Добрый день, дорогой студент интенсива!
🎲 Это дружеское напоминание о втором занятии с Анной Чувилиной “Решение задач по программированию на блок-схемах” сегодня 18 августа в 19:00 (мск).
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🇷🇺 Die russische Botschaft in Deutschland schließt sich vielen herzlichsten Glückwünschen an den Außenminister der Russischen Föderation Sergej Lawrow an, der heute seinen 76. Geburtstag begeht, und wünscht ihm alles erdenklich Gute!
⭐️⭐️⭐️
#Lawrow
🎙Aus dem Interview des russischen Außenministers Sergej Lawrow mit türkischen Medien, Moskau, 29. Januar
Aktuell wird in Europa die Geschichte über die „Vorbereitungen“ für den Dritten Weltkrieg, den Russland angeblich beginnen soll, stark aufgebauscht. Dabei macht sich niemand die Mühe, auch nur irgendwelche stichhaltigen Argumente zu erfinden. Aus meiner Sicht lässt sich dies damit erklären, dass die europäischen Eliten, die solche Narrative verbreiten, keine andere Möglichkeit sehen, ihre Macht zu erhalten, als ihre Wählerschaft zu mobilisieren. Sobald sie aufhören, sich hysterisch mit der russischen Bedrohung zu beschäftigen, müssen sie sich mit konkreten wirtschaftlichen und sozialen Problemen auseinandersetzen.
@RusBotschaft
#Lawrow
🎙Auszüge aus dem Interview des russischen Außenministers Sergej Lawrow für Dokumentarfilm „Nürnberg“ (16. November 2025)
💬 Gerade die Sowjetunion war die Hauptantriebskraft, die Diskussionen initiiert und dann den internationalen Kriegstribunal eingerichtet hat. Die Frage der Notwendigkeit, die Unabwendbarkeit der Bestrafung der Nazi-Verbrecher sicherzustellen, wurde zum ersten Mal in einer sowjetischen Note im November 1941 aufgeworfen. Ähnliche Noten mit den beigefügten Fakten der blutigen, grausamen Verbrechen der Nazis erschienen mehrmals, auch 1942 und 1943.
💬 1942 wurde die Erklärung der sowjetischen Regierung abgegeben, die alle Staaten zur Zusammenarbeit bei Festnahme, Suche, Auslieferung und strafrechtlicher Verfolgung der Nazi-Verbrecher aufrief. Zur selben Zeit wurde auch die Außerordentliche Staatliche Kommission zur Feststellung und Untersuchung der Gräueltaten der deutsch-faschistischen Besatzer und ihrer Helfershelfer geschaffen. Die Kommission sammelte Fakten, Materialien und Augenzeugenberichte und richtete mehrere Prozesse in den darauffolgenden Jahren und nach dem Ende des Großen Vaterländischen Krieg ein. Die im Rahmen dieser gerichtlichen Initiativen gesammelten Erfahrungen wurden bei Nürnberger Prozess aktiv angewendet.
💬 Als Resultat stimmten die USA und Großbritannien der Schaffung eines Gerichtsorgans zu. Vollständig wurde diese Idee in Jalta formuliert und rechtlich wurde sie in London im Oktober 1945 festgeschrieben, als das Tribunal errichtet wurde. Es wurde die Charta des Tribunals unterzeichnet, die seiner gesamten weiteren Tätigkeit zu Grunde lag.
💬 Das Urteil des Nürnberger Tribunals enthält Grundsätze, die zum ersten Mal im Laufe dieses Prozesses formuliert wurden. Sie bildeten die Grundlage des modernen Völkerrechts. Sie schafften das „Recht des Stärkeren“ ab und verankerten die Unzulässigkeit des Rückgriffs auf Gewalt und jeglicher Verstöße gegen humanitäre Grundsätze in allen Konflikten. Besonders bedeutend war der Nürnberger Prozess auch, weil dabei festgeschrieben wurde, dass Verbrechen gegen Menschlichkeit, Völkermord und Kriegsverbrechen keine Verjährungsfrist haben.
