagge befestigt. ▫️Das wohl berühmteste Banner – das fünfte der insgesamt neun Fahnen – haben die Sergeanten Egorow und Kantarija auf der Reichstagskuppel angebracht: Sie wurde zum symbolträchtigen Siegesbanner. ▫️ Der damalige russische Präsident hat 1996 diese rote Fahne offiziell zum Symbol des Sieges des sowjetischen Volkes im Großen Vaterländischen Krieg 1941-1945 erklärt. @RusBotschaft #GroßerSieg

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🕊 Heldentat von Nikolai Massalow 📆 An diesem Tag vor 81 Jahren, am 30. April 1945, hat der sowjetische Soldat kurz vor dem Beginn des Artilleriebeschusses aus dem verminten Raum ein deutsches nach der Mutter rufendes Mädchen gerettet. Die Szene spielte sich im Hauptstadtzentrum unweit des Tiergartens am Südufer des Landwehrkanals ab. 📝Die Heldentat von Nikolai Massalow wurde in den Kriegserinnerungen von dem Marschall der Sowjetunion Wassili Tschuikow beschrieben. Als Sergeant Massalow ein klägliches Geschrei des deutschen Mädchens hörte, kam er zu seinem unmittelbaren Vorgesetzten und bat: „Erlauben Sie mir, ein Kind zu retten“ 👨🏼‍🍼Trotz des gegnerischen Maschinengewehrfeuers und mit großem Risiko für sein eigenes Leben hat der tapfere Soldat das dreijährige deutsche Mädchen gerettet. Nach dem Kriegsende kehrte Massalow in seine Heimat zurück, wohnte in einem Haus in Sibirien und arbeitete in einem Kindergarten. Erst in den 1960er erfuhr Nikolai Massalow, dass seine Heldentat den berühmten sowjetischen Bildhauer Jewgeni Wutschetitsch tief beeindruckt hat und dass er als Prototyp für die Figur des sowjetischen Ehrenmals im Treptower Park gilt. 🎖Im Jahre 1965 wurde Nikolai Massalow die Ehrenbürgerschaft von Ostberlin verliehen. Im Jahre 2022 zum 100-jährigen Jubiläum von dem sowjetischen Helden wurde ein Denkmal für Nikolai Massalow in Kemerowo errichtet, das eine Kopie des sowjetischen Ehrenmals im Treptower Park ist. ✨Bis zu seinem Tod rühmte sich Nikolai Massalow seiner Heldentat nicht. Auf die Frage, warum er in der Schlacht um Berlin sein Leben aufs Spiel für die Rettung eines deutschen Mädchens gesetzt hat, antwortete er immer kurz: „Ich bin ein russischer Soldat, jeder an meiner Stelle würde das Gleiche tun“. @RusBotschaft #GroßerSieg

