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Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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Жарыяланган 29-янв.
Vor kurzem haben die Mannheimer Philharmoniker (Baden-Württemberg) das für den 22. Februar 2026 geplante Konzert des weltweit anerkannten russischen virtuosen Geigers Vadim Repin abgesagt. 🎼 Wir sind sicher, dass Kultur und Musik seit Jahrzehnten als universelle Mittel des Dialogs fungieren, die dazu bestimmt sind, Menschen zu verbinden und ihr gegenseitiges Verständnis zu fördern. Deswegen laden wir Sie herzlich zum Online-Konzert„Prokofiev - Violin Concerto No 2 in G minor, Op 63“ von Vadim Repin ein. Genießen Sie gute klassische Musik! Videos: medici tv, Classical Vault 1 @RusBotschaft
Жарыяланган 29-янв.
📽Das 6. Internationale Festival „Werteorientierte Filme“ Vom 21. bis 28. April 2026 findet das 6. Internationale Festival „Werteorientierte Filme“ statt. Hauptveranstaltungsort ist das Museum des Sieges auf dem Poklonnaja-Hügel in Moskau. Für die Teilnahme am Wettbewerbsprogramm können Filme aus Russland sowie aus den Ländern des nahen und fernen Auslands eingereicht werden. Zugelassen sind Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilme in Lang- und Kurzfilmformat sowie Spezialreportagen. Die Anträge können bis zum 15. März 2026 über die Website des Festivals eingereicht werden; die Beiträge werden von einer internationalen Jury bewertet. Das Projekt wird seit 2022 umgesetzt. Während des gesamten Festivalzeitraums wurden rund 221 Filme gezeigt; mehr als 516.000 Zuschauer verfolgten die Vorführungen in 77 Regionen der Russischen Föderation. 🔗Mehr Informationen dazu
Жарыяланган 29-янв.
Aus dem Interview des ständigen Vertreters Russlands bei der OSZE Dmitri Poljanski mit der russischen Nachrichtenagentur RBK, 26. Januar 2026 💬 Wir versuchen der OSZE ihre ursprüngliche Rolle zurückzubringen, die darin besteht, einheitliche Sicherheitsstrategie in Europa auszuarbeiten. Seit dem Ende der 90er Jahre verlor die OSZE allmählich ihren primären Sinn und stellt jetzt de facto eine Organisation zur Aufsicht über die Angelegenheiten östlich von Wien dar. Wir haben dagegen gekämpft, die Lage blieb jedoch wegen der Politik der NATO – und später auch der EU –, die die europäische Sicherheit sich untertan gemacht hatten, unverändert. Es geht jetzt darum, dass die OSZE ihre „Raison d’être“ zurückgewinnt, die darin besteht, die EU-Sicherheitskrise zu bewältigen, und zwar zu begreifen, was schiefgelaufen ist, Fehler zu beheben und Garantien auszuarbeiten, um Ähnliches in der Zukunft zu vermeiden. Die Organisation verfügt über Mittel dafür. 💬 Mit großer Besorgnis beobachtet man in Russland, wie Europäer zombifiziert werden, wie ihnen die Idee beigebracht wird, dass Russland eine Gefahr für den Frieden in Europa darstellt. Europa militarisiert sich, wir sehen einen gewissen Revanschismus in Deutschland, was nicht nur für uns besorgniserregend ist, sondern auch für die anderen europäischen Staaten. Deutschland ist leider nicht mehr das Land, mit dem wir sehr enge, ich würde sagen, freundliche Beziehungen pflegten. Das Narrativ über russische Gefahr verbreitete sich unabhängig von der Eskalation des ukrainischen Konflikts. Darüber, dass man gegen Russland kämpfen muss und dafür eine kollektive Linie der EU und NATO notwendig ist, haben die baltischen Staaten und Polen geredet. In Mittel- und Osteuropa hat die ukrainische Krise diese Rhetorik bloß intensiviert. 💬 Die Frage ist, wie Europa ihre Beziehungen zu Russland sieht. Als eine permanente Bedrohung, vor der man sich schützen muss und mit der man nur in denjenigen Bereichen zusammenarbeiten kann, wo dies unvermeidbar ist? Oder als einen Nachbarn, mit dem man respektvoll zusammenleben kann? Ich hoffe, dass die auf der Vernunft basierte Tendenz überwiegen wird und der respektvolle sachliche Dialog mit Russland aufgenommen wird. Zwischen diesen Optionen muss Europa wählen, weil wir uns seit langem schon für einen nachhaltigen Dialog aussprechen. Da Europa alle Beziehungen zu unserem Land zerbrochen hat, muss es das Modell vorschlagen, die den weiteren Dialog ermöglichen würde. 🔗Quelle @RusBotschaft
Жарыяланган 29-янв.