🔗Interview im Wortlaut
#Lawrow
🎙 Aus der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow während der „Regierungsstunde“ im Rahmen der Plenarsitzung der Staatsduma der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation, 11. Februar 2026
💬Heute verteidigt Russland unter komplexen Umständen eines Konkurrenzkampfes seine legitimen Rechte in der sich herausbildenden multipolaren Weltordnung. Dabei sind wir häufig gezwungen, dies entgegen dem Unwillen der westlichen Minderheit zu tun, ihre überzogenen Ambitionen zu zügeln und mit allen respektvoll zusammenzuarbeiten, die bereit sind, auf der Grundlage souveräner Gleichheit und anderer Prinzipien des Völkerrechts zu agieren.
💬 Der Beginn des Jahres 2026 wurde durch eine Reihe dramatischer Ereignisse gekennzeichnet. Dazu gehören die bewaffnete Intervention der Vereinigten Staaten in Venezuela, die Verschärfung des amerikanischen Drucks auf Kuba, Versuche, die Lage im Iran zu destabilisieren, sowie die Krise um Grönland. All das hat unsere Einschätzung bestätigt, dass die Welt in eine Epoche rascher und tiefgreifender Veränderungen eingetreten ist. Eines ist offensichtlich: Es handelt sich nicht um ein vorübergehendes, kurzfristiges Phänomen, sondern um eine neue Phase der globalen Entwicklung. Die Haupttendenz hin zur Herausbildung eines gerechteren und stabileren multipolaren Systems wird von einem Kampf zwischen den ehemaligen im Westen konzentrierten Führungsmächten, die im Westen konzentriert sind, und den neuen, an Einfluss gewinnenden Zentren der Entwicklung begleitet werden, die die Weltmehrheit repräsentieren.
💬 Der vom Präsidenten Russlands Wladimir Putin gebilligte außenpolitische Kurs sieht eine entschlossene Verteidigung der nationalen Interessen sowie die Schaffung günstiger äußerer Bedingungen für die kontinuierliche Entwicklung unseres Landes vor.
💬 Ich möchte betonen: Im Unterschied zu jenen, die – wie Wladimir Putin anmerkte – nach dem Recht des Stärkeren handeln und es für zulässig halten, den anderen ihren Willen aufzuzwingen, sie zu belehren und Anweisungen zu erteilen, bedrohen wir niemanden und drängen niemandem unsere Sichtweise auf. Im Gegenteil, unsere Diplomatie fördert bewusst eine ehrliche, gleichberechtigte und für beide Seiten vorteilhafte Partnerschaft mit allen, die bereit sind, auf denselben Prinzipien mit uns zusammenzuarbeiten.
🔗Quelle
@RusBotschaft
#Russland#Lawrow
🎙Auszüge aus der Pressekonferenz des russischen Außenministers Sergej Lawrow zu den Ergebnissen der russischen Diplomatie im Jahr 2025 (Moskau, 20. Januar 2026)
💬 Russland wird seine Interessen konsequent verteidigen, ohne Ansprüche auf die legitimen Rechte anderer zu erheben, jedoch auch nicht hinnehmen, dass mit unseren legitimen Rechten nach Belieben umgegangen wird. Unser außenpolitischer Kurs, der im Konzept der Außenpolitik der Russischen Föderation festgehalten ist, das vom russischen Präsidenten Wladimir Putin im März 2023 genehmigt wurde, sieht einen entschlossenen Schutz der lebenswichtigen Interessen unseres Landes und unseres Volkes sowie die Schaffung günstiger Außenverhältnisse für nachhaltige Entwicklung in der Russischen Föderation vor. Von entscheidender Bedeutung sind prinzipielle Handlungen mit dem Ziel, die nationale Souveränität weiterhin zu stärken. Wir sind bereit, nach außen mit allen zusammenzuarbeiten, die dazu ebenfalls bereit sind und darauf eingestellt sind, ehrlich, auf Augenhöhe, ohne Erpressung und Druck zu verhandeln.
