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Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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🥞Masleniza: die Butterwoche in der russischen Kunst Die russische Kunst ist reich an Darstellungen der Masleniza, einem der ältesten traditionellen Feste zum Abschied vom Winter. 1 „Einnahme der Schneestadt“ von Wassili Surikow, 1891 2 „Masleniza auf dem Admiralteiskaja-Platz in St. Petersburg“ von Konstantin Makowski, 1869 3 „Festliche Fahrt“ von Fedot Sytschkow, 1910 4 „Butterwoche“ von Boris Kustodijew, 1916 5 „Festlichkeiten“ von Konstantin Korovin, 1930er Jahre 6 „Verbrennung der Masleniza-Puppe“ von Apollinari Wasnezow, 1920 7 „Der Tag der Vergebung in einer Bauernfamilie“ von Konstantin Kryschanowski, 19. Jahrhundert Quelle:Russische Botschaft Wien
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🎙 Aus dem Interview des stellvertretenden Außenministers Russlands Michail Galusin mit der Nachrichtenagentur TASS (15. Februar 2026) 💬 In der EU wird derzeit über die Ernennung eines Sonderbeauftragten für Verhandlungen mit Russland im Zusammenhang mit der Regelung in der Ukraine diskutiert. Bezeichnend ist, dass diese Initiative von einzelnen Politikern aus den EU-Mitgliedstaaten ausgeht und nicht von den EU-Institutionen selbst. Der Brüsseler EU-Apparat steht der Idee eines Sonderbeauftragten offiziellen Stellungnahmen zufolge eher zurückhaltend gegenüber, da dessen Ernennung der russophoben Linie des Europäischen Auswärtigen Dienstes und seiner Leiterin Kaja Kallas widersprechen würde, die auf eine Isolierung unseres Landes und eine weitgehende Reduzierung jeglicher Kontakte mit Russland abzielt. 💬Die ideologische Verengung und die offenkundige Inkompetenz derjenigen, die derzeit für die außenpolitische Ausrichtung des „vereinten Europas“ verantwortlich sind, haben zu einer strategischen Fehlkalkulation geführt. Indem Brüssel den direkten Dialog mit unserem Land verweigert hat, hat es sich im Grunde selbst einen Platz am Verhandlungstisch entzogen. 💬Solange die EU-Vertreter nicht erkennen, dass ein ehrliches Gespräch über die Ursachen des Ukraine-Konflikts kein Zugeständnis an Russland darstellt, sondern einen Beitrag zu langfristiger Stabilität und Sicherheit auf dem europäischen Kontinent leistet, erscheint es verfrüht, von einer Rolle der EU bei einer friedlichen Beilegung – in welcher Form auch immer – zu sprechen. 🔗Interview im Wortlaut @RusBotschaft #Russland#Ukraine#EU
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🎙 Aus dem Interview des Botschafters Russlands in der Bundesrepublik Deutschland Sergej Netschajew mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti ❓ Die Bundesregierung setzt ihren Kurs der Militarisierung des Landes unter dem Vorwand einer angeblich drohenden „russischen Gefahr“ fort. Dieser Kurs, der bereits vom Kabinett von Olaf Scholz eingeschlagen wurde, wird auch unter Friedrich Merz fortgeführt. Wie beurteilen Sie diese Entwicklung, und zu welchen Folgen könnte sie Ihrer Meinung nach führen? 💬Ein auf die Vorbereitung eines möglichen Krieges mit Russland gerichteter Drang nach Militarisierung kann Deutschland nichts Gutes bringen. Leider werden hier die wiederholten öffentlichen Erklärungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin und des Außenministers Sergej Lawrow, in denen sie solche Pläne als absurd und gefährlich bezeichnen, bewusst ignoriert. 