🎙 Direktor des Auslandsnachrichtendienstes der Russischen Föderation Sergej Naryschkin im Interview mit RIA Nowosti (27. Januar 2026): 💬Die „Koalition der Willigen“ versucht mit aller Kraft, den Friedensprozess zur Beilegung des Ukraine-Konflikts zu torpedieren. Einige europäische Staaten bemühen sich darum, Russland im Rahmen künftiger Friedensvereinbarungen völlig inakzeptable Bedingungen aufzuzwingen. Dabei handelt es sich um Forderungen, die nicht nur die Ursachen der Ukraine-Krise außer Acht lassen, sondern auch die internationale Lage erheblich verschärfen und Voraussetzungen für eine weitere Eskalation des Konflikts bis hin zu einem groß angelegten militärischen Zusammenstoß schaffen. Aber die Untergrabung der Friedensvereinbarungen ist nicht das einzige Ziel, das sich die transatlantischen Eliten gesetzt haben. Die Staats- und Regierungschefs mehrerer europäischer Länder bemühen sich sowohl gemeinsam als auch einzeln darum, den Präsidenten der Vereinigten Staaten davon zu überzeugen, erneut die Rolle des Hauptsponsors des Regimes in Kiew zuübernehmen. Dabei versuchen sie, ihn glauben zu machen, Russland habe angeblich kein Interesse an Frieden. Der Präsident der Vereinigten Staaten verfügt jedoch, wie sich zeigt, über ausreichendes politisches Urteilsvermögen, um diesen Provokationen seiner sogenannten Verbündeten nicht nachzugeben. Zwar sind öffentliche Diskussionen über eine sogenannte strategische Niederlage Russlands weitgehend verstummt, jedoch lediglich im öffentlichen Raum. Nach Erkenntnissen des russischen Auslandsnachrichtendienstes setzen die entschieden russlandfeindlichen politischen und militärischen Kreise Europas ihren Kurs fort, den Konflikt in die Länge zu ziehen und den Druck auf Russland in Form von Sanktionen, politischem Zwang, Informations- und Cyberoperationen sowie anderen feindseligen Maßnahmen weiter zu erhöhen. Diese Anstrengungen führen jedoch nicht zu den vom Westen erhofften Ergebnissen. Die russischen Streitkräfte rücken entlang nahezu der gesamten Front systematisch vor. Die Rüstungsindustrie Russlands entwickelt sich dynamisch, und die Wirtschaft zeigt sich widerstandsfähig. Von entscheidender Bedeutung ist jedoch, dass die russische Gesellschaft die Politik des Oberbefehlshabers sowie den Einsatz der russischen Streitkräfte unterstützt. @RusBotschaft #Russland#Ukraine
Жарыяланган 29-янв.