💬 Wir treiben nach wie vor die vom russischen Präsidenten Wladimir Putin vorgeschlagenen wichtigsten Leitinitiativen voran, vor allem die Schaffung der Großen Eurasischen Partnerschaft auf der Grundlage der gesamtkontinentalen Architektur der gleichen und unteilbaren Sicherheit. Bemerkenswert ist, dass es in Eurasien, dem größten Kontinent der Welt, im Gegensatz zu Afrika und Lateinamerika keine gesamtkontinentale Organisation gibt. Es gibt eine Menge von subregionalen Strukturen, einschließlich der OSZE; ASEAN, Strukturen auf dem postsowjetischen Raum – OVKS, GUS, EAEU, SOZ – sowie GKR und SAARC. Es gibt aber keine gesamtkontinentale Struktur.
💬 Wir sind überzeugt, wir sollten keine Muster anstreben und keine formelle bürokratische Struktur schaffen. Als erster Schritt ist es genug, einen gesamtkontinentalen Dialog aufzunehmen, damit die Staaten, die auf einem riesengroßen Kontinent leben, geopolitische und geowirtschaftliche Vorteile aus ihrer Lage ziehen können.
💬 Dies benötigt eines Dialogs auf Augenhöhe zwischen allen Staaten. Gerade darauf zielt die russisch-belarussische Initiative über Ausarbeitung einer Eurasischen Charta der Vielfalt und Multipolarität im 21. Jahrhundert ab, die wir für die Teilnahme aller Staaten des eurasischen Kontinents ohne Ausnahme freigegeben haben.
@RusBotschaft
#Lawrow#Russland
🔗 Im Wortlaut lesen
🎙 Auszüge aus dem Interview des russischen Außenministers Sergej Lawrow mit türkischen Medien, Moskau, 29. Januar
💬 Der russische Präsident Wladimir Putin hat mehrmals gesagt, dass ein Waffenstillstand, auf den Wladimir Selenskij zumindest für 60 Tage, oder lieber für noch länger, drängt, für uns inakzeptabel ist. Denn alle früheren Phasen, in denen diplomatische Bemühungen im Zusammenhang mit der militärischen Spezialoperation unternommen wurden, mündeten darin, dass jede Waffenruhe umgehend ausgenutzt wurde, um die Ukraine mit neuen Waffen zu versorgen.
💬Die gerechten Sicherheitsgarantien wurden in Istanbul im April 2022 formuliert. Diese Garantien wurden von den fünf ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats gewährleistet: den USA, Frankreich, Großbritannien, China und Russland. Dabei wurde vorgeschlagen, dass sich Deutschland und die Türkei den Garantie-Staaten anschließen sollten. Dieses Format wurde von den Ukrainern vorgeschlagen. Darin wurde deutlich festgelegt, wofür die Sicherheitsgarantien stehen – die Abwesenheit ausländischer Militärbasen auf dem Territorium der Ukraine, keine Militärmanöver mit Beteiligung der ausländischen Staatsbürger, es sei denn, solche Manöver werden von allen Garantie-Staaten gebilligt. Alles war detailliert und konkret dargelegt. Falls jemand diese Garantien verletzt, unternehmen die Garantie-Staaten Maßnahmen zur Unterbindung von diesen Verstößen. Diese Maßnahmen waren ganz im Sinne von Artikel 5 des Washingtoner Vertrags des Nordatlantikpakts von 1949 festgeschrieben.
💬 Dem haben wir zugestimmt. Dann traf aber ein gewisser Boris Johnson in Kiew ein und verbat, dieses schon parafierte Dokument zu unterzeichnen, auf dessen Basis ein detaillierter Vertrag ausgearbeitet werden sollte. Der Leiter der ukrainischen Delegation auf den Verhandlungen in Istanbul und der Fraktion des Präsidenten in der Werchowna Rada Dawyd Arachamija hat darüber öffentlich im Interview gesprochen. Alles wäre schon bereit und dann sagte Boris Johnson „nein“. Dies ist unter anderem ein Zeichen dafür, wie „selbstständig“ das ukrainische Regime ist und wie vernünftig diejenigen Menschen sind, die damals regierten und noch heute an der Spitze der ehemaligen kolonialen Mächte sind.
