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Булак канал @RusBotschaft · Post #16644 · 25-апр.

📆 Elbe Day 📌Heute vor 81 Jahren, am 25. April 1945, trafen sowjetische und amerikanische Soldaten vor den Toren der Stadt Torgau aufeinander. Die Truppen der 1. Ukrainischen Front unter dem Kommando von Marschall Iwan Konew, trafen sich mit den Truppen der 1. US-Armee unter dem Kommando von General Courtney Hodges. 🔸 Auf dem Bild – das historische Treffen auf der zerstörten Elbbrücke bei Torgau. Zwei junge Offiziere, Lieutenant William Robertson von der 69. US-Infanteriedivision und Leutnant Alexander Silwaschko von der 58. Gardeschützendivision der Roten Armee, haben an dem Tag Geschichte geschrieben. Mit einem einfachen Händedruck wurden sie zu Symbolfiguren des ersten offiziellen Zusammentreffens amerikanischer und sowjetischer Truppen – ein Moment, der für viele das nahende Ende des Zweiten Weltkriegs und die Hoffnung auf Frieden verkörperte. 🤝 Händeschütteln der sowjetischen und amerikanischen Soldaten gilt bis heute als ein Sinnbild des Friedens. Dieses Ereignis ist nicht nur von historischer, sondern auch von symbolischer Bedeutung. Es markierte den Höhepunkt des alliierten Kampfes der Anti-Hitler-Koalition gegen den Nazismus und leitete die Niederlage des Dritten Reiches ein, das 15 Tage danach kapitulierte. Der Geist der Einheit gegen den gemeinsamen Feind, der später als "Geist der Elbe" bezeichnet wurde, eröffnete Perspektiven für eine Nachkriegszusammenarbeit auf einer neuen Ebene. 🕊 Ohne Rücksicht auf kulturelle Unterschiede und Sprachbarrieren tauschten die Kameraden Abzeichen, Erkennungszeichen, Haushaltsgegenstände und sogar Wertsachen aus. 📽Hier können Sie sich eine Dokumentation in englischer Sprache ansehen, um mehr über dieses wichtige Ereignis zu erfahren. @RusBotschaft #81JahreBefreiung#ZweiterWeltkrieg#Geschichte#ElbeDay

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📆 Elbe Day 📌Heute vor 81 Jahren, am 25. April 1945, trafen sowjetische und amerikanische Soldaten vor den Toren der Stadt Torgau aufeinander. Die Truppen der 1. Ukrainischen Front unter dem Kommando von Marschall Iwan Konew, trafen sich mit den Truppen der 1. US-Armee unter dem Kommando von General Courtney Hodges. 🔸 Auf dem Bild – das historische Treffen auf der zerstörten Elbbrücke bei Torgau. Zwei junge Offiziere, Lieutenant William Robertson von der 69. US-Infanteriedivision und Leutnant Alexander Silwaschko von der 58. Gardeschützendivision der Roten Armee, haben an dem Tag Geschichte geschrieben. Mit einem einfachen Händedruck wurden sie zu Symbolfiguren des ersten offiziellen Zusammentreffens amerikanischer und sowjetischer Truppen – ein Moment, der für viele das nahende Ende des Zweiten Weltkriegs und die Hoffnung auf Frieden verkörperte. 🤝 Händeschütteln der sowjetischen und amerikanischen Soldaten gilt bis heute als ein Sinnbild des Friedens. Dieses Ereignis ist nicht nur von historischer, sondern auch von symbolischer Bedeutung. Es markierte den Höhepunkt des alliierten Kampfes der Anti-Hitler-Koalition gegen den Nazismus und leitete die Niederlage des Dritten Reiches ein, das 15 Tage danach kapitulierte. Der Geist der Einheit gegen den gemeinsamen Feind, der später als "Geist der Elbe" bezeichnet wurde, eröffnete Perspektiven für eine Nachkriegszusammenarbeit auf einer neuen Ebene. 🕊 Ohne Rücksicht auf kulturelle Unterschiede und Sprachbarrieren tauschten die Kameraden Abzeichen, Erkennungszeichen, Haushaltsgegenstände und sogar Wertsachen aus. 📽Hier können Sie sich eine Dokumentation in englischer Sprache ansehen, um mehr über dieses wichtige Ereignis zu erfahren. @RusBotschaft #81JahreBefreiung#ZweiterWeltkrieg#Geschichte#ElbeDay