💬Die Militarisierung wird von den westlichen Eliten als eine der Voraussetzungen für eine sogenannte „strategische Niederlage“ Russlands betrachtet. Während dieses Ziel früher durch das Vollpumpen der Ukraine mit Waffen und Militärtechnik nach dem Prinzip „so lange wie nötig“ erreicht werden sollte, wird dieser Prozess inzwischen auf einen längeren Zeitraum ausgelegt – einschließlich der Zeit nach dem Konflikt. Ziel ist es, Russland zu schwächen und in ein neues Wettrüsten zu verwickeln. 💬 Zu diesem Zweck ist der Westen bereit, auch unpopuläre und schmerzhafte Maßnahmen gegenüber der eigenen Bevölkerung zu ergreifen. Die einzigen Profiteure dieses Kurses sind Vertreter der Rüstungsindustrie sowie Lobbyisten aller Couleur. 🔗 Im Wortlaut lesen @RusBotschaft #EU#Deutschland
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Das Science-Fiction-Drama, das man nicht verpassen sollte:„Aviator“ am 20. Februar um 19:00 Uhr🎬 🎥 Die Handlung des Films spielt im Jahr 2026, an der Schwelle zwischen bahnbrechenden wissenschaftlichen Errungenschaften und tiefgreifenden ethischen Dilemmata. In einem geheimen Labor🧪 kommt ein Mensch wieder zu Bewusstsein, dessen Körper fast ein Jahrhundert zuvor von sowjetischen Wissenschaftlern in einer Kryokammer konserviert worden war. Es ist Innokenty Platonov, ein hochbegabter Flieger👨🏻✈️ und Schüler des berühmten Flugzeugkonstrukteurs Zhukovsky, dessen Leben 1929 ein tragisches Ende fand. ✈️ Platonov erinnert sich an nichts aus seiner Vergangenheit, doch er muss seine eigene Geschichte, seine Gefühle und seine Fehler Schritt für Schritt neu zusammensetzen. Bei dem Versuch, sich in der neuen Welt zurechtzufinden, wird er mit dem Verlust seines früheren Lebens konfrontiert, mit einer Liebe, die zugleich nah und unerreichbar scheint, sowie mit Fragen, die weit über die persönliche Erinnerung hinausgehen und den Preis des Fortschritts, die Menschlichkeit und die Idee der Unsterblichkeit betreffen. 🎞️ Der Film wird in russischer Sprache gezeigt. ❗️FSK: 18+ 📲Anmeldung #film#kino#drama#berlinale#aviator
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✍️Aus dem Artikel des stellvertretenden Vorsitzenden des Sicherheitsrates der Russischen Föderation Dmitri Medwedew „Wie die Angelsachsen nach dem Zweiten Weltkrieg den ukrainischen Nationalismus förderten“ Teil 1 ▫️Warum wurden Großbritannien, die USA und Kanada zu einem „gelobten Land“ für Tausende ukrainische Nationalisten, die sich während des Zweiten Weltkriegs durch den Dienst in der Wehrmacht und der SS kompromittiert hatten und deren Hände mit Blut unschuldiger Menschen befleckt sind? Wie konnte es geschehen, dass ehemalige Handlanger der Nazisten zunächst ungehindert über sogenannte „Rattenlinien“ entkamen, ohne für ihre Verbrechen zur Verantwortung gezogen zu werden, und später von Washington und London gegen die gestrigen Verbündeten der Anti-Hitler-Koalition eingesetzt wurden? Wie konnte es dazu kommen, dass im Westen das Ausbleiben von Reue für die unmenschlichen Gräueltaten der Kämpfer des ukrainischen Regimes als normal gilt, während Fälle, die öffentlich gemacht werden, als „russische Propaganda“ abgestempelt werden? ▫️ Der Zweite Weltkrieg und seine unmenschlichen Erscheinungsformen wie der Völkermord an den Völkern der UdSSR und der Holocaust, die den europäischen Nationen unermessliches Leid und Grauen brachten, führten bedauerlicherweise nicht zur Annäherung der Staaten der Anti-Hitler-Koalition. Unter den Bedingungen des Kalten Krieges griff der Westen zu vielfältigen Mitteln, um die Sowjetunion zu schwächen. Die Unterstützung nationalistischer und radikaler Bewegungen in den Unionsrepubliken durch die USA und Großbritannien war ein Bestandteil einer umfassenden Strategie gegen unser Land. Ausgerechnet vor diesem Hintergrund stellte das Counter Intelligence Corps der US-Armee ehemalige Helfer des NS-Regimes unter seinen