🔗Interview im Wortlaut
@RusBotschaft
#Lawrow#Russland#Ukraine
🗣 Aus dem Interview des russischen Außenministers Sergej Lawrow mit der italienischen Zeitung Corriere della Sera, auf deren vollständigen Veröffentlichung ohne Kürzungen und Zensur von der Redaktion verzichtet wurde, Moskau, 13. November 2025
💬 Die Mehrheit der europäischen Staaten bilden aktuell den Kern der sogenannten Koalition der Willigen, die nur eins will: Dass die Kampfhandlungen in der Ukraine so lange wie möglich, „bis zum letzten Ukrainer“ dauern. Sie haben anscheinend keinen anderen Weg gefunden, um die Wähler von der drastisch verschlechterten inneren sozialwirtschaftlichen Lage abzulenken. Man benutzt die Gelder der europäischen Steuerzahler, um das terroristische Kiewer Regime zu finanzieren, indem es mit Waffen beliefert wird, die systematisch zum Einsatz kommen, um Zivilisten in den russischen Regionen sowie Ukrainer zu töten, die vom Krieg und nazistischen Henker fliehen wollen. Es werden immer neue „Sanktionen“ verhängt, die wie ein Bumerang die europäischen Volkswirtschaften weiter schwächen. Offen bereitet man sich auf einen neuen großen europäischen Krieg gegen Russland vor. Man versucht, Washington davon abzuhalten, einer ehrlichen und gerechten diplomatischen Lösung näherzukommen. Ihr Hauptziel besteht darin, die Position der aktuellen US-Administration zu unterminiseren, die sich ursprünglich für einen Dialog einsetzte, die Haltung Russlands nachzuvollziehen versuchte, die Einstellung auf die Suche einer nachhaltigen friedlichen Lösung zeigte. Wir rechnen damit, dass der gesunde Menschenverstand und diese prinzipienfeste Position in Washington überwiegen und man dort von den Schritten absieht, die den Konflikt auf eine neue Stufe der Eskalation bringen könnten.
💬Die Konfrontation, zu der die unüberlegte und aussichtslose Politik der europäischen Eliten geführt hat, ist nicht die Entscheidung Russlands. Die aktuelle Lage entspricht nicht den Interessen unserer Völker. Man möchte hoffen, dass die europäischen Regierungen, von denen die meisten eine erbittert antirussische Politik betreiben, die ganze Gefahr eines derart verhängnisvollen Kurses erkennen. Wenn diese Russophobie vorbei ist, werden wir für Kontakte offen stehen und bereit sein, zuzuhören, wie unsere ehemaligen Partner beabsichtigen, mit uns künftig zusammenzuarbeiten. Danach werden wir entscheiden, ob es noch Aussichten auf eine gerechte Zusammenarbeit gibt.
💬Das bis 2022 bestehende System der euroatlantischen Sicherheit ist durch die Bemühungen des Westens vollständig diskreditiert und demontiert worden. In diesem Zusammenhang hat Präsident Wladimir Putin die Initiative zur Schaffung einer neuen Architektur gleichberechtigter und unteilbarer Sicherheit in Eurasien vorgelegt. Sie steht allen Staaten des Kontinents offen, einschließlich europäischer Länder. Allerdings wird man sich dabei höflich verhalten müssen, ohne neokoloniale Überheblichkeit, und sich an die Grundsätze von Gleichberechtigung, gegenseitigem Respekt und Interessenausgleich halten müssen.
