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Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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🎙 Zur Reaktion Russlands auf mögliche Bestrebungen Berlins, über eigene Atomwaffen zu verfügen Wir stellen fest, dass die möglichen Bestrebungen Berlins nach eigenen Atomwaffen ein offensichtiger Schritt gegen eine ganze Reihe von internationalen Verpflichtungen wären. Nicht nur im Bereich der Nichtverbreitung der Kernwaffen, wo Deutschlands Bilanz angesichts von dessen Beteiligung an der berüchtigten „nuklearen Teilhabe“ der NATO bereits bedenklich genug ist. Abgesehen davon betrifft die oben genannte Frage diejenigen Verpflichtungen Berlins unmittelbar, die in direktem Zusammenhang mit den Grundsteinen der Staatlichkeit des vereinten Deutschlands stehen und aus dem in diesem Sinne grundlegenden „Zwei-plus-Vier-Vertrag“ von 1990 resultieren. Gleichzeitig verdient diese Frage eine Prüfung in einem breiteren Kontext, der außerhalb davon liegt, was unmittelbar in Deutschland geschieht. Es ist an der Zeit, nicht über einzelne Fälle zu sprechen, sondern über eine sich abzeichnende äußerst gefährliche Tendenz, die mit den deutlichen Veränderungen in Diskussionen über Nuklearwaffen in den mit den USA verbündeten Staaten des „kollektiven Westens“ zu tun hat. In der letzten Zeit verbreiten sich vermehrt Spekulationen über den Erwerb von eigenen oder kollektiven nuklearen Fähigkeiten durch die Staaten, die nach dem Atomwaffensperrvertrag über keine Kernwaffen verfügen. Neben Deutschland passiert es auch in Polen, in den baltischen Staaten, in den Staaten Nordeuropas, in Südkorea, Japan usw. All das geschieht unter dem Vorwand des Bedenkens über die Verlässlichkeit und die Haltbarkeit des US-amerikanischen „Nuklearschirms“ und der angeblich akuten Notwendigkeit, dazu Alternativen zu schaffen. Dabei beeilen sich diese Staaten auch nicht, auf die selbsternannte „nukleare Teilhabe“ mit den USA zu verzichten. Als Resultat entsteht eine reale Gefahr der Verbreitung von Atomwaffen innerhalb des „kollektiven Westens“, der sich ohnehin durch keine Friedlichkeit auszeichnet. Wir sind der Meinung, dass die Überlegungen und „Probeläufe“ zu diesem Thema, das „populär“ wird, an sich selbst einen zerstörerischen Effekt haben. Die Verbreitung der Rhetorik über die Möglichkeit und sogar die Wünschbarkeit der Bewegung in Richtung Nuklearwaffen nicht nur routinisiert und „veralltäglicht“ diese traditionell ziemlich sensible Problematik, sondern gestaltet versteckt die gereizte öffentliche Meinung gemäß dem für die entsprechenden politischen Mächte gewünschten Paradigma. Diejenigen, die derartige Ideen durchsetzen, ignorieren dabei die internationalen politischen und völkerrechtlichen Folgen der „pro-nuklearen“ Wahl. Aus irgendwelchen Gründen erwähnen sie fast nie, dass die Versuche eines Staates, der nach dem Atomwaffensperrvertrag über keine Kernwaffen verfügt, dieses Potenzial zu bekommen, eine direkte Verletzung des Regimes bedeuten würden, das eine der tragenden Säulen der ohnehin schon sehr beschädigten internationalen Sicherheitsarchitektur ist. 🔗 Im Wortlaut
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🎖Am 4. Februar jährt sich zum 145. Mal der Geburtstag vom sowjetischen Marschall Kliment Woroschilow Kliment Woroschilow wurde am 4. Februar 1881 geboren und gehörte zu den prägenden militärischen und politischen Persönlichkeiten der Sowjetunion im 20. Jahrhundert. ▫️ Aus einfachen Verhältnissen stammend, schloss er sich früh der revolutionären Bewegung an und war als Mitglied der Russischen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei aktiv. Im Sommer 1905 nahm Woroschilow an der Revolution teil. In den Jahren von 1908 bis 1917 leistete er Untergrundarbeit für die Partei in verschiedenen Städten, darunter Baku, Petrograd und Zarizyn (Wolgograd). ▫️ Während des Russischen Bürgerkriegs spielte Woroschilow eine wichtige Rolle beim Aufbau der Roten Armee. Anfang März 1918 organisierte er den Ersten Lugansker sozialistischen Verband, der den Donbass gegen deutsch-österreichische Truppen verteidigte. Mit Beginn des Bürgerkriegs übernahm er im April 1918 das Kommando über die 5. Armee und führte später die Zarizyn-Gruppe der Truppen. ▫️ In den 1920er und 1930er