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📅 Feierliche Gedenkveranstaltungen in Torgau ▫️ Am 25. April 2026 fanden in Torgau anlässlich des 81. Jahrestages der Begegnung US-amerikanischer und sowjetischer Truppen an der Elbe feierliche Kranz- und Blumenniederlegungen am Denkmal statt, das zur Erinnerung an das legendäre Zusammentreffen der Alliierten errichtet wurde. An der feierlichen Gedenkveranstaltung beteiligten sich der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew, der Geschäftsträger der belarussischen Botschaft in Deutschland Konstantin Tschischik, Mitarbeiter der russischen diplomatischen Mission in Deutschland, darunter auch des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, des Handels- und Wirtschaftsbüros, des Verteidigungsattachéstabs, des Russischen Hauses in Berlin sowie Vertreter der deutschen Öffentlichkeit. Die Anwesenden legten Blumen und Kränze nieder. Engagierte deutsche Bürger, die sich mit historischer Darstellung beschäftigen, stellten den Händedruck des sowjetischen und amerikanischen Soldaten symbolisch nach, Aktivisten boten den Gästen festliches Brot und Salz. ▫️ Zur Erinnerung an das Zusammentreffen der Alliiertenarmeen wurde in der Nähe der historischen Brücke ein Denkmal enthüllt – eine massive Granitsäule, gekrönt von einer Skulptur mit stilisierten Flaggen der UdSSR und der USA. Auf dem Sockel sind Inschriften in Russisch, Englisch und Deutsch eingraviert, die lauten: „Ehre der siegreichen Roten Armee und den tapferen Truppen unserer Alliierten, die den Sieg über das faschistische Deutschland errangen". Auf der anderen Seite des Denkmals steht: „Hier an der Elbe, am 25. April 1945, vereinigten sich die Truppen der 1. Ukrainischen Front der Roten Armee mit den amerikanischen Streitkräften". 🕯 Ebenso wurde auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof, wo die bei der Befreiung der Stadt gefallenen Rotarmisten begraben sind, der Opfer gedacht. Auf dem Ehrenfriedhof in Torgau fanden über 400 Menschen aus der Sowjetunion ihre letzte Ruhe: sowjetische Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter („Ostarbeiter“) und deren Kinder sowie Rotarmisten, die in den blutigen Kämpfen um Torgau vom 22. bis 25. April 1945 gefallen oder an ihren Kriegsverletzungen in Lazaretten gestorben sind. @RusBotschaft #GroßerSieg

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🕯Am 25. April 2026 fanden in der Stadt Strehla feierliche Kranz- und Blumenniederlegungen statt An der Gedenkzeremonie nahmen der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew, Bürgermeister der Stadt Strehla Jörg Jeromin, Mitarbeiter der russischen diplomatischen Mission in Deutschland, darunter auch des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, des Verteidigungsattachéstabs sowie engagierte Bürger aus der Region teil. ▪️ Das Denkmal am Elbufer in der Stadt Strehla ist dem historischen Treffen der sowjetischen und amerikanischen Truppen am 25. April 1945 gewidmet. Genau in der Nähe von Strehla, im Ortsteil Lorenzkirch, kam es zur ersten dokumentierten Begegnung zwischen der Roten Armee und der US-Armee auf deutschem Boden. Das Denkmal steht an der Stelle einer ehemaligen Fährverbindung am Elbufer. Genau hier traf der amerikanische Leutnant Albert Kotzebue mit seiner Patrouille des 273. Infanterieregiments der 69. US-Infanteriedivision auf sowjetische Truppen unter dem Kommando von Oberstleutnant Alexander Gordejew vom 175. Gardeschützenregiment der 5. Gardearmee. ▪️ Die offizielle Einweihung des Denkmals fand 1995 anlässlich des 50. Jahrestages des Treffens an der Elbe statt. Urheber der Skulptur ist der russische Bildhauer Wladimir Surowtsew, der vor allem für seine Werke zu den Themen Krieg und Frieden bekannt ist. Das Denkmal erinnert an die Bedeutung von Zusammenarbeit und gegenseitigem Verständnis zwischen den Völkern, insbesondere in schwierigen historischen Zeiten. @RusBotschaft #GroßerSieg