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@RusBotschaft
#Russland#EU#Lawrow
🎙Auszüge aus der Ansprache des russischen Außenministers Sergej Lawrow an die Teilnehmer der Moskauer Konferenz zur Nichtverbreitung von Atomwaffen (16. März 2026)
💬Das Schicksal des Regimes der Nichtverbreitung von Kernwaffen bereitet große Sorgen. Im Laufe der am 28. Februar 2026 entfesselten bewaffneten Aggression Israels und der USA wurde nicht nur die iranische politische und militärische Führung zum Ziel, sondern auch zivile Infrastruktur, Schulen und Krankenhäuser, dabei kam es zu zahlreichen Opfern, unter denen auch Kinder waren. Die unter IAEO-Sicherungsmaßnahmen stehenden Nuklearanlagen wurden auch angegriffen.
💬 Ein besonderer Zynismus besteht darin, dass der Angriff ausgerechnet zum Zeitpunkt verübt wurde, als die indirekten Verhandlungen zwischen Tehran und Washington über die Regelung der Situation rund um das iranische Atomprogramm in vollem Gang waren. Als Resultat wurde das Ansehen des Vertrags über die Nichtverbreitung von Kernwaffen, sowie das Ansehen der Diplomatie als Instrument der Beseitigung von Differenzen schwer geschädigt. Jetzt fühlen sich immer mehr Staaten in ihrer Meinung bestätigt, dass nur der Besitz von Atomwaffen eine verlässliche Garantie des Schutzes vor rechtswidrigen Vorstößen gegen ihre Sicherheit sein kann.
💬Es ist nach wie vor keine Aussicht für Inkrafttreten des Vertrags über das umfassende Verbot von Atomtests vorhanden. Wie alle wissen, besteht der Hauptgrund dafür darin, dass die USA diesen Vertrag immer noch nicht ratifiziert haben. Im Oktober 2025 erteilte der US-amerikanische Präsident dem Verteidigungsminister eine öffentliche Anweisung in Bezug auf die Wiederaufnahme von Nukleartests. Bis heute hat die US-amerikanische Seite keine deutlichen Erläuterungen gegeben, was damit gemeint wurde und ob die Rede dabei von der Vorbereitung auf einen Verzicht Washingtons auf das Moratorium für großangelegte Kernexplosionen war.
💬Infolge der destruktiven Handlungen der USA und seiner Verbündeten steigen spürbar die Risiken der Militarisierung des Weltraums und seiner Verwandlung in eine Konfliktzone. Eine bedeutende Gefahr für die strategische Stabilität stellt die Umsetzung des Projekts des US-amerikanischen globalen Raketenabwehrsystems „Golden Dome“ dar, das die Stationierung der offensiven Abfangsysteme im Weltraum schon zum Jahr 2028 vorsieht.
💬Trotz der heutigen Schwierigkeiten bleibt Russland davon überzeugt, dass der internationale Frieden und die Sicherheit nur durch gemeinsame Anstrengungen auf der Grundlage der Prinzipien der UN-Charta in ihrer Gesamtheit und ihrem Zusammenhang sichergestellt werden können. Wir sind zu einem sachlichen Dialog darüber mit allen interessierten Staaten bereit.
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#Lawrow#Nichtverbreitung
🎙Aus der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow während der „Regierungsstunde“ im Rahmen der Plenarsitzung der Staatsduma der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation, 11. Februar 2026
💬Ich möchte besonders die Verabschiedung der traditionellen russischen Resolution der UN-Vollversammlung „Zur Bekämpfung der Glorifizierung des Nazismus“ im Dezember 2025 hervorheben. Wir verteidigen weiterhin die historische Wahrheit und bekämpfen Versuche, die international anerkannten Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs umzudenken. Auf dieses Jahr fällt der 80. Jahrestag des Abschlusses des Nürnberger Tribunals, wo die Geschichte das Urteil über die Kriegsverbrecher des Dritten Reichs und ihre Helfershelfer gefällt hat. Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Verbrechen der Nazis und ihrer Komplizen gegen die Bürger der Sowjetunion – und diese haben keine Verjährung – von der internationalen Gemeinschaft als Völkermord am sowjetischen Volk eingestuft werden. Eine besondere Bedeutung hat für diese Arbeit das einschlägige Föderalgesetz, in dem der 19. April als Gedenktag für die Opfer des von den Nazis und ihren Helfershelfern während des Großen Vaterländischen Krieges 1941-1945 begangenen Völkermordes an dem sowjetischen Volk festgelegt ist.