Jahren bekleidete Woroschilow zentrale Führungspositionen im Militär- und Staatsapparat. Er war über viele Jahre Volkskommissar für Verteidigung und zählte zu den ersten, denen der höchste militärische Rang der Sowjetunion – Marschall – verliehen wurde. ▫️ Im Zweiten Weltkrieg erfüllte Woroschilow verschiedene militärische und politische Funktionen, unter anderem bei der Organisation der Verteidigung wichtiger Regionen. Auch wenn seine Rolle in dieser Zeit unterschiedlich bewertet wird, blieb er eine zentrale Figur des sowjetischen Führungssystems und leistete seinen Beitrag zum Sieg im Großen Vaterländischen Krieg. @RusBotschaft #Russland#Geschichte
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📅Heute vor 81 Jahren, am 4. Februar 1945, begann die Konferenz von Jalta 🔸 Auf Einladung des sowjetischen Staatschefs trafen sich vom 4. bis 11. Februar 1945 Josef W. Stalin, Franklin D. Roosevelt und Winston Churchill im Seebad Jalta auf der Halbinsel Krim, um sich über das militärisch-politische Vorgehen in der Endphase des Zweiten Weltkrieges zu verständigen. Im Mittelpunkt der Beratungen standen die Behandlung des Deutschen Reiches und der von ihm besetzten Gebiete nach Kriegsende sowie die Gründung der Organisation der Vereinten Nationen (UNO). 🔸 Die Verhandlungen von Jalta wurden zum Symbol für die erfolgreiche Zusammenarbeit der Sowjetunion, der USA und Großbritanniens im Kampf gegen den gemeinsamen Feind, den Nationalsozialismus. Die am Ende der Konferenz gefassten Beschlüsse zeichneten die Konturen des künftigen Systems der internationalen Beziehungen der Nachkriegszeit vor. 🔸 Hauptthema der Konferenz von Jalta war das Schicksal Deutschlands nach dem Krieg. Die Alliierten bekräftigten, dass die Beseitigung des deutschen Militarismus und Nationalsozialismus sowie die Schaffung von Garantien, dass „Deutschland nie wieder in der Lage sein wird, den Frieden zu stören“, im Mittelpunkt stehen sollten. Außerdem wurde beschlossen, Reparationen zu fordern: Berlin sollte die Staaten entschädigen, die unter der nationalsozialistischen Aggression gelitten hatten. 🔸 Bei den Verhandlungen in Jalta gelang es den „Großen Drei“, sich in der Frage der Grenzen Polens zu einigen. Die sowjetische Delegation vertrat konsequent die grundlegenden Interessen der Polen, verteidigte ihr Recht auf Unabhängigkeit und die Souveränität des ostslawischen Staates. In den Memoiren von Churchill heißt es: „Ohne die gewaltigen Anstrengungen und Opfer Russlands wäre Polen der totalen Vernichtung durch die Deutschen anheim gefallen. Nicht nur Polen als Staat und Nation, sondern auch die Polen als Volk waren von Hitler zur Vernichtung und Versklavung verurteilt“. 🔸 Als Ergebnis der Arbeit der Konferenz wurden die wichtigsten völkerrechtlichen Dokumente verabschiedet: Die Deklaration über das freie Europa sowie die Dokumente über die Grundprinzipien der Gründung der Vereinten Nationen, die die Grundlage für das System der internationalen Beziehungen in den kommenden Jahren bildeten. @RusBotschaft
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🎙Aus dem Interview des Direktors des Departements für europäische Probleme des Außenministeriums der Russischen Föderation Wladislaw Maslennikow mit der Nachrichtenagentur TASS 💬 Die Herangehensweise der Europäischen Union an Wahlprozesse ist die Quintessenz der „doppelten Standards“. Die Wahlen sind zu einem Übungsplatz der EU geworden, um politische und Informationstechnologien zu erproben. Innerhalb der EU wird auf Nichtzulassung der Stärkung der Positionen von alternativen politischen Kräften gesetzt, vor allem denen, die sich für Normalisierung der Beziehungen mit Russland einsetzen. 💬 In Bezug auf dritte Staaten wird die einzige Aufgabe in den Mittelpunkt gerückt – die Brüssel maximal treuen politischen Kräfte zu erhalten und an die Macht zu bringen. Alle Mittel werden eingesetzt – von Zensur, Kontrolle über Digitalraum bis zum unverhohlenen Druck, Verfolgung, Isolation, direkter Bestechung, inszenierten Gerichtsprozessen, Forderungen nach der Revision der Wahlergebnisse. Die für die EU unliebsamen Wahlergebnisse werden automatisch als „illegitim“ gebrandmarkt. Mit den „schuldigen“ Hauptstädten wird in diesem Fall ausschließlich in der Sprache der Erpressung, Drohungen und einseitigen Sanktionen gesprochen. 🔗Quelle @RusBotschaft #EU