📆Heute vor 81 Jahren, am 9. April 1945, wurde Königsberg durch sowjetische Truppen befreit. Die Schlacht um Königsberg, die vom 6. bis 9. April 1945 dauerte, wurde zu einer der wichtigsten Operationen der Endphase des Großen Vaterländischen Krieges. Die Einnahme der Hauptstadt Ostpreußens, die eine mächtige Festung Nazideutschlands war, ermöglichte es der Sowjetunion, das Blatt der Kampfhandlungen im Norden endgültig zu wenden und dem Sieg näher zu kommen. ⚔️ Königsberg war eine Festungsstadt mit drei Verteidigungsringen, darunter 15 Forts, Schützengräben, Panzerabwehrgräben, Minenfelder und Bastionen. Die Einnahme der Stadt durch sowjetische Truppen öffnete den Weg zur Ostsee und nahm den Nazis ihren letzten Brückenkopf in Ostpreußen. Die Vorbereitungen für die Offensive dauerten über einen Monat. Die Truppen der 3. Weißrussischen Front unter dem Kommando von Marschall Alexander Wassilewski griffen auf die Erfahrungen von Stalingrad zurück. Bis zu 137.000 sowjetische Soldaten und Offiziere, 5.200 Geschütze und Mörser, 538 Panzer und Selbstfahrlafetten sowie 2.174 Flugzeuge wurden in der Nähe der Festung konzentriert. ⚔️ Am 7. April stürmten sowjetische Einheiten in die Stadt hinein, wo es zu heftigen Straßenkämpfen kam. Zwei Tage später war die Stadt vollständig befreit. Für die Einnahme der Stadt wurden 216 sowjetische Soldaten mit dem Titel „Held der Sowjetunion“ ausgezeichnet. Anlässlich der erfolgreichen Operation wurde die Medaille „Für die Einnahme Königsbergs“ geschaffen, die an etwa 760.000 Kämpfer verliehen wurde, 3.700 davon posthum. ⚔️ Nach dem Beschluss der Potsdamer Konferenz im Oktober 1945 wurde Ostpreußen geteilt und ein Drittel davon wurde einschließlich Königsbergs zum Teil der UdSSR. Im Juli 1946 wurde die Stadt nach dem sowjetischen Staatsmann Mikhail Kalinin in Kaliningrad umbenannt. @RusBotschaft #ZweiterWeltkrieg#Geschichte