🎞 Digitale Fotoausstellung: Sowjetische Diplomatie im Zweiten Weltkrieg In unserer virtuellen Ausstellung zeigen wir Ihnen den Blick auf die entscheidenden Momente der sowjetischen Diplomatie während des Zweiten Weltkriegs. Seltene, historische Fotografien bieten einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen von internationalen Verhandlungen und der Zusammenarbeit der vier Siegermächte. 👉 Jetzt entdecken auf: https://germany.mid.ru/de/80_jahre_des_gro_en_sieges/ausstellungen_und_publikationen/fotoausstellung_sowjetische_diplomatie_w_hrend_des_zweiten_weltkrieges/ Lassen Sie Ihnen dieses visuelle Zeitdokument nicht entgehen! #SowjetischeDiplomatie#ZweiterWeltkrieg#GeschichteOnline#VirtuelleGalerie#Fotoausstellung#DiplomatenTag
Жарыяланган 28-янв.
📢Der russische Mathematiker Ivan Remizov hat etwas geschafft, das lange Zeit als unmöglich galt. Der Forscher von der Hochschule für Wirtschaft (HSE) in Nischni Nowgorod fand eine universelle Formel zur Lösung besonders schwieriger Differentialgleichungen, die fast zwei Jahrhunderte lang als ausweglos galten.🤓🧮 🖇️ Vereinfacht gesagt: In der Schule lösen wir quadratische Gleichungen mit einer fertigen Formel. In der echten Wissenschaft sieht alles komplizierter aus. Dort begegnet man Gleichungen, die das wirkliche Leben beschreiben, in dem sich ständig alles verändert: Geschwindigkeit, Druck, Gelände, äußere Einflüsse. Solche Aufgaben bilden die Grundlage von Physik, Ingenieurwesen und Ökonomie. Und seit dem 19. Jahrhundert, nachdem Joseph Liouville dies bewiesen hatte, galt es als sicher, dass es für solche Gleichungen keine allgemeine Lösung geben kann. 👨🎓 Ivan Remizov fand jedoch einen cleveren Ausweg. Er erweiterte den Satz der erlaubten mathematischen Operationen und fügte die Berechnung eines Grenzwerts hinzu. Damit konnte er die Lösung aus vielen kleinen Teilen zusammensetzen, fast so, als würde man einen Prozess in einzelne Bilder zerlegen und anschließend wieder zu einem Film zusammenfügen. 🔢 Der Wissenschaftler erklärt es so: Eine komplizierte Gleichung ähnelt einem großen Bild, das man nicht auf einmal erfassen kann. Aber wenn man es in viele kleine Einzelbilder zerlegt und sie schnell durchblättert, erkennt man das vollständige Motiv klar und deutlich. Genau so erhält man die exakte Lösung.😉
Жарыяланган 28-янв.
🎙Aus dem Interview vom stellvertretenden Leiter des Sicherheitsrates der Russischen Föderation Dmitrij Medwedew mit der Zeitung Kommersant, 25. Januar 2026 💬 In einem bestimmten historischen Zeitraum hat der New-Start-Vertrag eine durchaus positive Rolle gespielt. Er trug zur Aufrechterhaltung der strategischen Stabilität bei und reduzierte die Anreize für ein Wettrüsten. Zudem gewährleistete er die notwendige Vorhersehbarkeit im Bereich der strategischen Offensivwaffen. Gleichzeitig hatte die russische Seite eine Reihe von Ansprüchen gegenüber der amerikanischen Seite im Zusammenhang den destruktiven Schritten, die im Widerspruch zu den grundlegenden Prinzipien und Vereinbarungen standen, die in der Präambel des New-START-Vertrags verankert sind. Ohne ihre Berücksichtigung in der Verhandlungsphase wäre der Vertrag überhaupt nicht zustande gekommen. All dies führte letztlich dazu, dass Russland im Jahr 2023 gezwungen war, die Teilnahme am New-START-Vertrag auszusetzen. Dabei lag das Problem nicht in der „Qualität“ des Abkommens selbst, sondern in dem verantwortungslosen Ansatz der USA bei dessen Umsetzung sowie gegenüber dem gesamten Komplex der russisch-amerikanischen Beziehungen. 