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Zu der Zusammenarbeit im Rahmen der OVKS zur Bekämpfung biologischer Gefahren 💬Wir sehen die unkontrollierte militärisch-biologische Tätigkeit westlicher Staaten außerhalb ihrer Staatsgebiete, unter anderem in unmittelbarer Nähe der russischen Grenzen, als eine der Hauptbedrohungen für die nationale Sicherheit Russlands. Ein anschauliches Beispiel für eine solche Aktivität ist die mit Unterstützung des Pentagons umgesetzte entsprechende Programmtätigkeit in der Ukraine. Die im Zuge der militärischen Sonderoperation aufgedeckten Fakten sind ein Beweis dafür, dass die militärisch-biologischer Programme der USA unter Verletzung des Übereinkommens über das Verbot biologischer Waffen auf ukrainischem Territorium durchgeführt wurden, einschließlich der Entwicklung von Komponenten biologischer Waffen. 💬 Einen grundlegenden Beitrag zur Aufdeckung dieser Aktivitäten leistete der Abschlussbericht der parlamentarischen Untersuchungskommission zur Klärung der Umstände im Zusammenhang mit der Errichtung biologischer Laboratorien in der Ukraine durch amerikanische Fachkräfte. Bei der Ausarbeitung des Berichts prüfte die parlamentarische Kommission das gesamte verfügbare Spektrum einschlägiger Quellen zu den biologischen Programmen der USA auf ukrainischem Territorium, einschließlich der im Verlauf der militärischen Sonderoperation sichergestellten Dokumente, und befragte zahlreiche Zeugen, die über Informationen zur Tätigkeit des Pentagons und der mit ihm verbundenen Strukturen in ukrainischen Biolaboren verfügen. 💬 Als Antwort auf unsere begründeten Vorwürfe hören wir lediglich plumpe Ausreden und unbegründete Anschuldigungen einer angeblichen Desinformation. Die von der Russischen Föderation zu Recht aufgeworfenen Fragen bleiben weiterhin offen und bedürfen einer Lösung. Wir werden weiterhin auf eine Regelung der entstandenen verwerflichen Situation hinwirken. 💬Vor diesem Hintergrund gewinnt die Stärkung der biologischen Sicherheit im Raum der OVKS besondere Aktualität. Mit Genugtuung stellen wir die schrittweise Erweiterung der gemeinsamen Rechtsgrundlage sowie die Vertiefung unserer fachlichen Zusammenarbeit mit den OVKS-Mitgliedstaaten in diesem Bereich fest. 🔗 Quelle:https://mid.ru/ru/foreign_policy/news/2076307/?lang=en @RusBotschaft
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📍 Über die Verhandlungsposition Russlands in Bezug auf die Ukraine-Krise In der Nacht zum 29. Dezember 2025 unternahm das Regime in Kiew einen Angriff auf die staatliche Residenz des Präsidenten Russlands in der Region Nowgorod, wobei mehrere Dutzend Langstreckendrohnen eingesetzt wurden. Glücklicherweise konnten sämtliche Drohnen abgefangen und zerstört werden. Damit konnten sich zahlreiche Staaten erneut von der terroristischen Natur der Gruppierung um Wladimir Selenskyj überzeugen. Wir erklären offen und mit Nachdruck, dass Terrorismus in jeglicher Form inakzeptabel ist und in keiner Weise zur Erreichung einer politischen und diplomatischen Lösung des Konflikts beiträgt. Durch sein unvernünftiges Vorgehen verschärft Kiew lediglich seine eigene Lage und behindert die Suche nach möglichen Kompromisslösungen. Obwohl sich das Regime Selenskyjs faktisch in einer Zugzwang-Situation befindet, versucht es weiterhin, seine Bedingungen zu diktieren und ein eigenes Modell zur Beilegung des Konflikts durchzusetzen. Dessen zentrales Element soll nach seiner Vorstellung die Gewährung bestimmter Sicherheitsgarantien für die Ukraine sein. Darunter versteht man die Stationierung sogenannter „multinationaler Truppen“ auf ukrainischem Territorium, die von Teilnehmern der sogenannten „Koalition der Willigen“ gestellt werden sollen, um die „Wiederherstellung“ der ukrainischen Streitkräfte zu unterstützen und nach Beendigung der Kampfhandlungen eine Abschreckung Russlands zu gewährleisten. Mit anderen Worten handelt es sich um den Versuch, einen Brückenkopf für einen weiteren Kampf gegen Russland zu schaffen. Die Stationierung von Militäreinheiten, militärischen Einrichtungen, Depots sowie sonstiger Infrastruktur westlicher Staaten in der Ukraine ist für uns inakzeptabel und wird als ausländische Intervention betrachtet, die eine unmittelbare Bedrohung für die Sicherheit Russlands darstellt. 🔗 Quelle. @RusBotschaft #Ukraine#Terrorismus