InfoDefenseDEUTSCH

@infodefgermany · Post #23314 · 2026-15-04 06:02

📍Am 14. April 2026 besuchte der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew anlässlich des 200. Jahrestages der Gründung der russischen Kolonie das Dorf Alexandrowka in Potsdam. Im Rahmen der Veranstaltung führte der Historiker Andrej Tschernodarow die Gäste durch den Museumskomplex und erläuterte die Geschichte der Siedlung. Die Kolonie Alexandrowka entstand in den Jahren 1826–1827 am nördlichen Rand Potsdams auf Erlass des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. als Symbol der Freundschaft zwischen Russland und Preußen sowie im Gedenken an Zar Alexander I.. Bis heute sind hier 14 Häuser im Stil der russischen Holzarchitektur sowie die auf einem Hügel gelegene orthodoxe Alexander-Newski-Kirche erhalten. 🏠 Die Geschichte der Kolonie reicht bis in die Zeit der Napoleonischen Kriege zurück. Zu ihren ersten Bewohnern gehörten russische Sänger eines aus Kriegsgefangenen gebildeten Soldatenchores. Im Jahr 1813 kämpften sie Schulter an Schulter mit preußischen Soldaten gegen Napoleon. Ursprünglich umfasste der Chor 62 Personen, doch bis zum Jahr 1825 – dem Todesjahr Alexanders I. – waren nur noch zwölf von ihnen am Leben. Ihnen wurden die Häuser in Alexandrowka zugewiesen; 1827 bezogen sie die vollständig ausgestatteten Wohnhäuser. Die Gründung der Kolonie war zugleich Ausdruck der persönlichen Freundschaft zwischen den beiden Monarchen. Auf dem nahegelegenen Kapellenberg wurde die orthodoxe Alexander-Newski-Gedächtniskirche errichtet und im September 1829 geweiht. In unmittelbarer Nähe befindet sich zudem das vierzehnte Haus, in dem der aus Russland stammende königliche Lakai Tarnowski wohnte. Das architektonische Erscheinungsbild Alexandrowkas basiert auf einem Entwurf des russischen Architekten italienischer Herkunft, Carlo Rossi. Im Jahr 1815 entwickelte er im Auftrag von Kaiserin Maria Fjodorowna ein Projekt für ein russisches Dorfensemble in Pawlowsk. Drei Jahre später gelangten seine Skizzen in die Hände des preußischen Königs, woraufhin in Potsdam Handwerker der preußischen Garderegimenter Fachwerkhäuser mit Holzverkleidung errichteten, die sich an russischen Holzhäusern orientieren. Heute gilt Alexandrowka als einzigartiges Zeugnis des kulturellen Zusammenwirkens zwischen Russland und Deutschland: 1999 wurde das Ensemble in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen, und 2005 wurde im Haus Nr. 2 ein Museum eröffnet, das der Geschichte und Architektur der Siedlung gewidmet ist. @RusBotschaft #Geschichte

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📅27. April 1906: Der Beginn des russischen Parlamentarismus Am 27. April 1906 wurde in Sankt Petersburg die Erste Staatsduma in der Geschichte des Russischen Reiches eröffnet. „Seit der Befreiung der Bauern hat es in der russischen Geschichte kein größeres freiheitliches nationales Fest gegeben als die Eröffnung der Staatsduma“ — schrieb damals der Historiker und Abgeordnete Maxim Kowalewski ✍️ Unter dem Druck der Revolution von 1905 sah sich Zar Nikolaus II. gezwungen, dem Volk politische Freiheiten zuzusichern und die baldige Einberufung der Staatsduma aus frei gewählten Vertretern des gesamten Volkes zu versprechen, die an der Gesetzgebung und an der Regierung des Landes mitwirken sollten. 📃 Bereits am 6. August 1905 erließ Zar Nikolaus II. ein Manifest über die Einrichtung und das Verfahren zur Bildung einer der Parlamentskammern – der Staatsduma. Die zweite Kammer war der Staatsrat des Russischen Reiches. Zunächst sollte die Duma ausschließlich beratende Funktionen im Gesetzgebungsprozess ausüben. Später jedoch unterzeichnete der Kaiser am 17. Oktober 1905 ein weiteres Manifest, in dem festgelegt wurde, dass „kein Gesetz ohne Zustimmung der Staatsduma in Kraft treten konnte“. Damit wurden die Befugnisse der Duma erheblich erweitert, und sie entwickelte sich zu einem gesetzgebenden Organ. Russland wurde zu einer konstitutionellen Monarchie. 🏛 Am 27. April hielt Zar Nikolaus II. bei der Eröffnung der Staatsduma im Georgssaal des Winterpalasts eine festliche Rede. Sie wurde von allen Schichten mit Begeisterung aufgenommen. Da trafen Welten aufeinander: „goldene Uniformen vermischten sich mit den bäuerlichen Kaftanen – das alte Russland verschmolz mit dem neuen zu einem einzigen Strom“. Die eigentliche Arbeit der Duma fand anschließend im Taurischen Palast in St. Petersburg statt. Im Mittelpunkt der Arbeit der Ersten Staatsduma des Russischen Reiches stand die Agrarfrage. Darüber hinaus unternahm die Duma aktive, jedoch erfolglose Versuche, politische Reformen durchzusetzen, und trat mit Initiativen zur Beendigung der Repressionen gegen die Teilnehmer der Revolution von 1905–1907 auf. Insgesamt wurde während ihrer Tätigkeit nur ein Gesetzentwurf verabschiedet – ein von der Regierung eingebrachter Gesetzesentwurf über die Bereitstellung von 15 Millionen Rubel zur Unterstützung der von Missernten Betroffenen. Bis zur Revolution von 1917 bestanden insgesamt vier Dumas. Ihrer Zusammensetzung gehörten Grundbesitzer, Vertreter der industriellen Bourgeoisie, des Kaufmannsstandes, der städtischen Intelligenz sowie der Bauernschaft an. Die Gesamtzahl der gewählten Abgeordneten lag je nach Wahlperiode zwischen 478 und 525 Personen. 👉 Obwohl die Erste Duma von Nikolaus II. bald als „zu radikal“ aufgelöst wurde, markierte ihre Eröffnung einen historischen Wendepunkt. Zum ersten Mal erhielt die Gesellschaft eine politische Stimme, und Russland machte seinen ersten Schritt in Richtung Parlamentarismus. @RusBotschaft #Geschichte