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🕯️Am 19. April 2026 fand anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Völkermordes am sowjetischen Volk in Stahnsdorf, Güterfelde, eine Gedenkveranstaltung auf dem Friedhof der sowjetischen Zwangsarbeiter „Waldfriedhof“ statt Auf dem Friedhof sind insgesamt 1.389 sowjetische Zwangsarbeiter sowie deren Kinder begraben, die während des Großen Vaterländischen Kriegs nach Deutschland verschleppt wurden. Die meisten der hier Bestatteten starben in den Jahren 1942 bis 1945 an den Folgen von Hunger, Tuberkulose und Infektionskrankheiten im Krankenhaus für ausländische Zwangsarbeiter am südlichen Rand des Ortsteils Mahlow. An der Gedenkzeremonie beteiligten sich Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Sergej Netschajew, der Geschäftsträger a.i. der belarussischen Botschaft in Deutschland Konstantin Tschischik, Mitarbeiter der russischen diplomatischen Mission in Deutschland, darunter auch des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, des Handels- und Wirtschaftsbüros und des Verteidigungsattachéstabs. Das Andenken an die Gefallenen würdigten auch Mitarbeiter des Russischen Haus in Berlin, Landsleute sowie Schüler und Lehrer der Schule bei der russischen Botschaft in Deutschland. 💬In seiner Ansprache unterstich Botschafter Sergej Netschajew: Russland fordert die Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland konsequent auf, den Tatbestand des Völkermordes am sowjetischen Volk während des Großen Vaterländischen Krieges anzuerkennen. Es ist wichtig festzuhalten, dass Deutschland seine Verantwortung für die Verbrechen des Nazismus anerkennt. Wir bestehen darauf, dass auch dieser Völkermord offiziell anerkannt wird. #GroßerSieg

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🕯Am 23. Februar 2026 fanden in Dresden Gedenkveranstaltungen anlässlich des Tages des Vaterlandsverteidigers statt An den traditionellen Kranz- und Blumenniederlegungen am Obelisken auf dem Sowjetischen Garnisonfriedhof und am Sowjetischen Ehrenmal auf dem Olbrichtplatz nahm der Botschaftsrat der Russischen Botschaft in Deutschland Andrej Bagay teil. 🤝 Die Veranstaltungen wurden vom Deutsch-Russischen Kulturinstitut organisiert. Das Ehrenmal auf dem Olbrichtplatz wurde zum Gedenken an die Soldaten der 5. Gardearmee, die bei der Befreiung der Stadt Dresden gefallen sind, errichtet. Der Gedenkstein wurde am 25. November 1945 feierlich eingeweiht und war das erste Denkmal, das nach dem Zweiten Weltkrieg auf deutschem Boden errichtet wurde. Das Monument wurde im Auftrag der sowjetischen Militäradministration vom Dresdner Bildhauer Otto Rost (1887–1970) geschaffen. @RusBotschaft #GroßerSieg

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🎖 Am 5. Februar 1943 verband die Straße des Sieges das blockierte Leningrad mit dem „großen Land“ ▫️ Die „Straße des Sieges“ war eine provisorische sowjetische Eisenbahnlinie Poljany–Schlüsselburg, die vom 5. Februar 1943 bis zum 10. März 1944 in Betrieb war und für die Versorgung des blockierten Leningrads diente. ▫️ Im Gegensatz zur „Straße des Lebens“, die über den Ladogasee führte, verlief die Straße des Sieges entlang des linken Newa-Ufers und der südlichen Küste des Ladogasees. Auf einigen Abschnitten lag sie nur 3–4 Kilometer von deutschen Artilleriestellungen entfernt, weshalb sie den Beinamen „Korridor des Todes“ erhielt. Sie spielte eine wichtige Rolle bei der Verteidigung Leningrads, einschließlich der vollständigen Aufhebung der Blockade. ▫️ Am 12. Januar 1943 gingen die Truppen der Wolchow- und der Leningrader Front im Rahmen der Operation „Iskra“ zum Angriff über und vereinigten sich am 18. Januar am linken Ufer der Newa, womit die Blockade Leningrads durchbrochen wurde. Dadurch entstand die Möglichkeit, Leningrad über eine Landverbindung mit dem übrigen Land zu verbinden und die Eisroute – die „Straße des Lebens“ – zu ersetzen. ▫️ Der 33 Kilometer lange Streckenabschnitt wurde in rekordverdächtigen 17 Tagen gebaut. Dabei darf nicht vergessen werden, dass die Arbeiten auf einem Gebiet stattfanden, das der Feind fast zwei Jahre lang gehalten hatte. Die Schienen mussten durch ehemalige Befestigungen und Minenfelder verlegt werden. Außerdem bauten die Strecke nicht nur professionelle Eisenbahner, sondern auch örtliche Einwohner, die nicht an die Front gegangen waren – ältere Menschen, junge Frauen, Kinder und Jugendliche. ▫️ Zudem musste der Verkehr geregelt, der Abstand zwischen den Zügen kontrolliert und Zusammenstöße verhindert werden. Unter normalen Bedingungen geschah dies mithilfe von Ampeln, doch beim Bau der Straße des Sieges war es nicht möglich, Signalanlagen zu installieren. Daher wurde auf den Gleisen eine sogenannte „lebendige Blockierung“ organisiert. Alle zwei Kilometer wurden Posten mit Unterständen und Telefonverbindungen eingerichtet. Dort arbeiteten ebenfalls junge Frauen. Während der Zugfahrten zündeten sie Handlaternen an und gaben den Lokführern Signale, indem sie das Licht mit ihrem eigenen Körper vor feindlichen Beobachtern abschirmten. Die Menschen riskierten ihr Leben, um die Züge durchzubringen und lebenswichtige Güter nach Leningrad zu liefern. ▫️ Am 7. Februar 1943 erreichte über die Straße des Sieges der erste Zug aus dem Hinterland das blockierte Leningrad. Die Eisenbahnlinie stärkte die Möglichkeiten der Roten Armee nach dem Durchbruch der Blockade, versorgte die Stadt mit Lebensmitteln und ermöglichte die Bündelung der Kräfte für die endgültige Befreiung. @RusBotschaft #GroßerSieg