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🎙Aus dem Interview des stellvertretenden Außenministers Russlands Dmitrij Ljubinskij mit RIA Nowosti, 30. Januar 2026 💬Die Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag des Großen Sieges wurden ohne Zweifel zum wichtigsten politischen Ereignis des Jahres 2025. Der Sieg im Zweiten Weltkrieg ist zu einer schicksalhaften Wendung in der Geschichte der Menschheit geworden, indem er als Ausgangspunkt für die Schaffung der UN und für die Gestaltung des ganzen modernen Systems der internationalen Beziehungen wurde. Nicht umsonst haben die Autoren der UN-Charta festlich geschworen, „künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren“. 💬 Über das russische Außenministerium wurde eine umfangreiche Reihe der Gedenkveranstaltungen durchgeführt, systematisch wurde Arbeit mit Einsatz aller Mittel der digitalen Diplomatie betrieben. In Deutschland allein wurden über 200 Veranstaltungen von unseren diplomatischen Vertretungen trotz der massiven Entgegenwirkung seitens der deutschen Behörden organisiert. Auf Kosten der deutschen Seite, die vertraglich verpflichtet ist, die sowjetischen Kriegsgräber auf ihrem Staatsgebiet zu pflegen, wurden 16 Gedenkstätten saniert. 💬Vor dem Hintergrund einer faktischen Informationsblockade seitens des Westens wurden die Online-Ressourcen des Außenministeriums sowie unserer Auslandsvertretungen zu einer der wichtigsten Quellen objektiver Materialien über die Geschichte des Großen Sieges und seine Bedeutung für die Nachkriegsweltordnung. Besondere Aufmerksamkeit galt der Frage der internationalen Anerkennung des Völkermords an den Völkern der UdSSR. Hierfür wurde eine entsprechende Beweisgrundlage erarbeitet, und die Fälle der Nazi-Verbrechen wurden ohne Verjährungsfrist behandelt. 💬Mit Bedauern ist festzustellen, dass es nicht allen Staaten gelungen ist, das Erbe der nazistischen Vergangenheit zu überwinden. In den letzten Jahren tritt das Problem der auf Geschichte bezogenen Aggression immer deutlicher auf. Das sind zynische Versuche, die Geschichte aus politischen und opportunistischen Motiven umzuschreiben. Wir sehen, wie in einzelnen Ländern der Kampf gegen Denkmäler und Gedenkstätten zu Ehren der Kämpfer gegen den Nazismus weiter an Fahrt gewinnt. Für derartige Handlungen gibt es keinerlei Rechtfertigung. Erfreulicherweise reagiert die überwiegende Mehrheit der Staaten weltweit ebenso wie Russland mit tiefster Verurteilung auf solche Erscheinungen. Davon zeugt die stets breite Unterstützung russischer Initiativen auf internationalen Plattformen. 💬 Die Bewahrung der historischen Wahrheit, der Kampf gegen die Verfälschung der Geschichte sowie die Unzulässigkeit einer Revision der Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs gehören dauerhaft zu den vorrangigen Aufgaben unseres Ministeriums. Im Jahr 2026 werden wir unsere Aufmerksamkeit auf den Gedenktag des 85. Jahrestages des Beginns des Großen Vaterländischen Krieges richten. 🔗 Quelle @RusBotschaft #Russland#GroßerSieg#Deutschland
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📌Kommentar der Russischen Botschaft in Deutschland Mit Verwunderung haben wir von dem Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) Wolfgang Ischingererfahren, dass die russische Seite angeblich kein Interesse an einer Teilnahme an der Konferenz bekunde und die Russische Botschaft keine Einladungswünsche präsentiert habe. Es sei daran erinnert, dass die Botschaft auch vor 2022 keinerlei Teilnahmeanträge an das MSC-Sekretariat stellte, sondern lediglich die Einladungen an russische Vertreter gemäß der etablierten Praxis weitergeleitet hat. Die russische Seite, einschließlich der Botschaft in Berlin, hat auf „konstruktive Gespräche" mit den deutschen Partnern nie verzichtet. Die Entscheidung - politische, interparlamentarische, zwischenbehördliche und zivilgesellschaftliche Kontakte abzubrechen oder einzufrieren - wurde von der deutschen Seite im Rahmen der berüchtigten «Zeitenwende» im Alleingang getroffen. Dieser Kurs wird von der amtierenden Bundesregierung weiterverfolgt. Unsererseits sind wir stets zu Gesprächen bereit, gerne auch mit Herrn Ischinger, zu jeder für ihn passenden Zeit.