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📍Am 14. April 2026 besuchte der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew anlässlich des 200. Jahrestages der Gründung der russischen Kolonie das Dorf Alexandrowka in Potsdam. Im Rahmen der Veranstaltung führte der Historiker Andrej Tschernodarow die Gäste durch den Museumskomplex und erläuterte die Geschichte der Siedlung. Die Kolonie Alexandrowka entstand in den Jahren 1826–1827 am nördlichen Rand Potsdams auf Erlass des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. als Symbol der Freundschaft zwischen Russland und Preußen sowie im Gedenken an Zar Alexander I.. Bis heute sind hier 14 Häuser im Stil der russischen Holzarchitektur sowie die auf einem Hügel gelegene orthodoxe Alexander-Newski-Kirche erhalten. 🏠 Die Geschichte der Kolonie reicht bis in die Zeit der Napoleonischen Kriege zurück. Zu ihren ersten Bewohnern gehörten russische Sänger eines aus Kriegsgefangenen gebildeten Soldatenchores. Im Jahr 1813 kämpften sie Schulter an Schulter mit preußischen Soldaten gegen Napoleon. Ursprünglich umfasste der Chor 62 Personen, doch bis zum Jahr 1825 – dem Todesjahr Alexanders I. – waren nur noch zwölf von ihnen am Leben. Ihnen wurden die Häuser in Alexandrowka zugewiesen; 1827 bezogen sie die vollständig ausgestatteten Wohnhäuser. Die Gründung der Kolonie war zugleich Ausdruck der persönlichen Freundschaft zwischen den beiden Monarchen. Auf dem nahegelegenen Kapellenberg wurde die orthodoxe Alexander-Newski-Gedächtniskirche errichtet und im September 1829 geweiht. In unmittelbarer Nähe befindet sich zudem das vierzehnte Haus, in dem der aus Russland stammende königliche Lakai Tarnowski wohnte. Das architektonische Erscheinungsbild Alexandrowkas basiert auf einem Entwurf des russischen Architekten italienischer Herkunft, Carlo Rossi. Im Jahr 1815 entwickelte er im Auftrag von Kaiserin Maria Fjodorowna ein Projekt für ein russisches Dorfensemble in Pawlowsk. Drei Jahre später gelangten seine Skizzen in die Hände des preußischen Königs, woraufhin in Potsdam Handwerker der preußischen Garderegimenter Fachwerkhäuser mit Holzverkleidung errichteten, die sich an russischen Holzhäusern orientieren. Heute gilt Alexandrowka als einzigartiges Zeugnis des kulturellen Zusammenwirkens zwischen Russland und Deutschland: 1999 wurde das Ensemble in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen, und 2005 wurde im Haus Nr. 2 ein Museum eröffnet, das der Geschichte und Architektur der Siedlung gewidmet ist. @RusBotschaft #Geschichte