Schutz. Die amerikanischen Behörden lehnten unter verschiedenen Vorwänden wiederholt Ersuchen der sowjetischen Militäradministration in Deutschland ab, Stepan Bandera, der sich im amerikanischen Sektor verborgen hielt, festzunehmen und zu überstellen. ▫️Mit der zunehmenden Anheizung einer militaristischen Hysterie und dem Anwerfen der „Kalter-Krieg“-Maschinerie unternahmen die Angelsachsen eine Reihe von Operationen, die darauf abzielten, die sowjetische Macht und ihren Einfluss in verschiedenen Regionen zu untergraben, nachrichtendienstliche Informationen zu sammeln sowie die politische Lage in der UdSSR und auch in den Staaten Osteuropas zu destabilisieren, die infolge des Zweiten Weltkriegs in die sowjetische Einflusssphäre geraten waren. Gemeint sind in erster Linie die seit 1946 durchgeführten geheimen Programme der CIA mit den Codenamen „Belladonna“ und „Aerodynamic“. ▫️ Das Hauptziel des ersten Projekts bestand darin, durch Desinformation, psychologische Einflussnahme und Manipulationen das Vertrauen der Bürger in die sowjetische Regierung und ihre staatlichen Institutionen zu untergraben. Besonderes Augenmerk galt dabei der Schaffung eines Bildes der Sowjetunion als eines gescheiterten Staates, als „Völkergefängnis“, das angeblich keinerlei Chancen hatte, die bestehenden Schwierigkeiten zu überwinden, und folglich auch keinen Anspruch auf jene bedeutende Rolle in der Nachkriegsordnung besitze, die Moskau nach Konferenzen von Jalta und Potsdam einnahm. Im Wortlaut lesen @RusBotschaft
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🥞Masleniza ist eines der farbenfrohsten und symbolträchtigsten russischen Feste: Mit Musik, Kunst und einem großen Feuer wird der Winter verabschiedet und der Frühling begrüßt. Besonders beeindruckend ist das Festival in Nikola-Lenivets, wo zeitgenössische Kunst auf alte Traditionen trifft und eine monumentale Installation in Flammen aufgeht.🔥
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Nikita Filippow – OLYMPIASILBER 2026! 🥈⛷️🔥 Ski-Alpinismus feierte in Mailand/Cortina 2026 sein Olympia-Debüt – und Nikita Filippow holte Silber im Sprint! 🇷🇺 Der 2002 auf Kamtschatka geborene Athlet stand mit zwei Jahren auf Skiern, wechselte mit zwölf zum Ski-Alpinismus und wurde mehrfach russischer Meister. Internationale Erfahrung sammelte er früh – von Jugend-Olympischen Spielen bis zum Weltcup. Der olympische Sprint (610 Meter mit Anstieg und Abfahrt) ist seine Spezialdisziplin – genau dort gewann er heute SILBER! 🥈🏆 Ein Sportler aus den Vulkanbergen Kamtschatkas, der bei der Olympia-Premiere seiner Disziplin Geschichte schrieb! 🇷🇺 #welcometoRussia#Olympia#Russland#DiscoverRussia 📸 Michail Tereschtschenko/ТАSS; Legion Media 🪆Fenster nach Russland
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🎙 Aus dem Interview des Botschafters Russlands in der Bundesrepublik Deutschland Sergej Netschajew mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti ❓In Deutschland wird auf der Ebene hochrangiger Beamter, Politiker und Experten über die Möglichkeit diskutiert, ein eigenes Atomwaffenarsenal aufzubauen. Hat Deutschland Ihrer Meinung nach das Recht auf derartige Ambitionen? Wohin könnte das führen? 