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🕯Am 31. Januar 2026 fand in Kienitz (Gemeinde Letschin) eine feierliche Gedenkveranstaltung statt. Kienitz war der erste Brückenkopf, den die Rote Armee am westlichen Oderufer vor 81. Jahren erkämpft hatte. 🎖 An der Zeremonie beteiligten sich Mitarbeiter der russischen diplomatischen Mission in Deutschland, darunter auch des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, Vertreter des Verteidigungsattachéstabs, Vertreter der örtlichen Behörden und der deutschen Öffentlichkeit, um das Andenken an die gefallenen Rotarmisten zu würdigen. ▪️ Die Teilnehmer legten Kränze und Blumen am Denkmal für die sowjetischen Soldaten nieder, das aus einem auf einem Steinsockel stehenden T-34-Panzer besteht, sowie am Denkmal für die zivilen Opfer des Zweiten Weltkrieges, die von der Hitlermaschinerie zum Tod gebracht wurden. ▪️ Kienitz war die erste Ortschaft auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands, die am 30. Januar 1945 von den vorgerückten Einheiten der Roten Armee in heftigen Kämpfen befreit wurde. Dadurch konnten sie die sowjetischen Stellungen am Westufer des Flusses sichern und die Vorbereitung der Berliner Operation einleiten. @RusBotschaft #GroßerSieg