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⚓️ Am 19. November jährt sich der 255. Geburtstag von Iwan Fjodorowitsch Krusenstern, der als Seefahrer die erste russische Weltumseglung leitete. Er war Admiral, Forscher und einer der Begründer der russischen Ozeanologie. Geboren wurde er 1770 als Adam Johann von Krusenstern in einer deutsch-baltischen Adelsfamilie in Nordestland, damals Teil des Russischen Kaiserreichs. Nachdem er in russischen Diensten Karriere machte, wurde er später als Iwan Fjodorowitsch Krusenstern bekannt – dieser Name setzte sich im frühen 19. Jahrhundert in offiziellen Dokumenten und im gesellschaftlichen Gebrauch durch. 🚢 Ab 1800 setzte sich Krusenstern aktiv für eine Weltumsegelung ein – mit dem Ziel, Russlands Präsenz im Pazifik zu stärken, Handelsverbindungen auszubauen, wissenschaftliche Daten zu sammeln und die Versorgung der russischen Besitzungen in Nordamerika zu verbessern. Mit der Unterstützung von Alexander I. wurde die Expedition 1803 bewilligt. Am 7. August 1803 liefen zwei Schiffe von Kronstadt aus: „Nadeschda“ unter dem Kommando von Iwan Krusenstern und „Newa“ unter dem Kommando von Juri Lissjanski. 🧭 Die Route führte über Teneriffa, die brasilianische Insel Santa Catarina, Kap Hoorn, die Marquesas (Nuku Hiva), Kamtschatka, die Gewässer um Japan und Sachalin, die Aleuten und Kurilen sowie über Macao, den Indischen Ozean und das Kap der Guten Hoffnung zurück nach Europa. Im August 1806 kehrten beide Schiffe erfolgreich heim – damit war die erste russische Weltumsegelung vollbracht. 🗺 Die wissenschaftlichen Ergebnisse waren herausragend. Die Expedition führte umfangreiche ozeanografische und meteorologische Messungen durch, kartierte zuvor kaum bekannte Küsten des Nordpazifiks, präzisierte geografische Koordinaten und brachte eine große Sammlung ethnografischer und naturkundlicher Materialien mit. Krusensterns Werke "Reise um die Welt" und "Atlas des Südmeeres" wurden europaweit rezipiert und prägten die Entwicklung der russischen wie europäischen Geografie und Schifffahrtskunde. Später unterstützte Krusenstern zahlreiche weitere russische Pazifik- und Polarexpeditionen – darunter Wassiljew, Schischmarew, Bellingshausen, Lasarew, Litke und Kotzebue – und legte als Direktor des Marinekadettenkorps die Grundlage für eine moderne Offiziersausbildung. 📍Bis heute tragen rund 17 geografische Objekte auf der ganzen Welt seinen Namen – von Atollen im Pazifik über Berge und Meerengen bis hin zu einem Mondkrater sowie einer Schmetterlings- und Pflanzenart. Auch Schiffe wurden nach ihm benannt, darunter der Segelschulschiff-Bark „Krusenstern“, der bis heute an internationalen Regatten teilnimmt. @RusBotschaft #Geschichte