💬 Im September 2025 brachte Präsident Russlands Wladimir Putin eine konstruktive Initiative ein: sich freiwillig an den Verpflichtungen beider Seiten zu den im New-START-Vertrag festgelegten Obergrenzen für mindestens ein weiteres Jahr nach seinem Ablauf zu halten. Er betonte, dass diese Maßnahme nur dann tragfähig sein kann, wenn die USA in gleicher Weise handeln und keine Schritte unternehmen, die das derzeitige Paritätsverhältnis verletzen. Die Umsetzung der russischen Initiative hätte einen wesentlichen Beitrag zur Gewährleistung der globalen Sicherheit sowie zur Ausweitung des strategischen Dialogs mit den USA leisten können. Eine sachliche offizielle Antwort auf unseren Vorschlag haben wir aus Washington jedoch bislang nicht erhalten. 💬 Sollten wir aus Washington weiterhin keine konkreten Signale erhalten, werden wir von den tatsächlichen Schritten der amerikanischen Seite ausgehen. Wir verfolgen diese aufmerksam und werden dies auch weiterhin tun. Russland ist auf jeden weiteren Verlauf vorbereitet. Neue Bedrohungen unserer Sicherheit werden rechtzeitig und entschieden unterbunden. Hier darf es keinerlei Illusionen geben. 💬 Die Perspektiven für die Wiederaufnahme einer fruchtbaren Zusammenarbeit mit den USA im Bereich der Rüstungskontrolle hängt unmittelbar davon ab, ob es günstige Bedingungen dazu gibt. In erster Linie ist eine grundlegende Normalisierung der russisch-amerikanischen Beziehungen erforderlich. Wir sehen, dass die neue US-Administration versucht, den leichtfertigen und äußerst riskanten Kurs der vorherigen amerikanischen Führung umzudenken, die darauf abzielte, unserem Land eine „strategische Niederlage“ zuzufügen. Dies ist eine Bewegung in die richtige Richtung, doch bislang ist sie noch sehr zaghaft. Wir stehen erst am Anfang dieses Weges, und ein Erfolg ist noch keineswegs garantiert. Es sei sicherzustellen, dass Washington tatsächlich bereit ist, nicht nur verbal, sondern auch faktisch Respekt gegenüber unseren grundlegenden Sicherheitsinteressen zu zeigen und auf gleichberechtigter Basis an einer gemeinsamen Verringerung des Konfliktpotenzials zu arbeiten. 🔗 Quelle @RusBotschaft #Russland#USA
Жарыяланган 28-янв.
▪️Am 27. Januar 2026 jährte sich zum 82. Mal der Tag, an dem sowjetische Truppen die Stadt Leningrad (heute Sankt Petersburg) während des Zweiten Weltkriegs von der deutschen Wehrmacht vollständig befreiten. ▪️Die Blockade von Leningrad in den Jahren 1941-1944 war eine der längsten und grausamsten Belagerungen in der menschlichen Geschichte. Die deutsche Armee hatte die Stadt vollständig von jeglicher Versorgung abgeschnitten, was zu einer humanitären Katastrophe führte.
Жарыяланган 28-янв.
Fotobeweise für Verbrechen der Streitkräfte der Ukraine gegen die Zivilbevölkerung vom 19. bis 25. Januar 2026 ▪️ 20. Januar, Nowaja Adygeja, Republik Adygeja. Angriff mit einem UAV vom Flugzeugtyp. 13 Zivilisten wurden verletzt, darunter zwei Kinder. ▪️21. Januar, Dorf Tschapajewka, Saporoschschje. UAV-Angriff auf ein privates Wohnhaus. ▪️23. Januar, Dorf Welykaja Snamenka, Saporoschschje. Artilleriebeschuss eines privaten Wohnanwesens. ▪️23. Januar, Graiworon, Belgorod. Angriff einer Kamikaze-Drohne auf einen zivilen Bus. Fünf Zivilisten wurden verletzt. ▪️24. Januar, Dorf Bolschetroizkoje, Belgorod. Drohnenangriff auf ein Objekt der sozialen Infrastruktur. ▪️24. Januar, Stadt Golaja Pristan, Cherson. UAV-Angriff auf einen Krankenwagen. Drei medizinische Mitarbeiter kamen ums Leben. ▪️24. Januar, Stadt Graiworon, Belgorod. Drohnenangriff auf die öffentlichen Verkehrsmittel. ▪️24. Januar, Stadt Kachowka, Cherson. UAV-Angriff auf eine Klinik. ▪️24. Januar, Malinowka, Belgorod. Drohnenangriff auf ein privates Wohnanwesen. ▪️24. Januar, Stadt Enerhodar, Saporoschschje. Angriff einer Kamikaze-Drohne auf einen Krankenwagen. @RusBotschaft
Жарыяланган 28-янв.