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@RusBotschaft
#Lawrow#UN
📍 Aus der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow auf der Botschafterkonferenz zum Thema der Ukraine-Krise, 11. Dezember 2025
Unsere Gespräche mit US-Präsident Donald Trump und seinem Team sind auf die Suche nach einer langfristigen Lösung gerichtet, die darauf abzielt, die Ursachen der Ukraine-Krise zu beseitigen. In Westeuropa hingegen ist offenbar niemand bereit, über die Ursachen des Konflikts nachzudenken. Dort wird lediglich eines gefordert: die sofortige Einstellung der Kampfhandlungen, um dem Regime in Kiew eine Atempause zu verschaffen und es erneut auf einen Krieg gegen die Russische Föderation vorzubereiten. Für die meisten europäischen Hauptstädte ist ein baldiges Ende des Konflikts schlicht nicht von Vorteil.
Die allgemeine Linie unserer Opponenten wurde von der Leiterin der „europäischen Diplomatie“, Kaja Kallas, offen formuliert. Zitat: „Die Europäische Union hat einen klaren Zwei-Punkte-Plan. Erstens: Russland schwächen. Zweitens: die Ukraine unterstützen.“ Das ist tatsächlich ein „Meisterwerk“ der diplomatischen Kunst.
In Europa werden Ängste vor einer mythischen Bedrohung eines Angriffs durch Russland geschürt. Zugleich werden Pläne zur Schaffung eines militärischen Schengen-Raums diskutiert, der es ermöglichen soll, die Verlegungszeit von Truppen aus Westeuropa an unsere Grenzen von derzeit 40 Tagen auf lediglich drei Tage zu verkürzen. Einige Akteure, die sich auf einen Krieg vorbereiten, spielen zudem mit dem Gedanken, ihre Soldaten als sogenannte „Friedenstruppen“ in die Ukraine zu entsenden. Für uns würden solche „Friedenstruppen“ unverzüglich zu legitimen militärischen Zielen. Das muss allen Beteiligten klar sein.
Die Europäer hegen Pläne, ihre Streitkräfte unmittelbar an den Grenzen des Unionsstaates Russland–Belarus zu verstärken. Wir hingegen hegen keinerlei aggressive Absichten gegenüber den Mitgliedern der NATO oder der Europäischen Union, wie der russische Präsident Wladimir Putin wiederholt unmissverständlich erklärt hat. Wir sind bereit, entsprechende Garantien in einem verbindlichen schriftlichen Rechtsdokument festzuschreiben – selbstverständlich auf kollektiver und gegenseitiger Basis. Wie Präsident Wladimir Putin betonte, gilt jedoch ebenso: Sollte Europa den Weg des Krieges wählen, sind wir darauf vorbereitet.
@RusBotschaft
#Lawrow#Ukraine#EU
🎙Rede des Außenministers der Russischen Föderation Sergej Lawrow und seine Antworten auf Fragen im Rahmen der „Regierungsstunde“ im Föderationsrat der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation, Moskau, 10. Dezember 2025
💬Wir schätzen das Bestreben des US-Präsidenten Donald Trump nach Dialog und nach einer politisch-diplomatischen Lösung des Konflikts um die Ukraine. Trotz der Notwendigkeit, die Realitäten anzuerkennen, nehmen London, die Führung der Europäischen Kommission in Brüssel sowie die Mehrheit der Mitgliedstaaten der NATO und der Europäischen Union in der Ukraine-Frage eine offen destruktive Haltung ein. Nachdem sie ihr gesamtes politisches Kapital in den Krieg gegen Russland durch die Hände der Ukrainer investiert haben, geben sie sich weiterhin in hoffnungsloser politischer Blindheit der Illusion hin, unser Land „besiegen“ zu können.