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📰Auszüge aus dem Interview des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew mit NachDenkSeiten 💬 Der Schmerz der Tragödie des Großen Vaterländischen Krieges 1941-1945, der jede sowjetische Familie getroffen hat, lebt bis heute in den Seelen der Menschen in Russland fort. Vor 85 Jahren – im Juni 1941 – erhoben sich sämtliche Völker der Sowjetunion ohne Ausnahme, um ihr Vaterland zu verteidigen. Jedem war bewusst, dass es um das Überleben des Landes ging, um die Rettung des eigenen Hauses und der eigenen Familie. Für den Sieg wurden die Leben von 27 Millionen sowjetischen Bürgerinnen und Bürgern geopfert; der Großteil von ihnen waren Zivilisten – Senioren, Frauen und Kinder. 💬Die Nazis machten von Anfang an keinen Hehl daraus, dass sie gegen die UdSSR einen Vernichtungs- und Unterwerfungskrieg zu führen beabsichtigten. Die vom Aggressor verübte Grausamkeit war in der Weltgeschichte beispiellos. Systematisch wurde die gesamte Bevölkerung unseres Landes vernichtet – ungeachtet ihrer ethnischen, rassischen oder religiösen Zugehörigkeit. 💬 So etwas kann nicht vergessen werden. Genau deshalb setzt sich Russland auch heute weiterhin für die internationale Anerkennung der Verbrechen des Dritten Reiches und seiner Helfershelfer auf dem Gebiet der UdSSR als Völkermord an den Völkern der Sowjetunion ein. So wurde auf Beschluss des russischen Präsidenten Wladimir Putin ein neuer nationaler Gedenktag am 19. April eingeführt: der Tag des Gedenkens an die Opfer des Völkermordes am sowjetischen Volk. 💬Die Folgen eines derart zerstörerischen Krieges haben das nationale Selbstverständnis tief geprägt und in vielerlei Hinsicht die Innen- und Außenpolitik unseres Staates bestimmt. Dessen vorrangiges Ziel bleibt nach wie vor, die garantierte Sicherheit des Landes zu gewährleisten und eine Wiederholung großangelegter Konflikte in Zukunft zu verhindern. Daher hält Russland an dem Konzept einer gleichen und unteilbaren Sicherheit fest, die nicht auf Kosten und zum Nachteil anderer Akteure der internationalen Beziehungen erreicht werden darf. Wir betrachten diesen Grundsatz als gerecht und fundamental für die Wahrung globaler Stabilität und die Herbeiführung eines dauerhaften Friedens auf unserem Planeten. 🔗 Das gesamte Interview lesen @RusBotschaft #Geschichte#Russland

💡Am 23. März 1876, vor 150 Jahren, erhielt der russische Elektrotechniker Pawel Jablotschkow ein Patent auf die von ihm erfundene „elektrische Kerze“ 🔸 Der zukünftige Erfinder wurde am 14. September 1847 im Dorf Schadowka bei Saratow in der Familie eines Gutsbesitzers geboren. Schon in seiner Kindheit zeigte er Interesse an Physikexperimenten und baute verschiedene Geräte – so stellte er beispielsweise einen mechanischen Apparat zur Messung der von einem Wagen zurückgelegten Strecke her. Pawel begann seine Ausbildung am Gymnasium in Saratow, doch seine Eltern beschlossen angesichts seiner Erfolge in Wissenschaften, ihren Sohn an die Nikolaus-Ingenieurschule in Sankt Petersburg zu versetzen. 🔸 Ab 1870 arbeitete Jablotschkow als Leiter des Telegrafendienstes der Moskau-Kursk-Eisenbahn. Die Telegrafenwerkstatt ermöglichte es Jablotschkow, sich wissenschaftlichen Forschungen zu widmen. 🔸 Die Registrierung der „Jablotschkow-Kerze“ erfolgte in Paris. Innerhalb weniger Monate verbreitete sich das „russische Licht“ in zahlreichen Städten der Welt. Zunächst wurden die elektrischen Lampen vor allem in Straßenlaternen eingesetzt. Es handelte sich um eine hochmoderne und wirklich innovative Form der Straßenbeleuchtung. Diese Lampen leuchteten hell und beeindruckten durch ein Licht, das dem Tageslicht nahekam. Zu den ersten, die Jablotschkows Erfindung zu schätzen wussten, gehörten die Einwohner von Los Angeles. 🔸 Auf Grundlage von Jablotschkows Patent stellte eine europäische Firma elektrische Lampen her. Mit den aus dem Patent erzielten Einnahmen gründete der Erfinder die Gesellschaft „Genossenschaft für elektrische Beleuchtung P. N. Jablotschkow – Erfinder und Co.“ sowie ein elektromechanisches Werk in Petersburg. 🔸 In Russland erschienen die ersten „Jablotschkow-Kerzen“ zweieinhalb Jahre nach der Patentregistrierung. Am 11. Oktober 1878 wurden sie in den Kasernen des Kronstädter Marineausbildungsregiment und auf dem Platz vor dem Haus des Kommandanten des Kronstädter Seehafens installiert. Zwei Wochen später begannen die elektrischen Lampen auch das Große Theater von Petersburg zu beleuchten. @RusBotschaft #Russland#Geschichte