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Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa zur Festnahme des russischen Staatsbürgers Suren A. in der BRD Am 21. Januar 2026 wurde in Deutschland der russische Staatsbürger Suren A. festgenommen. Ihm wird die Lieferung der humanitären und anderen Güter in den Donbass vorgeworfen, darunter auch Bekleidung und Arzneimittel, sowie Weiterleitung der Gelder zu humanitären Zwecken. In der offiziellen Pressemitteilung der deutschen Generalbundesanwaltschaft steht es, dass unser Staatsbürger der "Unterstützung der ausländischen terroristischen Vereinigungen“ beschuldigt wird. Diesen „Vereinigungen“ wurden Volksrepubliken Donezk und Lugansk zugeordnet. Solche Auslegung finden wir inakzeptabel und de jure nichtig. Wir haben Berlin offiziell gebeten, die Erklärung abzugeben, wer und auf welcher Rechtsgrundlage so eine Entscheidung getroffen hat. Den Versuch, alle Kontakte zu kriminalisieren, darunter auch die humanitären mit den Einwohnern und der Organisationen der Volksrepubliken Donezk und Lugansk, die der Russischen Föderation aufgrund der freien Willenserklärung des Volkes beigetreten sind, halten wir für empörend. 🔗Quelle: https://www.mid.ru/ru/foreign_policy/news/2075941/?lang=de @RusBotschaft
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🌍 Ein Blick in die Geschichte der russischen Diplomatie Am 10. Februar feiern russische Diplomaten ihren Ehrentag. Passend dazu möchten wir Ihnen einige beeindruckende Persönlichkeiten vorstellen, die die diplomatischen Beziehungen Russlands geprägt haben. 👤 Heute im Fokus: Jewgeni Primakow – eine historische Schlüsselfigur der russischen Politik. Vom Nahost-Korrespondenten zum Ministerpräsidenten – Jewgeni Primakow prägte Russlands Außenpolitik maßgeblich. Nach einem Wirtschaftsstudium und seiner Promotion 1956 führte ihn sein Parallelstudium der Orientalistik zunächst in den Nahen Osten. Später leitete er das Orient-Institut der Akademie der Wissenschaften. 🤝 Diplomatischer Stratege – 1996 wurde er Außenminister und setzte sich für eine stärkere russische Präsenz im Nahen Osten, eine Allianz mit Indien & China sowie die Union mit Weißrussland ein. Ein Mann mit Prinzipien – Als Ministerpräsident (seit 1998) widersetzte er sich dem Kosovokrieg 1999 und sagte einen Staatsbesuch in den USA ab – ein klares Zeichen gegen die NATO-Intervention. 🎖 Wissenschaft & Politik vereint – Seit 2008 war er Mitglied des Präsidiums der Russischen Akademie der Wissenschaften und blieb ein bedeutender Denker der russischen Außenpolitik. @RusBotschaft #DiplomatenTag#Russland#Außenpolitik#Diplomatie#Geschichte
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🚀 Am 3. Februar 1966, vor 60 Jahren, erreichte die sowjetische Raumfahrt einen historischen Meilenstein: Die automatische Station Luna-9 führte als erstes Raumfahrzeug der Menschheitsgeschichte eine weiche Landung auf dem Mond durch. Dieses Ereignis markierte nicht nur einen technologischen Triumph der UdSSR, sondern eröffnete auch ein völlig neues Kapitel der wissenschaftlichen Erforschung unseres natürlichen Satelliten. Bereits 1911 formulierte der große russische Visionär Konstantin Ziolkowski seine berühmten Worte: „Die Menschheit wird nicht ewig auf der Erde bleiben…“ Jahrzehnte später verwandelte die sowjetische Raumfahrt diese Idee in Realität. Große wissenschaftliche Programme, immense Ingenieursleistungen und der Mut zu riskanten Innovationen führten schließlich zum Erfolg der