💬Berlin hat bestätigt, dass es mit europäischen Verbündeten, die über Atomwaffen verfügen, Gespräche über die Modalitäten einer möglichen deutschen Beteiligung an der Stärkung dieser Kapazitäten aufgenommen hat. Angeblich werden die Deutschen dazu durch Zweifel an der Zuverlässigkeit und Dauerhaftigkeit des amerikanischen „Atomschirms“ über Europa gedrängt, was die Suche nach Alternativen erforderlich macht. Bekanntlich beteiligt sich die Bundesrepublik Deutschland seit Langem an der „nuklearen Teilhabe“ der NATO. Dabei würden jegliche Schritte Berlins in Richtung des Erwerbs eigener Atomwaffen einen offensichtlichen Verstoß gegen seine internationalen Verpflichtungen im Bereich der Nichtverbreitung von Kernwaffen darstellen. Darüber hinaus betrifft diese Frage unmittelbar die Beschränkungen, die Deutschland im Rahmen des Zwei-plus-Vier-Vertrag von 1990 auferlegt wurden, der die Rahmenbedingungen für die Wiedervereinigung Deutschlands festlegte und die Nachkriegsordnung in Europa abschließend regelte. 💬 Die Bundesregierung bestreitet solche Bestrebungen. Dennoch sind Verschiebungen im nuklearpolitischen Diskurs offensichtlich. Das Thema eines möglichen deutschen Atomwaffenbesitzes ist kein Tabu mehr, wird zunehmend in den Medien und auf fachwissenschaftlichen Foren diskutiert und findet immer mehr Anhänger unter Politikern, Abgeordneten, Militärs und Experten. Dies kann nur Besorgnis erregen. Wie der russische Außenminister betonte, besteht die reale Gefahr einer weiteren Verbreitung von Atomwaffen im kollektiven Westen. 🔗 Im Wortlaut lesen @RusBotschaft #EU#Deutschland
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🗣 Aus dem Interview des Beraters des russischen Präsidenten und Vorsitzenden des Seekollegiums der Russischen Föderation, Nikolai Patruschew, für die Zeitung «Argumenty-i-Fakty» 💬 Die piratenähnlichen Angriffe auf den russischen Seehandel zeigen, dass westliche Gegner beschlossen haben, einen der wichtigsten Bereiche der russischen Wirtschaft ins Visier zu nehmen. Nach vorliegenden Informationen ist davon auszugehen, dass solche Aktionen zunehmen und Angriffe auf unsere Schiffe und Ladungen häufiger werden. Sollten wir nicht entschlossen reagieren, könnten westliche Staaten bald versuchen, unserem Land den Zugang zu den Meeren – zumindest im Atlantikraum – vollständig zu versperren. Selbstverständlich arbeiten wir an geeigneten Maßnahmen, um auf die feindlichen Handlungen des Westens zu antworten. Wir sind der Auffassung, dass die verlässlichste Garantie für die Sicherheit der Schifffahrt eine leistungsfähige Marine darstellt. Auf den wichtigsten Seewegen, auch in Regionen, die weit von Russland entfernt sind, müssen dauerhaft ausreichende Seestreitkräfte präsent sein, die bereit sind, den Eifer der westlichen Korsaren zu dämpfen. Jegliche Versuche einer Seeblockade unseres Landes sind aus völkerrechtlicher Sicht eindeutig rechtswidrig. Auch das Konzept einer sogenannten „Schattenflotte“, mit dem Vertreter der EU operieren, ist eine juristische Fiktion. Gleichwohl werden wir zunächst die allgemein anerkannten politischen, diplomatischen und rechtlichen Instrumente nutzen. Allerdings bestehen kaum noch Erwartungen, dass der Westen dem Völkerrecht und der Diplomatie den gebührenden Respekt entgegenbringt. Im Kern setzen europäische Akteure mit der Umsetzung ihrer Pläne für eine Seeblockade bewusst ein Szenario militärischer Eskalation in Gang, testen die Grenzen unserer Geduld und provozieren aktive Gegenmaßnahmen. Sollte es nicht gelingen, die Lage auf friedlichem Wege zu stabilisieren, wird die Marine in der Lage sein, eine Blockade zu durchbrechen und aufzuheben. Dabei darf nicht außer Acht gelassen werden, dass unter europäischer Flagge zahlreiche Schiffe auf den Weltmeeren unterwegs sind. Auch für uns könnte es interessant sein, zu erfahren, was sie transportieren und wohin. Die Fakten zeigen, dass das Meer wieder zu einem Schauplatz militärischer Aggressionen wird. Vorrangige Aufgabe bleibt es daher, eine multipolare Ordnung im Weltmeer zu fördern – ein Ziel, an dem Russland gemeinsam mit seinen Partnern aktiv arbeitet. 🔗 Quelle.