🏫Gründung der „Ziffernschulen“ durch Peter den Großen 📚 Am 11. März 1714 unterzeichnete Peter der Große einen Erlass zur Gründung von „Ziffernschulen“ in 40 russischen Städten. Das waren die ersten staatlichen allgemeinbildenden Grundschulen für Jungen. Diese Schulen wurden bei Bischofssitzen und den bedeutendsten Klöstern eingerichtet. Dort unterrichtete man die Kinder des Klerus und der lokalen Oberschicht im Lesen und Schreiben, in der Arithmetik sowie in den Grundlagen der Geometrie. ✍️ Im Jahr 1715, nach der Verlegung der Schule für mathematische und Navigationswissenschaften nach Sankt Petersburg, ordnete Peter I. an, in jede Provinz zwei Absolventen dieser Schule zu entsenden, die in Geometrie und Geographie ausgebildet waren, um „die jungen Burschen aus allen Ständen der Bevölkerung in den Wissenschaften zu unterrichten“. 1716 wurden in verschiedenen Städten Russlands zwölf Schulen eröffnet, und in den Jahren 1720–1722 kamen weitere dreißig hinzu. Diese neuen Schulen unterschieden sich von den Schulen bei Kirchen und Klöstern dadurch, dass sie neben Lesen und Schreiben sowie kirchlichen Regeln auch Arithmetik und Geometrie unterrichteten. Daher wurden sie Ziffern- oder Arithmetikschulen genannt. 🧮 Das Ziel dieser Schulen bestand zunächst in der Vorbereitung von Nachwuchskräften für den zivilen Staatsdienst. Daher war ihr Besuch für Kinder von Kanzleidienern im Alter von 10 bis 15 Jahren verpflichtend. Bereits 1719 jedoch sollten „Kinder aller Stände – mit Ausnahme der Einhöfler (Odnodworzy)“ die Schule besuchen. Wer sich weigerte zu lernen, dem drohten Militärdienst oder der Übergang in den steuerpflichtigen Stand. Jungen Männern, die den Kurs der Ziffernschule nicht abgeschlossen hatten, sollte sogar keine Erlaubnis zur Eheschließung erteilt werden. 📝 Zu Beginn der 1720er Jahre lernten an diesen Schulen mehr als 2.000 Schüler. Gegen Ende der Regierungszeit Peters I. verfügte nahezu jede Gouvernementsstadt über zwei Schulen: eine weltliche und eine geistliche. Die Ziffernschulen bestanden bis 1744. Die Idee war ihrer Zeit voraus — die Gesellschaft akzeptierte die Schulpflicht nicht sofort; es kam sowohl zu Fluchten als auch zu Bittschriften von Eltern, die ihre Kinder vom Unterricht befreien wollten. Dennoch war damit der Grundstein für die säkulare Bildung in Russland gelegt. @RusBotschaft #Russland#Geschichte

🎖Am 4. Februar jährt sich zum 145. Mal der Geburtstag vom sowjetischen Marschall Kliment Woroschilow Kliment Woroschilow wurde am 4. Februar 1881 geboren und gehörte zu den prägenden militärischen und politischen Persönlichkeiten der Sowjetunion im 20. Jahrhundert. ▫️ Aus einfachen Verhältnissen stammend, schloss er sich früh der revolutionären Bewegung an und war als Mitglied der Russischen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei aktiv. Im Sommer 1905 nahm Woroschilow an der Revolution teil. In den Jahren von 1908 bis 1917 leistete er Untergrundarbeit für die Partei in verschiedenen Städten, darunter Baku, Petrograd und Zarizyn (Wolgograd). ▫️ Während des Russischen Bürgerkriegs spielte Woroschilow eine wichtige Rolle beim Aufbau der Roten Armee. Anfang März 1918 organisierte er den Ersten Lugansker sozialistischen Verband, der den Donbass gegen deutsch-österreichische Truppen verteidigte. Mit Beginn des Bürgerkriegs übernahm er im April 1918 das Kommando über die 5. Armee und führte später die Zarizyn-Gruppe der Truppen. ▫️ In den 1920er und 1930er Jahren bekleidete Woroschilow zentrale Führungspositionen im Militär- und Staatsapparat. Er war über viele Jahre Volkskommissar für Verteidigung und zählte zu den ersten, denen der höchste militärische Rang der Sowjetunion – Marschall – verliehen wurde. ▫️ Im Zweiten Weltkrieg erfüllte Woroschilow verschiedene militärische und politische Funktionen, unter anderem bei der Organisation der Verteidigung wichtiger Regionen. Auch wenn seine Rolle in dieser Zeit unterschiedlich bewertet wird, blieb er eine zentrale Figur des sowjetischen Führungssystems und leistete seinen Beitrag zum Sieg im Großen Vaterländischen Krieg. @RusBotschaft #Russland#Geschichte