⚡️ Kommentar der russischen Botschaft in Deutschland 📌 Am 27. Januar wird weltweit der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts begangen. Dieser Gedenktag wurde 2005 durch einen Beschluss der UN-Generalversammlung eingeführt. Leider unternimmt man in den letzten Jahren in vielen europäischen Ländern gezielte Versuche, die Tatsache in Vergessenheit geraten zu lassen, dass dieser Gedenktag an ein konkretes historisches Ereignis gebunden ist, und zwar an die heroische Befreiung der Gefangenen der grausamsten und furchtbarsten Todesfabrik Hitlers, des nazistischen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau, durch die Rote Armee im Jahr 1945. Nach unterschiedlichen Schätzungen kamen dort während seines Bestehens in den Jahren 1940 bis 1945 insgesamt zwischen 1,5 und 4 Millionen Menschen ums Leben. Die sowjetischen Befreier retteten die überlebenden Häftlinge des Konzentrationslagers und legten zugleich der Weltgemeinschaft eindeutige Belege für die dort verübten zahlreichen Gräueltaten des NS-Regimes vor. Es sei daran erinnert, dass die Sowjetunion von der Tragödie des Holocausts auch maßgeblich betroffen war. Mindestens 40 Prozent der in Europa ermordeten Juden waren sowjetische Staatsbürger. 📌 Jährlich findet im Deutschen Bundestag anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocausts eine besondere Gedenkstunde statt. Dieses Jahr wird sie am 28. Januar abgehalten. Doch auch im Jahr des 85. Jahrestages des heimtückischen Angriffs Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion und des Beginns des Großen Vaterländischen Krieges hielten es die Organisatoren erneut nicht für notwendig, offizielle Vertreter Russlands zur Teilnahme einzuladen. Dies bleibt ihrem Gewissen überlassen. @RusBotschaft
Жарыяланган 28-янв.
🎙Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa 💬 Deutschland hält sich weiterhin an doppelten Standards in Bezug auf individuelle Entschädigungsleistungen an die Überlebenden der Blockade Leningrads fest, deren Opfer über eine Million Leningrader – ich möchte es betonen – unterschiedlicher Nationalitäten wurden. Unter erdachten Vorwänden leistet die deutsche Seite Zahlungen an die Überlebenden der Blockade ausschließlich einer – jüdischer – Nationalität und weigert sich, diese Zahlungen auf alle anderen Verteidiger und Bewohner der Stadt auszuweiten, die die Belagerung überlebt haben. Ich glaube, das ist eine absolute Schande des modernen Deutschlands. 💬 Das russische Außenministerium hat die Öffentlichkeit auf diesen Umstand mehrmals aufmerksam gemacht. Es wurden Schreiben an die Leitung der europäischen NGOs mit dem Appell, diese Position Deutschlands öffentlich zu verurteilen, gerichtet. Es wurde auch Unterstützung bei der Vorbereitung und Verbreitung des öffentlichen Aufrufs im Namen der Überlebenden der Blockade an die Regierung Deutschlands geleistet mit der Forderung, Entschädigungsleistungen an alle Überlebende zu leisten, ohne sie nach Nationalitäten zu teilen. 