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✍️Jewgeni Wodolaskin – moderner russischer Schriftsteller 📚 Jewgeni Wodolaskin, geboren 1964 in Kiew, ist Schriftsteller, Literaturwissenschaftler und Doktor der Philologie. Nach seinem Studium promovierte er und arbeitet seit 1990 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für russische Literatur (Puschkin-Haus) in St. Petersburg. Als ausgewiesener Spezialist für die Literatur der Alten Rus verbindet er in seinem Werk philologische Tiefe mit erzählerischer Kraft. 📚 Wodolaskin gilt als einer der bedeutendsten zeitgenössischen russischsprachigen Autoren. Er wurde mehrfach mit renommierten Literaturpreisen ausgezeichnet, darunter mit dem Preis „Bolschaja kniga“ sowie „Jasnaja Poljana“, außerdem stand er auf der Shortlist des „Russischen Booker“. 2019 erhielt er den Alexander-Solschenizyn-Preis. 📚 Seine Romane haben internationale Beachtung gefunden. „Laurus“ wurde zu einem weltweiten Bestseller, in mehr als 30 Sprachen übersetzt und erscheint seit über einem Jahrzehnt regelmäßig in Neuauflagen in Russland. Auch „Luftgänger“ (russ. „Aviator“) wurde in zahlreiche Sprachen übertragen und erreichte 2016 den zweiten Platz beim Literaturpreis „Bolschaja kniga“. Zu seinen weiteren bekannten Werken zählen „Brisbane“ sowie der historische Roman „Solowjow und Larionow“. @RusBotschaft #Russland#Kultur
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🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa äußert sich zu den Ergebnissen der 62. Münchner Sicherheitskonferenz 💬Wir stellen eine Tendenz fest, die damit verbunden ist, dass die Münchner Sicherheitskonferenz ihren Status als Dialogplattform für ernsthafte Diskussionen über die Probleme, mit denen die Welt konfrontiert ist, verloren hat. Früher war sie tatsächlich eine Plattform des Dialogs, die Möglichkeiten für einen offenen Meinungsaustausch bot. Später begannen wir zu beobachten, wie die von Russland geäußerten Positionen – auf die unser Land ein Recht hat – teils blockiert, teils ausgebuht oder in irgendeiner Weise retuschiert wurden. Alles begann sich in eine Art Show zu verwandeln. Der Dialog wurde vor unseren Augen zerstört, als es mitunter nicht einmal mehr möglich war, das Wort zu ergreifen. 💬 In diesem Jahr haben wir in München faktisch eine Klärung interner Differenzen innerhalb der westlichen Gemeinschaft erlebt. Anstelle eines Dialogs zwischen Staaten oder innerhalb der politikwissenschaftlichen Gemeinschaft, die unterschiedliche Standpunkte in der Welt repräsentiert, sahen wir eine Art „Insider-Runde“, eine interne Auseinandersetzung. Das Interessanteste ist, dass sie noch vor einiger Zeit aggressiv gegenüber anderen Machtzentren (Russland, China usw.) auftrat, nun jedoch begonnen hat, die Differenzen untereinander auszutragen. Viele vom westlichen Mainstream unabhängige Analysten weisen darauf hin, dass, wenn das Forum in Davos im Januar das „Ende einer Epoche“ in den internationalen Beziehungen markiert habe, habe die Konferenz in München einen Schlusspunkt unter die Geschichte der transatlantischen Einheit gesetzt. 💬 Für Russland ist die Beobachtung der in München geführten Diskussionen zwar nützlich, aus praktischer außenpolitischer Sicht jedoch von nachrangiger Bedeutung. Aus einem einfachen Grund: Ja, es ist wichtig zu wissen, welche „Narrative“ im Westen vorherrschen – doch unsere Außenpolitik werden wir auf der Grundlage unserer nationalen Interessen gestalten. 🔗Pressekonferenz im Wortlaut @RusBotschaft #Russland#Westen#Sicherheit