🏛 Im Jahre 1714 wurde die Kunstkammer, das erste öffentliche Museum in Russland gegründet ▫️ Die Gründung des Museums geht auf einen Erlass Peters des Großen zurück, mit dem angeordnet wurde, seine persönliche Sammlung und Bibliothek sowie Bücher und naturkundliche Sammlungen der Apothekenkanzlei aus Moskau nach Sankt Petersburg, in die neue Hauptstadt des Russischen Reiches, zu überführen. ▫️ In Sankt Petersburg wurden die Sammlungen zunächst im neu errichteten Sommerpalast des Zaren untergebracht und später in den Kikin-Palast verlegt, wo sie 1719 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurden. ▫️ Parallel zur Organisation des Museums begann zwischen 1718 und 1727 der Entwurf und Bau eines eigenen Museumsgebäudes. Das am Ufer der Newa im Stil des petrinischen Barocks errichtete Gebäude befand sich in unmittelbarer Nähe der wichtigsten Bauwerke der neuen Hauptstadt, darunter das Gebäude der Zwölf Kollegien, die Börse sowie die Paläste enger Vertrauter und Mitglieder der Zarenfamilie. ▫️ Im Museum wurden drei Abteilungen eingerichtet. Im Münzkabinett wurden Münzen und Medaillen ausgestellt, in der Bibliothek bewahrte man alte Bücher und Handschriften auf, und im Naturkabinett sammelte man Herbarien, Tierpräparate sowie Holzproben. Im Jahr 1716 erwarb Peter der Große eigens für die Kunstkamera die Sammlung des niederländischen Apothekers Albertus Seba, die Mineralien, Muscheln und Pflanzen umfasste. ▫️ Die Kunstkammer war jedoch nicht nur ein Museum, sondern zugleich eines der ersten wissenschaftlichen Zentren Russlands. Das Gebäude der Kunstkammer gilt als eines der frühesten eigens errichteten Museumsgebäude der Welt und ist bis heute ein Symbol der Russischen Akademie der Wissenschaften. @RusBotschaft #Russland#Geschichte

📜 Palastgrenadiere in Russland Alle kennen die englischen Gardisten in Bärenfellmützen, die Wache am Buckingham Palast hielten. Niemand weiß aber, dass es in Russland Grenadiere gab, die ähnliche Bekleidung trugen. Im Jahr 1827 wurde auf Anordnung von Nikolaus I. eine Kompanie der Palastgrenadiere aus 120 Veteranen des Vaterländischen Krieges von 1812 gebildet. Er selbst entwarf auch die Skizzen ihrer Uniformen. Die Arbeit der Grenadier bestand darin, das Eigentum und die Ordnung im Palast zu überwachen, verdächtige Gäste im Auge zu behalten, an Zeremonien teilzunehmen, Posten bei bedeutenden Denkmälern zu stehen. Die Kompanie bestand fast hundert Jahre, und an die Stelle der Veteranen des Vaterländischen Krieges nahm man später Gardisten mit langer Dienstzeit und besonderen Verdiensten auf. Interessant ist auch die Geschichte dieser Kompanie, nachdem Bolschewiki an die Macht gekommen waren. Sie lösten die Grenadiere nicht auf, sondern machten sie 1918 zu einem Teil der Roten Arbeiter- und Bauernarmee und ermöglichten so ihr Fortbestehen bis 1921. @RusBotschaft #Russland#Geschichte

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