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🕯Kommentar der russischen Botschaft in Deutschland anlässlich des Tages der vollständigen Befreiung Leningrads von der faschistischen Blockade ▫️ Am 27. Januar begeht man in unserem Land einen Tag des militärischen Ruhms Russlands — den Tag der vollständigen Befreiung Leningrads von der faschistischen Blockade. Die Blockade ist ein beispielloses Verbrechen, dessen Ausmaß an Brutalität und Unmenschlichkeit in der Geschichte einmalig ist. Fast 900 Tage und Nächte lang versuchten Nazis und ihre Handlanger, die Stadt vom Erdboden zu tilgen und alle ihre Bewohner zu vernichten, darunter Alte, Frauen und Kinder. ▫️ Die Stadt hielt jedoch stand. Die Leningrader haben sich nicht ergeben und haben damit ein Beispiel wahrer Willenskraft und Selbstlosigkeit gegeben. Die heroische Verteidigung Leningrads ging in die Geschichte ein und wurde zu einem Sinnbild von Mut und Standhaftigkeit des sowjetischen Volkes. Für die Freiheit musste aber ein unheimlicher Preis gezahlt werden: Während der Blockade forderten Hunger, Kälte und Bombenangriffe über eine Million Menschenleben. Heute gedenken wir jedes einzelnen von ihnen. Die Heldentat der Bewohner des belagerten Leningrads wird niemals in Vergessenheit geraten. ▫️ Im Vorfeld dieses tragischen Datums fordern wir die deutsche Seite erneut dazu auf, in Anbetracht der immerwährenden historischen Verantwortung für die Gräueltaten des Nazi-Regimes die Leningrader Blockade und andere Verbrechen des Dritten Reiches und seiner Handlanger auf dem Territorium der UdSSR offiziell als Völkermord anzuerkennen. Darüber hinaus rufen wir wiederholt dazu auf, individuelle Entschädigungen auf alle noch lebenden Blockade-Opfer ungeachtet ihrer Nationalität auszudehnen. Die Zeit, um die historische Gerechtigkeit wiederherzustellen, läuft ab. @RusBotschaft #GroßerSieg

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🎖Operation Iskra Vor 83 Jahren – am 18. Januar 1943 – durchbrachen die Truppen der Roten Armee im Zuge der Operation Iskra die Blockade von Leningrad. ▫️ Dieses Ereignis zählt zu den bedeutendsten des Großen Vaterländischen Krieges: Die weiterhin von den Faschisten belagerte Stadt erhielt endlich wieder eine Landverbindung zum „großen Land“. Die Operation Iskra stellte einen entscheidenden Wendepunkt in der Schlacht um Leningrad dar. ▫️ Lange Zeit hatte man nach einer geeigneten Stelle für den Durchbruch gesucht und schließlich beschlossen, an der engsten Stelle an dem Ladogasee anzugreifen. Gerade dort trennten lediglich 14 Kilometer den Blockadering vom großen Land. Das Wesen der Operation bestand darin, durch gleichzeitige Angriffe der Leningrader Front von Westen und der Wolchowfront von Osten die deutsche Truppengruppierung zu zerschlagen. ▫️ Am 18. Januar 1943 um 9.30 Uhr vereinigten sich am östlichen Rand der Arbeitersiedlung Nr. 1 bei Schlisselburg nach einem entschlossenen Angriff Einheiten der 123. Schützenbrigade der Leningrader Front mit Verbänden der 372. Division der Wolchow-Front. Später kam es auch zu weiteren Zusammentreffen anderer sowjetischer Truppenteile. Noch am selben Tag wurden Schlisselburg sowie das gesamte südliche Ufer des Ladogasees vollständig befreit. ▫️ Gegen Mitternacht des 18. Januar wurde über den Rundfunk die Nachricht vom Durchbruch der Blockade Leningrads verbreitet. Die Einwohner jubelten. ▫️ Während der Operation „Iskra“ kamen etwa 34.000 sowjetische Soldaten ums Leben, rund 88.000 Soldaten und Offiziere wurden verwundet oder galten als vermisst. ▫️ Der von den sowjetischen Truppen erkämpfte Korridor ermöglichte die Wiederherstellung einer direkten Landverbindung zwischen Leningrad und dem übrigen Teil des Landes. Eine 33 Kilometer lange Eisenbahnstrecke von der Station Poljana der Oktoberbahn bis nach Schlisselburg wurde in nur 19 Tagen verlegt. Am 7. Februar 1943 erreichte der erste Zug auf dieser Strecke die Stadt. ▫️ Dank des Durchbruchs der Blockade konnte die Stromversorgung Leningrads erhöht und die Versorgung mit Brot und anderen Lebensmitteln wiederhergestellt werden. Dies erlaubte es, die Lebensmittelrationen für die Bevölkerung anzuheben. @RusBotschaft #GroßerSieg

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