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🎙 Aus der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow während der „Regierungsstunde“ im Rahmen der Plenarsitzung der Staatsduma der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation, 11. Februar 2026 💬 Wir verfolgen aufmerksam und kommentieren regelmäßig die Signale, die uns aus dem westlichen Lager, insbesondere aus Europa, erreichen. Europa scheint derweil „aufgewacht“ zu sein und versucht nun ebenfalls, entsprechende Signale zu senden. Dazu äußerten sich der französische Präsident Emmanuel Macron und der finnische Präsident Alexander Stubb. Auch der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte, man werde zu gegebener Zeit wieder mit Moskau sprechen müssen. Derartige Erklärungen bleiben bislang jedoch nur leere Worte. Es hat keine Situationen gegeben, in denen ein führender internationaler Politiker um ein Gespräch mit dem Präsidenten Russlands ersucht und eine Absage erhalten hätte. In den ersten Monaten der militärischen Sonderoperation fanden auf Wunsch europäischer Partner entsprechende Kontakte statt. 💬 Unsere Position ist klar. Aus unserer Sicht hat sich Europa vollständig diskreditiert. Sämtliche Mechanismen der Zusammenarbeit zwischen Russland und der EU – zu denen vier gemeinsame Räume, rund zwanzig branchenspezifische Dialogformate, der Sicherheitsdialog sowie die halbjährlichen Gipfeltreffen gehören – wurden mit Beginn der militärischen Sonderoperation de facto auf Eis gelegt. Die EU stellte sich vorbehaltlos auf die Seite des Kiewer Regimes und spielte – ebenso wie zuvor die Administration von Joe Biden – eine maßgebliche Rolle bei dessen politischer und materieller Unterstützung. 💬 Eine der Lehren, die wir daraus gezogen haben, ist folgende: In einer Zeit, in der noch die Hoffnung bestand, mit dem Westen gegenseitig nutzbringende Vereinbarungen treffen zu können, haben wir im Sicherheitsrat in einer Reihe von Fällen Kompromisse mitgetragen, obwohl uns bewusst war, dass wir in eine Falle geraten könnten. Wir gingen davon aus, dass sich unsere westlichen Partner zumindest an grundlegende Prinzipien des Anstands halten würden. Insbesondere betrifft dies die Praxis, wonach vom Westen eingebrachte Sanktionsvorschläge keinerlei zeitliche Begrenzung vorsehen. Unser Ansatz bestand stets darin, Sanktionen – sofern sie überhaupt verhängt werden – mit klaren zeitlichen Rahmenbedingungen zu versehen, etwa für sechs oder zwölf Monate. Damit sollte dem betroffenen Staat die Möglichkeit gegeben werden, auf die vorgebrachten Kritikpunkte zu reagieren und bestehende Probleme zu beheben. In jener Phase, in der wir noch auf eine konstruktive und gleichberechtigte Zusammenarbeit mit dem Westen hofften, haben wir in manchen Fällen der Verabschiedung von Sanktionsregimen ohne zeitliche Befristung zugestimmt. Eine solche Praxis wird es künftig nicht mehr geben. Quelle @RusBotschaft #Russland#EU