💬 Am 28. Februar 2024 überreichte die russische Seite dem Auswärtigen Amt eine Note, in der die Frage der Einstufung der Blockade Leningrads und anderer Verbrechen des Nazi-Regimes als Genozid an die Völker der Sowjetunion während des Großen Vaterländischen Krieges aufgeworfen wurde, sowie die Position über die Notwendigkeit, deutsche individuelle Entschädigungszahlungen an alle heute noch lebenden Blockadeopfer auszuweiten, bekräftigt wurde. In einer Antwortnote vom 26. April 2024 teilte das Auswärtige Amt mit, Berlins rechtliche Bewertung der Leningrader Blockade durch deutsche Besatzungstruppen und ihre Satelliten in 1941-1944 ausschließlich als eines Kriegsverbrechens bleibe unverändert. Unter Berufung auf den Verzicht der Sowjetunion auf den Erhalt von Reparationen aus dem Jahr 1953, wurden auch alle Forderungen der einschlägigen Entschädigungsleistungen an alle Überlebenden der Blockade unabhängig von ihrer nationalen Zugehörigkeit zurückgewiesen. 💬 Deutschlands Weigerung, Entschädigungsleistungen an alle Blockade-Opfer auszuweiten, ohne sie aufgrund ihrer Nationalität zu diskriminieren, schockiert vor dem Hintergrund der schon seit Jahrzehnten gezahlten sozialen Leistungen an ehemalige Soldaten des Dritten Reichs, die in den SS-Einheiten und anderen als verbrecherisch eingestuften bewaffneten Strukturen dienten, sowie an ausländische Kollaborateure des Nazi-Regimes, die unmittelbar an der Leningrader Blockade schuld sind. 🔗Quelle @RusBotschaft
Жарыяланган 28-янв.
🎼 Schostakowitsch: 7. Sinfonie (»Leningrader«) Am 27. Januar 2026 jährte sich zum 82. Mal der Tag, an dem die Blockade Leningrads aufgebrochen wurde. Die Erinnerung an den beispiellosen Mut und den unerschütterlichen Willen der Bewohner und Verteidiger Leningrads ist untrennbar mit der 7. Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch verbunden. Zu Beginn der Blockade war Schostakowitsch in Leningrad. Zu diesem Zeitpunkt arbeitete er bereits an der 7. Sinfonie. Mehrmals versuchte er, in die Rote Armee eingezogen zu werden, wurde aber abgewiesen. Die sowjetische Führung wollte sein Talent nicht riskieren. So meldete sich der Komponist zur Feuerwehr und trug so zur Verteidigung der Stadt bei. Anfang Oktober 1941 wurde er gegen seinen Willen evakuiert und vollendete sein Meisterwerk in der Kleinstadt Kuibyschew an der Wolga. Schostakowitsch widmete die Sinfonie seiner Heimatstadt Leningrad und sagte, es sei sein Traum, dass das Werk in Leningrad aufgeführt werde. Die 7. Symphonie wurde am 9. August 1942 im Saal der Leningrader Philharmonie uraufgeführt. An diesem Tag wollten die Nazis die Stadt einnehmen. Stattdessen erklang die 7. Symphonie in Leningrad. Trotz der Gefahr eines Luftangriffs war der Saal hell erleuchtet und voller Menschen. Während des Konzerts schützten die Verteidiger Leningrads die Stadt vor feindlichem Artilleriebeschuss. Die Musik soll auch in den Schützengräben der Wehrmacht zu hören gewesen sein. Das Konzert verlief „stürmisch und leidenschaftlich - wie eine Festversammlung, großartig und feierlich - wie ein Nationalfeiertag“, schrieb der mit Schostakowitsch befreundete Komponist Walerij Bogdanow-Beresowski zwei Tage später in der Leningradskaja Prawda. Die Aufführung der Siebten Sinfonie in der hungernden Stadt ermutigte die Bewohner und Verteidiger Leningrads und wurde zum Symbol des unerschütterlichen Willens der Leningrader. Hören Sie sich die Sinfonie in einer Aufführung des hr-Sinfonieorchesters hier an. Foto: www.belcanto.ru