Mondmissionen. Ein entscheidender Schritt auf diesem Weg war die Erforschung der Rückseite des Mondes. Da der Mond der Erde stets dieselbe Seite zuwendet, blieb seine „verborgene Hälfte“ lange ein Rätsel. Erst 1959 gelang es der sowjetischen Sonde Luna-3, erstmals Fotografien der Mondrückseite aufzunehmen. Die Aufnahmen zeigten überraschend, dass diese Seite fast keine dunklen „Meere“ besitzt und sich geologisch stark von der erdzugewandten Seite unterscheidet – ein fundamentales wissenschaftliches Ergebnis. Mit Luna-9 folgte 1966 der nächste Durchbruch. Nach dem Start am 31. Januar und dem erfolgreichen Abbremsen landete die Station sanft auf der Mondoberfläche. In den folgenden Stunden übermittelte sie die ersten Nahaufnahmen und Panoramabilder direkt vom Boden des Mondes. Die Bilder zeigten Details von wenigen Millimetern Größe und bewiesen, dass die Oberfläche tragfähig ist. Das war ein entscheidender Beweis gegen die damals verbreitete Theorie eines tiefen Staubmeeres, in dem Raumfahrzeuge versinken würden. Darüber hinaus führte Luna-9 Messungen der kosmischen Strahlung durch, bestätigte das Fehlen eines starken Magnetfeldes des Mondes und präzisierte während des Fluges die Struktur des äußeren Strahlungsgürtels der Erde. Die wissenschaftlichen Daten bestätigten die sogenannte „meteorisch-schlackige“ Struktur des Mondbodens und lieferten eine solide Grundlage für zukünftige Landungen. Die Sensation war weltweit. Internationale Nachrichtenagenturen berichteten ausführlich, und selbst westliche Observatorien wie das Jodrell Bank Observatory empfingen die Bildsignale und veröffentlichten sie global. Der Erfolg von Luna-9 bleibt bis heute ein Symbol für die wissenschaftliche Kühnheit und Innovationskraft der sowjetischen Raumfahrt und ein Meilenstein auf dem Weg der Menschheit ins All. 📷 Bilder: Roskosmos
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🎙Auszüge aus dem Interview vom stellvertretenden Leiter des Sicherheitsrates der Russischen Föderation Dmitrij Medwedew, 2. Februar 2026 💬 Ich will keine Panik schüren, aber die Situation ist heute sehr gefährlich. Früher, wenn die Großmächte die Möglichkeit einer nuklearen Konfrontation ins Gespräch brachten, löste das einen Schock aus. Das Leitprinzip, von dem sich alle Politiker leiten ließen, hieß: Das muss es nicht geben, weil es das nie geben darf. Das war wie das A und O in der Politik. 💬 Europa hat mich sehr überrascht. Europäische Politiker mögen am politischen System Russlands und russischen Spitzenpolitikern kein Gefallen finden. Dazu haben sie Recht. Wenn sie aber zu irgendwelchen persönlichen oder kleinkarierten politischen Zwecken die Grundlage ihres eigenen wirtschaftlichen Wohlstandes zerstören – mit dem Ziel, Russland zu bestrafen und eine Art Solidarität mit der Ukraine zu zeigen – das ist erstaunenswert. Sie sollten eigentlich zur Besinnung kommen. 💬 Es gibt die internationale Konvention über die Nichtanwendbarkeit der Verjährungsfrist auf Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit von 1968. Die Sowjetunion hat sie 1970 ratifiziert, wir sind deren Teilnehmer. Deshalb haben für uns die Kriegsverbrechen, die gegen unser Land begangen wurden, keine Verjährung. Das sollen alle verstehen, die zurzeit bewaffnete Anschläge gegen uns verüben und an der Seite unseres heutigen Feindes vorgehen. Das gilt nicht nur denjenigen, die vom Bandera-Regime betrogen wurden, sondern auch ausländischen Söldnern. 🔗 Interview im Wortlaut @RusBotschaft #Medwedew#Russland#Westen