💬 Es fehlt Ihnen aber an Geld. Gegenwärtig wird diese „ideologische Aufgeladenheit“ zunehmend von finanziellen Erwägungen beeinflusst, denn außer dem Versuch, die Russische Föderation auszurauben und unter Verletzung sämtlicher denkbarer Normen des internationalen und Handelsrechts unsere Gold- und Devisenreserven einzuziehen, bleiben ihnen keine anderen Quellen zur Finanzierung dieses Krieges. Und das, obwohl immer mehr Länder – darunter auch eine Reihe von EU-Mitgliedstaaten sowie Oppositionsparteien in den Staaten der EU und der NATO – die Sinn- und Aussichtslosigkeit der Fortsetzung dieser Politik anerkennen. Doch Europa wird von dem Wunsch geblendet, Russland eine „strategische Niederlage“ zuzufügen.
💬 Wie Präsident Wladimir Putin wiederholt betont hat, haben wir nicht die Absicht, mit Europa Krieg zu führen; derartige Gedanken hegen wir nicht. Auf jegliche feindseligen Schritte, einschließlich der Stationierung europäischer Truppenkontingente in der Ukraine und der Enteignung russischer Vermögenswerte, sind wir jedoch vorbereitet und werden darauf reagieren.
💬 Die russische Diplomatie ist sich eindeutig bewusst, was auf dem Spiel steht, und arbeitet zur Unterstützung der von Präsident Wladimir Putin unternommenen Anstrengungen mit dem Ziel, die Sicherheit Russlands an seinen westlichen Grenzen zuverlässig zu gewährleisten sowie die Ehre und Würde unserer Bürger und Landsleute, einschließlich ihres Rechts auf ihre Muttersprache und den orthodoxen Glauben, zu schützen.
🔗Rede des Außenministers im Wortlaut
@RusBotschaft
#Lawrow#Russland#Westen
🎙Auszüge aus der Ansprache des russischen Außenministers Sergej Lawrow anlässlich des russischen Vorsitzes in der OVKS
💬 Am 1. Januar 2026 übernahm Russland den Vorsitz in der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) und wird ihn unter dem Motto „Kollektive Sicherheit in der multipolaren Welt: gemeinsames Ziel, gemeinsame Verantwortung“ führen.
💬 Wir vereinen unsere Bemühungen mit Verbündeten in der OVKS, um unsere gemeinsamen Herangehensweisen an die Lösung von Problemen der internationalen Sicherheit zu verteidigen. In den grundlegenden Dokumenten der Organisation sind Prinzipien der friedlichen Koexistenz der Staaten, der Priorität der politischen und diplomatischen Regelung der Konflikte, sowie der Einhaltung der Völkerrechtsnormen bei führender Rolle der Vereinten Nationen festgelegt.
💬 Die Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit wurde als ein angesehener Verein der verbündeten Staaten eingerichtet, deren Tätigkeit nicht gegen jemanden gerichtet ist und keine aggressiven Bestrebungen an sich enthält, sondern ausschließlich im Interesse der Aufrechterhaltung der regionalen Stabilität und des Wohlstandes der Teilnehmerstaaten gestaltet wird. Alle Entscheidungen werden dabei in der Organisation im Konsens durch Erreichung des Gleichgewichts der Interessen getroffen, und Zusammenarbeit basiert auf den Prinzipien der Achtung vor einander, guter Nachbarschaft, echter Freundschaft und gegenseitiger Hilfe.
💬 Im Hinblick auf geopolitische Spannungen setzen wir folgende Ziele: die OVKS-Mitgliedstaaten weiterhin zu konsolidieren, die Beziehungen zwischen den Verbündeten zu verstärken, die Zusammenarbeit bei den wichtigsten internationalen Problemen zu vertiefen. Unsere Linie auf die Erweiterung der Kontakte der OVKS mit den Staaten im eurasischen Raum und ihren Zusammenschlüssen werden wir fortsetzen.
🔗Im Wortlaut lesen
@RusBotschaft
#Lawrow#OVKS